Activity
Mon
Wed
Fri
Sun
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Jan
Feb
Mar
Apr
What is this?
Less
More

Memberships

6 contributions to Greenlight Fitness 🇩🇪🫡
Nicht alles ist Messbar
Nicht alles, was messbar ist, zählt. Und nicht alles, was zählt, ist messbar. Mancher Fortschritt auf dem Weg zur Erreichung eines Ziels ist gut messbar. Wie viel Gewicht kann ich bewegen, wie schnell laufe ich, wie hat sich meine Schwelle verschoben etc. Aber nicht alles, was ich messen kann, zählt für mich. Man verliert sich schnell in einem Datendschungel und verpasst dabei das Wesentliche. Jeder möchte schwarz auf weiß anhand von messbaren Daten wissen, ob er bereit ist für das Auswahlverfahren und ob er es schafft oder nicht , aber es kommt auf viel mehr an als bloße Zahlen und Daten. Klar, im ersten Schritt steht immer: Welche sportlichen Leistungen muss ich bringen, um überhaupt eine Chance zu haben? Aber sobald diese Werte erreicht wurden, geht es darum, sich vollumfänglich auf die bevorstehende Herausforderung einzustimmen. Selbstreflexion, lösungsorientiertes Arbeiten, mit Rückschlägen umgehen können, unter Stress Leistung bringen , das alles ist mindestens genauso wichtig wie die reinen sportlichen Aspekte. Und das ist nur schwer messbar. Hier kommt es darauf an, in sich selbst reinzuhören, sich selbst zu beobachten und zurückzublicken. Auszuwerten, ob ich wirklich alles tue, um mein Ziel zu erreichen. Es muss nicht immer alles messbar sein. Wenn du weißt, du kannst es, dann ist es völlig egal, was irgendwelche Zahlen oder Statistiken sagen. Was trackt ihr regelmäßig? Und womit?
Nicht alles ist Messbar
0 likes • 7d
Jemand einen Stryde am Start?
Die perfekte Strecke
wer von euch hat sich schon die perfekte Strecke für die Meile herausgesucht? Ein kleiner Tip: lauft nicht bergauf;-) ABER Bergab bei 10% sind auch nicht besonders schnell ;-) PS.: habt ihr schon einmal etwas von Bicarbonat gehört?! Falls ja, gerne her mit der Erfahrungswerten und falls nicht, könnte das interessant sein?
Ausdauerlaufplan 2.0
Hey Leute, wir haben ein neues Programm für euch. Laufplan 2.0 ist online. Der erste Plan zielte in erster Linie auf den Aufbau der Grundlagenausdauer ab. Der Schwerpunkt lag auf stabiler aerober Entwicklung und dem langfristigen Aufbau eures Ausdauermotors. Diese Basis war wichtig. Der neue Plan geht bewusst einen Schritt weiter. Er verbindet strukturierte Ausdauerarbeit mit zwei festen Krafteinheiten pro Woche und verfolgt eine klare leistungsorientierte Progression. Ziel ist es nicht nur, eure Grundlage zu erhalten, sondern eure Schwellenleistung, eure maximale Sauerstoffaufnahme und eure Tempohärte messbar zu verbessern. Zu Beginn steht ein HFmax Test an, damit alle Intensitätsbereiche individuell festgelegt werden. Wir trainieren nicht nach Gefühl, sondern auf Basis eurer physiologischen Parameter. Darauf aufbauend entwickeln wir die GA1 weiter und integrieren gezielt GA2 und Schwellenarbeit im Bereich von etwa sechsundachtzig bis einundneunzig Prozent der maximalen Herzfrequenz. Dadurch verschiebt sich eure anaerobe Schwelle und ihr könnt höhere Geschwindigkeiten länger halten. Zusätzlich wird die VO2max systematisch trainiert. Die Intervalle entwickeln sich von kurzen zweihundert Meter Belastungen hin zu längeren Intervallen über 400, 800 und später 1600 Meter. Parallel steigern wir die Long Runs von 40 auf bis zu 90 Minuten, um eure strukturelle Belastbarkeit und aerobe Stabilität deutlich zu erhöhen. Die beiden wöchentlichen Krafteinheiten verbessern eure Laufökonomie, eure Kraftfähigkeit und eure Widerstandsfähigkeit unter Belastung. Mehr Kraft bedeutet weniger Energieverlust pro Schritt und eine geringere muskuläre Ermüdung bei gleicher Geschwindigkeit. Am Ende steht ein 5 Kilometer Test an, um eure Entwicklung objektiv zu überprüfen. Wir trainieren nicht nur, wir messen auch, ob das Training wirkt. Wenn der Plan für euch aktuell passt und interessant ist, schreibt mir gerne.
1 like • 11d
@Alex Sch das kannst du machen, sofern du den Umfang "kannst". Ich würde aber den ersten Plan aufjedenfall durcharbeiten bzw. die Umfänge davon realisieren ehe ich in den Plan 2.0 gehen würde.
Hilfe bei meinem Lauftraining!
