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21 contributions to Neurohacking Community
❓ FRAGE DES TAGES: Kann ein Duft im Schlafzimmer dein Gedächtnis verbessern?
Stell dir vor: Du lernst etwas Wichtiges – mit einem bestimmten Duft im Raum (z.B. Lavendel oder Rosmarin). In der Nacht ist derselbe Duft in deinem Schlafzimmer. Kann das dein Gedächtnis für den gelernten Stoff verbessern? Und wenn ja, um wie viel %? 🗳️ Poll-Optionen: A ✅ Ja, klingt plausibel B ❌ Nein, das ist Esoterik C 🤔 Kommt drauf an (worauf?) D 😴 Schlaf allein reicht doch Die Antwort morgen wird einige überraschen.
8 likes • 3d
Ich bin auch bei A
"Die Achtsamkeitsfalle (Nocebo-Effekt)
Ich habe mir gerade "Die Achtsamkeits-Falle (Nocebo-Effekt)" angehört und bin ein "wenig" erstaunt über die Überschrift. Achtsamkeit taucht in dem gesamten hack nicht auf und ist auch in keinster Weise ein "Hör in dich rein, beschäftige dich ganz intensiv mit deinen Gefühlen". Es geht vielmehr darum im Hier und Jetzt zu sein und wahrzunehmen, das zum Beispiel Gedanken da sind und man vielleicht in so einer "Grübelfalle" im ruminieren ist. das dann einfach annehmen und die Gedanken loslassen ... wie empfohlen im Hack, z.B. auf Wolken davon ziehen lassen. Es geht beim achtsam sein gerade NICHT darum zu analysieren und zu optimieren. Daher frage ich mich, ob "Achtsamkeitsfalle" die passende Überschrift ist für den Inhalt, der dann kommt . Oder habe ich da was falsch verstanden?
✅ AUFLÖSUNG: Was bringt mehr fürs Langzeitgedächtnis?
Bin jetzt schon baff! Viele haben abgestimmt, die meisten haben sich für D entschieden (s. Post von gestern) Wenige für B - welche (zumindest laut Studien), die effizienteste Lernmethode ist 🧪 Dich selbst testen – ohne nachzuschauen. Nicht nochmal lesen. Nicht zusammenfassen. Testen! Wenn du versuchst, etwas aus dem Gedächtnis abzurufen – auch wenn du scheiterst –, stärkt das die Gedächtnisspur mehr als nochmal lesen. Das klingt paradox. Aber die Evidenz ist überwältigend. Was die Forschung zeigt: Dunlosky et al. (2013) haben 10 Lernstrategien bewertet: Wirksamkeiten Sich selbst testen HOCH ⭐ Verteiltes Lernen HOCH ⭐ Sich selbst erklären Moderat "Warum?"-Fragen stellen Moderat Zusammenfassung schreiben Niedrig ❌ Nochmal lesen NIEDRIG ❌ Markieren/Highlighten NIEDRIG ❌ Die Strategien, die die meisten Menschen nutzen (Lesen, Markieren), sind die schlechtesten. Die beste Strategie (Testen) nutzt fast niemand. Warum funktioniert das? Abruf ≠ Speichern. Jedes Mal, wenn du etwas aus dem Gedächtnis abrufst: - Verstärkst du die neuronalen Verbindungen - Schaffst du neue Abrufwege - Identifizierst du Wissenslücken - Trainierst du genau das, was du später brauchst Nochmal lesen fühlt sich produktiv an ("Ah ja, das kenne ich!"), aber du trainierst nur das Wiedererkennen – nicht das Erinnern. Dein Neurohack für heute: Nach jedem Meeting, Training oder Lernblock: 1. Schließe das Material 2. Schreib auf, was du noch weißt (2-3 Minuten) 3. Erst DANN nachschauen, was du vergessen hast Das fühlt sich anstrengender an als nochmal lesen. Genau deshalb funktioniert es. 🔬 Deep Dive für Level 5: Im Classroom findest du das komplette Protokoll – inkl. der besten Timing-Strategien und wie du Testing in deinen Alltag einbaust. 🧠 Bald in der Neurohacking App:
6 likes • 3d
ja, WOW, ich bin auch so ein Markierer und noch mal Zusammenfassung aufschreiben 😃. Dachte, im Sinne "Wer schreibt bleibt" gilt auch für mein Gelerntes und das m Gehirn behalten. Ich schätze jetzt wird mein Mann noch mehr von mir erklärt bekommen - und ich stell noch die Fragen, die nicht von ihm kommen. Er wird sich 🤣freuen🤣
❓ FRAGE DES TAGES: Was bringt mehr fürs Langzeitgedächtnis?
