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Money-Monday: Vodafone hat mir gerade gezeigt, wie viel „Handy-Geld“ ich monatlich einfach so zahle 📱💸
Das ist gerade meine eigene Erfahrung: Ich stehe bei Vodafone vor der Vertragsverlängerung und hab dabei gemerkt, warum so viele unnötig zu viel zahlen. 📱💸 Wenn du kein neues Smartphone nimmst, musst du die Vergünstigung meistens aktiv anfragen. Sonst zahlst du im Tarif oft weiterhin einen Hardware-Anteil mit, obwohl du gar kein neues Handy bekommen hast. Nach der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag einfach im teuren Tarif weiter. Der Preis fällt nicht automatisch, du musst ihn dir holen. ✅ Ich stehe gerade genau vor der Wahl: Option 1: Neuvertrag oder Verlängerung mit neuem Handy und ungefähr gleicher Preis wie aktuell. Option 2: Handy behalten, ausdrücklich SIM Only oder ohne Handy verlangen und damit weniger zahlen als jetzt. Und genau deshalb lohnt es sich, einmal kurz bewusst zu checken, wofür du eigentlich monatlich zahlst. Gerade bei Bundles ist oft ein Handy Anteil im Preis versteckt, den du gar nicht mehr brauchst, wenn dein Gerät noch gut ist. 🔍 Mini Tipp für heute: Wenn dein Vertrag ausläuft, ruf an oder geh in den Chat und sag konkret: „Ich möchte SIM Only, ich behalte mein Handy. Was ist mein bestes Angebot ohne Gerät?“ Lass dir das Angebot schriftlich geben und vergleich es mit einem Neuvertrag. 🧾 Frage an dich 👇 Hast du schon mal aktiv nach SIM Only gefragt oder läuft dein Vertrag einfach weiter? 💬
Money-Monday: Wenn alles teurer wird und du trotzdem nicht aufgibst 💸🧠
Viele von euch spüren es gerade beim Einkauf, an der Tankstelle oder bei Freizeitkosten: Für denselben Geldbetrag bekommst du weniger. Genau das ist Inflation. Sie wird in Deutschland über einen „virtuellen Warenkorb“ gemessen, in dem rund 700 Waren und Dienstleistungen stecken, je nach Bedeutung unterschiedlich gewichtet (zum Beispiel Wohnen, Verkehr, Lebensmittel). Und auch wenn Zahlen „nur Zahlen“ sind: Viele erleben das nochmal härter, weil vor allem Dinge teurer wirken, die wir häufig kaufen. Das nennt man gefühlte Inflation. Unser Kopf merkt sich die teure Milch und das teure Benzin, aber nicht den Preisrückgang bei Sachen, die wir selten kaufen. Was mir wichtig ist: Wenn du gerade das Gefühl hast, du kommst nicht hinterher, heißt das nicht, dass du versagt hast. Es heißt, dass dein Alltag in einer Lage stattfindet, die dich von außen beeinflusst. Und genau deshalb ist Aufgeben die teuerste Option. Drei Dinge, die jetzt helfen, ohne Perfektionismus: Erstens: Puffer statt Perfekt-Budget. Plane eine kleine Kategorie „Preissteigerung/Puffer“ ein, damit dich Wochen mit höheren Kosten nicht komplett aus dem System werfen. Zweitens: Kontrollierbares priorisieren. Fixkosten prüfen, Abos reduzieren, Ausgaben sichtbar machen. Nicht alles gleichzeitig, nur ein Hebel pro Woche. Drittens: Langfristig denken. Wenn du investierst, bleib bei deinem Plan und schau weniger auf Tageskurse. Schwankungen gehören dazu, Zeit ist dein Verbündeter. Frage an dich: Was spürst du gerade am meisten: Lebensmittel, Energie/Mobilität, Miete oder Freizeit?
Money-Monday: Wenn alles teurer wird und du trotzdem nicht aufgibst 💸🧠
Money Monday: Rentenkonto klären (Erlebnisbericht)
Das wirklich aller-allerschwierigste an der Klärung meines Rentenkontos war…. die Hemmschwelle zu überwinden. Eine Freundin von mir hatte schon vor einiger Zeit ein Schreiben von der Rentenversicherung erhalten, ihr „Rentenkonto zu klären“. Heisst, etwaige Lücken zu füllen, Nachweise einzureichen und sicherzustellen, dass auch alles richtig bei der Rentenversicherung erfasst ist. Im Zuge dessen dachte ich mir: Ich brauche das nicht, ich habe keine Lücken, immer wenn ich gearbeitet habe, war ich angestellt, also muss ja alles passen. Das habe ich dann fast zwei Jahre lang „reifen“ lassen, bevor ich mich dazu durchgerungen habe, mal auf der Webseite der Rentenversicherung (https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Home/home_node.html) vorbeizuschauen. Die Webseite ist übersichtlich, man kann Reports und Übersichten anfordern, auch ohne sich aufwändig anzumelden (Registrierung im Kundenportal mit Personalausweis etc. lohnt sich, wenn man tiefer einsteigen möchte). Zur Verfügung stehen z.B. der Versicherungsverlauf, Infos über die voraussichtliche Rentenhöhe und auch eine Lückenauskunft. Die habe ich angefordert. Die Lückenauskunft hat mich wirklich überrascht, weil: Von wegen keine Lücken…. Z.B. werden Zeiten ab dem 17. Geburtstag angerechnet, auch wenn man da noch in der Schule war, auch Teile des Studiums, Zeiten von Arbeitslosigkeit und Kindererziehungszeiten (nur bei einem Elternteil). Ich habe dann für so viele Lücken wie möglich Nachweise eingereicht – Abschlusszeugnisse, Studienbuch, Geburtsurkunden. Ich war beeindruckt, wie einfach dieser Schritt war, und wie klar die Anweisungen der Rentenversicherung hinsichtlich der notwendigen Formulare. Siehe da – meine Rente im Falle von Berufsunfähigkeit ist durch diese Anrechnungszeiten um gute 1200 Euro gestiegen. (Die Auswirkungen auf meine Altersrente waren auch deutlich, obwohl ich ja weder während der Ausbildung noch während der Kindererziehungszeiten Beiträge bezahlt habe).