Hey liebe Community, ich bin zwar noch nicht lange hier, habe aber dennoch ein anliegen welches ich hier einmal mit euch besprechen möchte. Vielleicht hat der ein oder andere ja gute Tipps für mich wie ich mich bessern kann. Und zwar geht es darum dass ich nun seit geraumer Zeit am Laufen bin(einen GA1 Lauf sowie einmal Intervalle die Woche), aber einfach das Gefühl habe ich stagniere gefühlt von anfang an bzw. mache keine ersichtlichen Fortschritte und komme somit einfach nicht voran, was natürlich sehr demotivierend ist. Ich weiß an sich ist es keine Wissenschaft, aber vielleicht hat der ein oder andere ja einfach ein paar Tipps oder Hilfestellungen für mich, damit ich endlich auch in meinem Lauftraining progress mache. Ich bin für jede Hilfe unendlich dankbar! Schönen Abend euch allen =)
2 likes • 11d
Moin Frederik, hau mal ein paar mehr Infos raus wenn du magst. Wie lange läufst du schon? Welches Tempo und was läufst du zb über 5km. Was für Intervalle läufst du derzeit? Grundsätzlich kann man sagen dass Laufen von Laufen kommt. Ich bin absoluter Fan von crazy Shit aber Volumen ist beim Laufen King. Mit 2 Einheiten wird das wahrscheinlich nicht wirklich voran gehen. Dazu würde ich schauen dass wenn du "so ein schlechter Läufer "bist du dein Ga1-Training einfach mal streichst. Tatsächlich?! Jain! Mache einen "Aerobik-Day" pro Woche. Das heisst du machst z.b . 60 Minuten aufgeteilt auf je 10 Minuten Radergo, Ski, Rudern, Gehen bei 12% Steigung, Stairmaster, Crosstrainer. Das bringt dir Volumen und wir legen "die Grundlage". Die Laufeinheiten steuerst du nach Gefühl und läufst hier bei jeder Einheit Intervalle. Intervalle müssen aber nicht hart sein. Einheit 1: 10 Minuten einlaufen , 3x3 Minuten "Laufen macht Spaß-Tempo" mit 2 Minuten easy , 5 Minuten auslaufen Einheit 2: 10 Minuten einlaufen, 10x30-45 Sekunden einen Berg rauflaufen (Autobahnbrücke geht auch) 10 Minuten auslaufen. Das ganze mal 2 Monate machen und immer mal wieder etwas steigern im Volumen und dann läuft das schon ;-)
VO₂max vs. Laktatschwelle – was ist wirklich entscheidend?
Die VO₂max genießt aktuell viel Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt, weil die meisten Uhren sie mittlerweile berechnen und anzeigen. Dadurch entsteht schnell der Fokus: „Ich muss meine VO₂max verbessern.“ Das ist auch nicht falsch. Aber: Die VO₂max ist nicht der einzige entscheidende Faktor, wenn es um Laufleistung geht. Gerade im Kontext von Einsatzkräften und den typischen Testungen (Cooper, 3 km, 5 km, Märsche etc.) spielt die Laktatschwelle eine mindestens genauso wichtige Rolle – bekommt aber oft deutlich zu wenig Beachtung. Kurz erklärt: VO₂max = Maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit → Wie „groß dein Motor“ ist Laktatschwelle = Intensität, bei der dein Körper beginnt, Laktat schneller anzusammeln als er es abbauen kann → Wie lange du eine hohe Leistung wirklich halten kannst Praxisbezug: Du kannst eine hohe VO₂max haben, wenn du aber deine Schwelle nicht trainierst, bricht deine Leistung auf mittleren und längeren Distanzen früh ein. Und genau da bewegen wir uns bei den meisten Auswahlverfahren. Typischer Fehler im Training: Viele „überpacen“ ihre Schwellenläufe. Gefühlt geht noch mehr → also wird schneller gelaufen. Problem: Dann bist du über der Schwelle und trainierst nicht mehr das, was du eigentlich willst. ➡️ Ergebnis: Du verpasst die Chance, genau in diesem Bereich besser zu werden. Warum ist das relevant für euch? Als Einsatzkraft brauchst du nicht nur einen großen Motor, sondern vor allem die Fähigkeit, unter hoher, aber kontrollierter Belastung lange leistungsfähig zu bleiben. Und genau das trainierst du über die Schwelle. Frage in die Runde: Wer von euch nutzt aktuell schon gezielt Schwellenläufe im Training?
3 likes • 11d
@Berend S Step by Step. Wenn dir laufen schwer fällt, dann gehe da ganz unkompliziert ran. 3x pro Woche 20 Minuten sind schon gut. Davon machst du zwei Stück "ohne" Uhr sondern nach Gefühl bzw. laufe ggf. nur nach Puls aber schaue nicht nach dem Tempo. Das hat den Benefit dass du nicht enttäuscht bist wenn du "zu langsam" unterwegs bist. Den Schwellenlauf kannst du super mit Uhr machen. Und hier lass einfach mal Sportwissenschaft und perfektes Training zu Hause und fange easy an. 4x2 Minuten und du läufst so, dass dein Puls gegen Ende des Intervalls in der richtigen Zone ist.
1 like • 11d
@Consti Kr ich finde 2 Minuten Pause bei 3 x 10 Minuten schwelle echt eklig. Da dürfen es gerne 4-5 sein, aber ansonsten stimme ich dir zu.
1-6 of 6
Andre Möller
3
40points to level up
@andre-moller-7046
Coach@Greenlight

Active 4d ago
Joined Feb 10, 2026
Powered by