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Goldrichtig investieren ✨

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2 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Die meisten Menschen…
… stellen bei Geldanlagen dieselbe Frage: 𝐖𝐢𝐞 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐭 𝐦𝐢𝐫 𝐝𝐚𝐬? Das ist verständlich. Aber es ist nicht die wichtigste Frage. Die wichtigere lautet: Hilft mir diese Anlage, handlungsfähig zu bleiben, wenn Systeme unter Druck geraten? Denn Rendite ist eine Komfortgröße. Überleben ist eine Funktionsgröße. Ü𝐛𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐥ä𝐠𝐭 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞! Viele Investments funktionieren hervorragend – solange alles funktioniert: – stabile Märkte – verlässliche Regeln – zahlungsfähige Gegenparteien – planbare Geldpolitik Doch genau das ist keine Garantie, sondern eine Annahme. Überleben bedeutet nicht Angst. Überleben bedeutet zunächst Resilienz: Verluste begrenzen, durch Krisen kommen, nicht reagieren müssen, wenn andere es müssen. Langfristig reicht das jedoch nicht aus. Überleben heißt auch, aus Störungen stärker hervorzugehen – Handlungsoptionen zu gewinnen, wenn sich Systeme verändern. Ein Vermögen, das nur in stabilen Phasen funktioniert, ist kein Fundament – sondern ein Modell für Schönwetter. Deshalb trennen immer mehr Menschen bewusst: – produktives Vermögen, das arbeiten soll – Absicherungsvermögen, das Stabilität schafft Nicht alles Kapital muss Rendite liefern. Ein Teil muss Standfestigkeit und Optionen sichern. Rendite optimiert Wohlstand. Überleben sichert Handlungsfähigkeit! 𝐔𝐧𝐝 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐁𝐚𝐬𝐢𝐬 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭, 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 ü𝐛𝐞𝐫𝐡𝐚𝐮𝐩𝐭 𝐫𝐞𝐥𝐞𝐯𝐚𝐧𝐭. Wie denken Sie persönlich über Rendite und Überleben in Ihrer Vermögensstruktur?
Die meisten Menschen…
2 likes • 23d
Ich glaube auch, dass derzeit die physischen Werte, welche abrufbar und zugänglich bleiben ein Fundament für Wertstabilität sind. Die spekulativen Dinge und Produkte verlieren zunehmend mein Vertrauen, weil zu viele ganz große Player und digitale Systeme die Hand im Spiel haben. Also bleiben nur noch die greifbaren sichtbaren Vermögenswerte übrig. Schwierig ist es trotzdem für die zukünftige Altersvorsorge unserer Kinder, denn diese zu bilden ist fast nur noch für eine Einkommensstarke Bevölkerungsschicht möglich.
💥 Die Silber-Leihrate explodiert – und was das über die Realität aussagt
Wenn die Leihrate für Silber auf 30 %, 39 % oder sonst irgendeinen absurden Wert schießt, passiert nicht „Magie“. Es ist schlicht Panik, verdichtet in einer Zahl. Die meisten Anleger verstehen den Unterschied nicht: Der Preis ist ein Konsens. Die Leihrate ist ein Schrei. Eine hohe Leihrate bedeutet: Niemand will sein physisches Metall hergeben. Jeder, der Silber braucht, muss betteln oder zahlen wie ein Ertrinkender für Luft. Das ist kein „technischer Ausreißer“. Das ist ein fat tail, ein Ereignis am Rand der Normalverteilung, das jedem Excel-Modell den Hals bricht. Wie funktioniert das Ausleihen von Silber überhaupt? Institutionelle Anleger, Minengesellschaften oder Händler verleihen physisches Silber (meist über Banken oder Bullion Desks). Der Leihnehmer bekommt das Metall, verkauft es am Markt, nutzt den Erlös, investiert anders – und verpflichtet sich, später dieselbe Menge Silber plus eine Leihgebühr (die „Lease Rate“) zurückzugeben. Klingt nach einem cleveren Carry-Trade, solange das Metall leicht verfügbar ist. Wenn aber plötzlich niemand mehr verleihen will, explodiert die Leihgebühr. Dann wird aus Finanzierung ein Notkredit in Metallform. Wie hoch sind die Leihraten normalerweise? Im historischen Durchschnitt liegen die Silber-Leihraten zwischen 0,25 % und 1,5 % pro Jahr. In Stressphasen können sie kurzfristig auf 3–5 % steigen. Ein Sprung auf 20 %, 30 % oder gar 39 % ist daher kein normaler Marktmechanismus mehr – das ist ein Systemalarm. Zum Vergleich: Eine Steigerung von 1 % auf 30 % entspricht einer 30-fachen Verschärfung des physischen Engpasses. In so einem Umfeld ist Silber kein Investment mehr – es ist Geiselware. Was wirklich passiert: - Knappheit in London: Physisches Silber ist kaum verfügbar. Wer liefern muss, schwitzt. - Papierversprechen wanken: Futures, Swaps, ETFs – alle schön, solange keiner echtes Metall will. - Asymmetrie schlägt Statistik: Einer, der physisch liefert, dominiert tausend, die darüber reden. Taleb würde sagen:
💥 Die Silber-Leihrate explodiert – und was das über die Realität aussagt
2 likes • Oct '25
Aber das Silber sich zu leihen und es teuer mit Zinsen zu bezahlen ist die eine Sache. Aber die Absicherungen dafür werden auch noch hinzuverlangt. Das sind doch nur noch Spekulationen in dem Fall auf schwankende Preise von gigantischen Unternehmen oder Staaten oder versteh ich da was falsch. Ist es somit trotzdem sicher und sinnvoll in Silber zu investieren?
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Raoul Barthel
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@raoul-barthel-4910
Unternehmer im Fitnessbereich aus Dresden

Active 23d ago
Joined Oct 11, 2025
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