Die Bundesregierung plant eine Erhöhung der Abgeltungssteuer – ein Schritt, der bei vielen Anlegern für Unruhe sorgt. Die Abgeltungssteuer, die aktuell pauschal 25 % auf Kapitalerträge beträgt (zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer), könnte in den kommenden Jahren steigen, wenn es nach den Vorstellungen einiger politischer Kräfte geht. Ziel ist es, höhere Einnahmen für den Staat zu generieren und dabei Vermögende stärker an der Finanzierung öffentlicher Aufgaben zu beteiligen.
Doch was bedeutet das für Sparer und Investoren?
Höhere Steuerlast auf Kapitalerträge
Wer in Aktien, Fonds oder Anleihen investiert, muss bereits heute auf Dividenden, Zinsen und Kursgewinne die Abgeltungssteuer entrichten. Eine Erhöhung dieser Steuer würde die Nettorendite vieler Kapitalanlagen weiter schmälern – besonders in Zeiten ohnehin volatiler Märkte und anhaltender Inflation. Viele Anleger suchen daher nach Alternativen, um ihr Vermögen vor dem Zugriff des Fiskus und vor Kaufkraftverlust zu schützen.
Gold als steuerlich attraktive Alternative:
Ein Blick auf physisches Gold zeigt: Diese Anlageklasse könnte im Zuge der steuerlichen Änderungen noch attraktiver werden. Denn anders als bei klassischen Kapitalanlagen fällt bei physischem Gold keine Abgeltungssteuer an – sofern es mindestens ein Jahr gehalten wird. Nach Ablauf dieser Spekulationsfrist sind Gewinne aus dem Verkauf vollständig steuerfrei.
Das bietet zwei klare Vorteile:
1. Steuerfreiheit nach Haltefrist: Wer Gold klug einsetzt, kann Kursgewinne einstreichen, ohne diese versteuern zu müssen – im Gegensatz zu vielen anderen Anlageformen.
2. Inflationsschutz: Gold hat sich historisch als wertstabil erwiesen und gilt in Krisenzeiten als “sicherer Hafen”. Gerade in einem Umfeld steigender Staatsverschuldung und politischer Unsicherheit ist das Edelmetall für viele ein beruhigendes Gegengewicht im Portfolio.
Fazit:
Die geplante Erhöhung der Abgeltungssteuer ist ein deutliches Signal: Anleger sollten sich jetzt mit der Struktur ihrer Investments beschäftigen. Gold bietet in diesem Zusammenhang nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch Stabilität in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Wer langfristig denkt und Vermögen erhalten möchte, für den kann der Zeitpunkt kaum günstiger sein, sich mit dem Edelmetall näher zu befassen.