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Altmann Institut BASIS

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Schmerzfrei-Workshop

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2 contributions to Altmann Institut BASIS
Ich glaube, in dieser Gruppe steckt mehr Wissen, als wir ahnen.
Nicht aus Büchern. Sondern aus dem, was du selbst durchgemacht hast. Aus den Fragen, die du gestellt hast, als die Antworten nicht stimmten. Aus dem, was du ausprobiert, verworfen, weiterentwickelt hast – an dir selbst oder mit anderen. 👩‍💻Magst du kurz erzählen: Was weißt du heute über Schmerz, dass du vor ein paar Jahren noch nicht wusstest? Ob du therapeutisch arbeitest oder deinen eigenen Weg durch den Schmerz gegangen bist – beides zählt hier gleich viel. 🤗 Ich bin gespannt, was da zusammenkommt und was wir voneinander lernen können.
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Was ich über den Schmerz in den letzten Jahren gelernt. habe? 1) Schmerz ist keine Reizung einer Hirnregion, es gibt keine Schmerzrezeptoren. Das Nervensystem interpretiert Ereignisse als Schmerz, und das ist ja auch sinnvoll ("der Rauchmelder"). 2.) Als Jugendliche sah ich einen Mann, der sich Stricknadeln durch die Zunge steckte - ohne eine Spur von Blut oder Schmerz. Ich fragte ihn wie das möglich sein kann. Er sprach kein Deutsch, aber ich glaube, er wollte mir zu verstehen geben, dass das eine Frage des Bewußtseins ist. 3) Je weniger angespannt/gestresst ich bin, desto geringer ist der Schmerz, und desto effektiver ist die Selbstheilung. 4) Einige Leute identifizieren sich mit "ihrem" Schmerz und "ihrer" Krankheit. Nimmt man ihnen die Symptome, was bleibt von ihrer Persönlichkeit? Soviel als meine spontane und kurze Antwort!
Schmerztherapie, die im Kopf beginnt
Ein inspirierendes Kongress-Interview über Biokinematik, Heilung und was wirklich zählt Liebe TeilnehmerIn im Altmann Institut BASIS, letzte Woche hatte ich ein besonderes Interview für einen Gesundheitskongress im April. Mein Gesprächspartner Florian Horndasch (https://florian-horndasch.de/) ist selbst Physiotherapeut und kommt ursprünglich aus der Biomechanik. Was als Interview begann, entwickelte sich zu einem Dialog, der weit über die reine Mechanik hinausging. Das Gespräch dauerte knapp eine Stunde – und ich möchte die wichtigsten Erkenntnisse mit dir teilen. Die 80/20-Regel bei Schmerzen Eine der zentralen Fragen im Interview: Was bedeutet "Umparken im Kopf" bei Schmerzen konkret? Ich unterteile pauschal zwischen zwei Schmerzarten – diese Verteilung bestätigen mir auch immer wieder Allgemeinärzte: 20% exogene Schmerzen: - Du hast einen Bruch - Du hast eine offene Wunde - Du hast eine Entzündung Diese Schmerzen müssen mit herkömmlicher Schmerzmedizin behandelt werden. Da braucht es Wundversorgung, Desinfektion, Schmerzmittel. Die Schmerzmedizin ist hier extrem wichtig und absolut notwendig. 80% endogene Schmerzen: Das sind die funktionellen Schmerzen – und hier wird es spannend: Bei diesen funktionellen Veränderungen siehst du nichts: - Nichts im Röntgenbild - Nichts im MRT - Nichts im CT Trotzdem haben die Menschen Schmerzen. Genau hier greift die Biokinematik mit ihrem Verständnis vom funktionellen Zusammenspiel der Muskeln, Gelenke, Faszien und Muskelketten. Die schmerzende Stelle ist die gesündeste im Körper Das ist ein provokantes Postulat von Walter Packi aus den 80er Jahren. Aber es ist aus Sicht der Biokinematik wirklich so. Der Klassiker: Rückenschmerz Fast alle Menschen kennen Rückenschmerzen – hinten im Lendenwirbelbereich, Kreuzbeinbereich, Hexenschuss. Was man jahrelang gemacht hat: - Hinten Wärme - Rückenmuskeln trainiert Was sich heute immer mehr durchsetzt: Du solltest auf der gegenüberliegenden Seite schauen, wo deine Bauchmuskulatur verkürzt ist. Du musst das hier vorne öffnen und die vordere Kette mit der hinteren Kette in ein Gleichgewicht bringen.
Schmerztherapie, die im Kopf beginnt
2 likes • 17d
Na, wenn ich schon ausdrücklich gefragt werde nach meinen Erfahrungen mit bildgebenden Verfahren versus tatsächlicher Schmerz, dann kann ich ja die Geschichte mit meiner entzündeten Zahnwurzel erzählen: Mehrere Zahnärzte erklärten unabhängig voneinander: die dunkle Zone um die Zahnwurzel, die das Röntgenbild zeigt, ist eine Lockerung der Knochenstruktur: der Knochen macht der Entzündung Platz und bildet sich nicht zurück. Ich wollte aber mit meiner Entscheidung, was mit dem Zahn passieren soll, eine Pranaheilbehandlungung abwarten und drängte nachher auf eine erneute Röntgenaufnahme. Von dunkler Stelle war nach knapp einem Monat nichts mehr zu sehen! (Der Zahn bekam eine neue Krone, und der schmerzende Gegenzahn beruhigte sich dann auch.) Dieses Erlebnis hat mich sehr bestärkt in der Selbstheilungskraft meines Körpers. Ich frage mich aber auch, ob (Zahn)ärzte solche Zusammenhänge (z.B. auch Einbeziehung der "anatomy trains", oder energetische Einflüsse) nicht lernen, selbst ignorieren oder aus beruflichen Gründen verschweigen.
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Franziska Petersen
2
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@franziska-petersen-5257
Hallo, ich bin sehr gespannt auf meine bessere Lebensqualität!☺

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Joined Jan 30, 2026