Du hast etwas Wichtiges gelernt – eine neue Software, ein Konzept, Fakten für eine Präsentation. Eine Woche später sollst du es noch wissen. Was machst du? 🗳️ Poll-Optionen: A 📖 Den Stoff nochmal durchlesen B 🧪 Mich selbst testen (ohne nachzuschauen) C 📝 Eine Zusammenfassung schreiben D 🗣️ Es jemandem erklären E ⏰ Kurz vor dem Termin nochmal reinschauen Die Antwort morgen wird die meisten überraschen. Kleiner Hinweis: Die beliebteste Strategie ist gleichzeitig die ineffektivste.
8 likes • 5d
Ich komme von A und E - habe aber gelernt, dass D echt am effektivsten ist
✅ AUFLÖSUNG: Welcher Lerntyp bist du?
Gestern habt ihr abgestimmt. Viele von euch haben einen klaren "Lerntyp" gewählt oder eine Mischung. Hier ist die unbequeme Wahrheit: Es ist egal. Der Mythos: Die Idee der "Lernstile" (VARK: visuell, auditiv, lesen/schreiben, kinästhetisch) sagt: "Menschen lernen besser, wenn der Unterricht zu ihrem Stil passt." Das klingt logisch. Es fühlt sich richtig an. Und es ist wissenschaftlich nicht haltbar. Was die Forschung zeigt: Eine Meta-Analyse aus 2024 (Frontiers in Psychology) hat 21 Studien mit über 1.700 Teilnehmern ausgewertet: - Nur 26% der Messungen zeigten überhaupt einen Vorteil - Der Effekt war zu klein für praktische Relevanz - Fazit der Forscher: "Zu klein und zu selten für weitverbreitete Nutzung" Trotzdem glauben über 80% der Lehrer weltweit an Lernstile. Warum der Mythos so hartnäckig ist: 1. Er fühlt sich wahr an – Wir haben Präferenzen, also müssen sie wichtig sein 2. Er ist schmeichelhaft – "Ich bin ein visueller Typ" klingt besser als "Ich mag Bilder" 3. Er entlastet – "Ich lerne schlecht, weil der Lehrer nicht zu meinem Stil passt" (Warum sind die meisten Menschen "visuelle" Lerntypen? Naja, Sehen hat die grösste Repräsentation aller Sinne im hinteren Teil des Hirnes) Was wirklich funktioniert: Statt deinem "Stil" zu folgen, nutze Techniken, die für ALLE funktionieren: - Aktiver Abruf (Testing Effect) – Dich selbst testen statt nochmal lesen - Verteiltes Lernen (Spaced Repetition) – Über Tage verteilen statt alles auf einmal - Tiefe Verarbeitung – "Warum ist das so?" fragen statt nur "Was steht da?" Diese Techniken haben starke wissenschaftliche Belege – im Gegensatz zu Lernstilen. Dein Neurohack für heute: Vergiss deinen "Lerntyp". Konzentrier dich stattdessen auf Techniken, die nachweislich funktionieren. Donnerstag zeige ich dir die beste davon. 🔬 Deep Dive für Level 5: Im Classroom findest du die vollständige Analyse – inkl. der Original-Studie und warum dieser Mythos so viel Schaden anrichtet.
8 likes • 6d
Wow, dass das mit den Lerntypen nicht wirklich stimmt ist schon interessant und echt hilfreich. Und ich freue mich auf all die Werkzeuge, die wirklich (wissenschaftlich fundiert) funktionieren. Mal wieder: Danke Orell 🙏
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Ute Pulver
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@ute-pulver-8356
Trainerin, Coach und Achtsamkeitslehrerin. In Unternehmen für FK-Entwicklung, Stärkung Miteinander und psychische Gesundheit und Prozesse

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Joined Oct 28, 2025
Limeshain
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