💸Welche Frauen haben ihre Finanzen am besten im Griff?
Spoiler: Es sind nicht die gut verheirateten. Es sind auch nicht die kinderlosen Karrierefrauen. Es sind die Geschiedenen. Lasst es nicht soweit kommen. Hier ist, warum die Datenlage das nahelegt — und was das mit dir zu tun hat. Erst die unbequeme Wahrheit: Der Gender Lifetime Earnings Gap Eine von der Bertelsmann Stiftung geförderte Studie zeigt: Auf das gesamte Erwerbsleben gerechnet verdienen Frauen nur etwa die Hälfte der Erwerbseinkommen der Männer. In absoluten Zahlen: Frauen in Westdeutschland kommen auf ein durchschnittliches Lebenserwerbseinkommen von rund 830.000 Euro — Männer auf 1,5 Millionen Euro. Die Lücke beträgt 45 Prozent. Das ist nicht der Gender Pay Gap, der dir sagt, dass Frauen pro Stunde 18–20 % weniger verdienen. Das ist der echte Gap. Über ein ganzes Leben. Irre, oder? Ihr versteht, warum ich will, dass ihr eure Finanzen in den Griff bekommt. Jede einzelne von euch! Und wer trägt ihn am stärksten? Mütter. Die Studie zeigt: Wenn Frauen innerhalb der traditionellen Ehe leben und beide Einkommen geteilt werden, gleicht das Partnereinkommen die Ausfälle aus. Fällt diese Absicherung jedoch weg, kann der Staat Einkommensausfälle im Lebensverlauf nur unzureichend kompensieren. Mit anderen Worten: Die Ehe subventioniert die finanzielle Abhängigkeit von Frauen. Was passiert, wenn die Ehe endet? 58 % der verheirateten Frauen überlassen Finanzentscheidungen ihrem Partner — egal, ob sie selbst die Hauptverdienerin sind. Jahrelang. Manchmal jahrzehntelang. Und dann kommt der Bruch. 79 % der verwitweten oder geschiedenen Frauen berichten von negativen finanziellen Überraschungen nach dem Ende der Ehe: Geld wurde vom Gemeinschaftskonto abgehoben, riskantere Anlageentscheidungen getroffen als bekannt, kein Testament hinterlassen. Der Schock ist real. Aber was danach kommt — das ist die eigentliche Geschichte. Die Wende: Volle Verantwortung = echte Kompetenz Die BaFin-Studie zur finanziellen Bildung in Deutschland kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Bei 22 % der Frauen wurde die Finanzkompetenz als „hoch" eingestuft — bei Männern nur bei 10 %. Die Erklärung der Autoren: „Ein größerer Anteil der Frauen in Deutschland gab an, die alleinige Entscheidungsträgerin in finanziellen Angelegenheiten in ihrem Haushalt zu sein, was das Niveau der Finanzkompetenz erhöhen könnte."