Berlin macht’s offiziell: Eigentum ist jetzt optional. Zumindest, wenn der Staat meint, es „gerechter“ verteilen zu müssen.
Man nennt es „Vergesellschaftungsgesetz“. Ich nenne es, was es ist: Enteignung mit PR-Beratung.
Der Staat – selbst hochverschuldet, ineffizient und abhängig von Druckmaschinen und Subventionen – glaubt ernsthaft, er könne besser mit Immobilien umgehen als ein privater Eigentümer. Dieselbe Bürokratie, die es nicht schafft, einen Flughafen rechtzeitig zu bauen, will jetzt Vermögen „vergesellschaften“. Klingt schön. Ist aber nur das nette Wort für: Du hast was, der Staat will’s – und nennt das dann Gerechtigkeit.
Die Argumentation? „Wohnen ist ein Grundrecht“. Mag sein. Aber warum gilt dann nicht auch: „Lebensmittel sind ein Grundrecht“ – also her mit Rewe, Aldi und deinen privaten Vorräten?
Es beginnt mit den Wohnungen. Es endet bei deinem Gold.
Wer glaubt, dass es bei Immobilien bleibt, sollte dringend „Atlas Shrugged“ lesen – oder einfach die Geschichte. Enteignung ist kein Werkzeug für soziale Gerechtigkeit. Es ist der Anfang vom Ende der Freiheit. Wer heute klatscht, weil Konzerne enteignet werden, wird morgen schweigen, wenn das eigene Sparkonto „gesellschaftlich ausgeglichen“ wird.
Man nennt es Demokratie. Doch was bleibt von ihr, wenn Mehrheiten über das Eigentum von Minderheiten entscheiden dürfen?
Die Frage ist nicht, ob das gerecht ist.
Die Frage ist: Wer schützt dich vor dem Staat, wenn der Staat glaubt, dich schützen zu müssen?