Ein kurzes Sorry — und dann das, was heute Morgen drin war 🙏
Heute Morgen lief ein falscher Zoom-Link raus. Abgelaufen, ungültig — und so haben nur 9 von euch den Weg in den Live Call gefunden. Das tut mir leid. Das war mein Fehler, und ich hätte es früher bemerken sollen. Der Mitschnitt steht jetzt in Praxis und Kaffee für euch bereit — vollständig, ungeschnitten. Alles, was heute Morgen besprochen wurde, könnt ihr dort in Ruhe nachhören. https://www.skool.com/altmann-institut-basis-8811/classroom/49b31e69?md=0ab057920deb414bb031b5ae058ade0a Was heute drin war — eine kurze Zusammenfassung Ich hatte eine aktuelle Studie aus der Fachzeitschrift Der Schmerz mitgebracht — Kalweit & Schubina, Dezember 2025. Die Kernaussage: Wenn Menschen aufhören, ihren Schmerz als Gefahr zu betrachten, und Vertrauen entwickeln, dass ihr Körper nicht ihr Feind ist, dann sind Heilungsergebnisse signifikant nachweisbar und langfristig. Was viele von uns schon lange aus der Praxis kennen, wird damit messbar. Wir haben darüber gesprochen, was Pain Reprocessing Therapy (PRT) bedeutet — und warum das für mich ein echter Paradigmenwechsel in der Schmerztherapie ist, der sich mit dem deckt, was wir in Schmerzlösung PRO seit Jahren machen: biopsychosoziale Modelle, und zunehmend auch spirituelle Perspektiven, gehören in eine moderne Schmerzbegleitung. Die Wissenschaft kommt gerade nach. Das zentrale Bild des Morgens: Chronischer Schmerz ist kein kaputtes System. Er ist ein überaktives Alarmsystem. Der Rauchmelder funktioniert — er ist nur zu empfindlich eingestellt. Und das können wir verändern, weil unser Gehirn sich verändert. Neuroplastizität ist kein Wunschdenken, sondern seit 20 Jahren durch Meditationsstudien messbar belegbar. Und dann waren da noch die drei Schlüssel, die ich jedem Patienten mitgeben kann — und die so einfach sind, dass man sie fast unterschätzt: Neugier statt Angst. Beobachten ohne Bewertung. Vertrauen entwickeln. Eine Teilnehmerin teilte, dass sie erst vor einem Jahr zum ersten Mal den Gedanken hatte, dass ihre körperlichen Beschwerden vielleicht eine Botschaft haben könnten — und nicht einfach Schicksal sind. Solche Momente sind der Grund, warum wir das hier machen.