Money-Monday: Budgetieren ist nicht schwer, sagt man. Bis du’s leben musst. 💸🧠
Beim Event am Freitag hat mich eine Teilnehmerin zum Nachdenken gebracht. Es ging um eine einfache Aufgabe: einmal das Budget einteilen und am letzten Monat schauen, wo das Geld eigentlich hingeflossen ist. Ich hoffe, ich greife ihren Punkt hier richtig auf. 🙏 Budgetieren wird oft dargestellt wie eine Checkliste. Als wäre es nur eine Frage der Methode. Und dann sieht man überall die wildesten Varianten und hört: „Das kann doch nicht so schwer sein.“ Aber was dabei oft vergessen wird: Wir sind Menschen. Und wir handeln menschlich. ❤️ Budgetieren erfordert Selbstbeherrschung, Konsequenz und manchmal auch richtig viel mentale Energie. Und wenn es dann mal nicht klappt, kommt bei vielen sofort Selbstbestrafung, Schuldgefühl oder Traurigkeit dazu. 😮‍💨 Liebe Frauen: Wie alles im Leben dürfen auch Einnahmen und Sparen ein Auf und Ab sein. Nicht, weil du „schwach“ bist, sondern weil dein Geldfluss ganz real von außen beeinflusst wird. Unerwartete Rechnungen, höhere Preise, Familie, Carearbeit, Stress, Gesundheit, einfach das Leben. 🌦️ Wenn du also mit einem großen Plan und vielen Zielen gestartet bist: Es ist nicht schlimm, mal einen Schritt zurückzugehen. Es ist normal, neu zu sortieren, anzupassen und wieder einzusteigen. Du scheiterst nicht, du kalibrierst. ✅ Frage an dich 👇Was ist für dich beim Budgetieren am schwierigsten: Überblick, Konsequenz, spontane Ausgaben oder das schlechte Gefühl, wenn’s nicht klappt? 💬
Money-Monday: Wenn Geld zur Kontrolle wird 💸⚠️
Manchmal ist das Problem in einer Beziehung nicht „zu wenig Geld“, sondern zu wenig Zugang. Die bpb beschreibt ökonomische Gewalt als eine Form von Partnergewalt, bei der finanzielle Abhängigkeit gezielt genutzt wird, um Macht und Kontrolle auszuüben. Das kann bedeuten, dass jemand daran gehindert wird, Geld zu verdienen, zu nutzen oder selbst zu verwalten – oder dass Ressourcen ausgenutzt werden, sodass Selbstständigkeit unmöglich wird. Wie das im Alltag aussehen kann (Beispiele) Jemand kontrolliert oder überwacht Ausgaben, versteckt Geld oder verhindert den Zugang zu Konten 🧾Jemand sabotiert Arbeit (z. B. Kinderbetreuung verweigern, Stress machen, Termine verhindern) 🕒Jemand macht Schulden auf deinen Namen, zahlt Rechnungen absichtlich nicht oder zerstört Kreditwürdigkeit 📉 Warum das so gefährlich ist: Finanzielle Abhängigkeit kann es enorm erschweren, eine belastende oder gewalttätige Beziehung zu verlassen. Und oft bleibt diese Form von Gewalt unsichtbar, weil sie nach „normaler Streit über Geld“ aussieht. Mini-Impuls ✅Wenn du das bei dir wiedererkennst: Du bist nicht „schlecht mit Geld“ – das ist ein strukturelles Warnsignal. Schreib dir 3 Dinge auf: Habe ich eigenen Kontozugang? Kann ich frei über mein Einkommen verfügen? Kann ich jederzeit ohne Erlaubnis Entscheidungen treffen? Wenn du dich unsicher fühlst: Du darfst hier gern kommentieren oder mir schreiben, wenn du das Gefühl hast, gerade jemanden zum Sprechen zu brauchen. 💬 Quelle: Brzank, P. J. (2025, 30. Oktober). Ökonomische Gewalt in Paarbeziehungen: Machtvolle Strategie von Partnergewalt. Bundeszentrale für politische Bildung. https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/femizide-und-gewalt-gegen-frauen/572426/oekonomische-gewalt-in-paarbeziehungen/
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