Heute etwas Fortgeschrittenes:
Warum dein Körper nach einem Arbeitskonflikt nicht abschalten kann – und wie du das in 10 Minuten änderst
Du kennst das: Ein Konflikt mit dem Chef, ein Fehler unter Druck – rational ist alles geklärt.
Aber dein Körper glaubt es nicht. Herzrasen nachts, Gedankenkreisen, Vermeidung.
Das Problem: Dein Hirnstamm stuft die Situation als "NICHT SICHER" ein – und ignoriert deinen rationalen Verstand.
"Positiv denken" funktioniert nicht, weil die Regulation nicht im Verstand passiert, sondern im Nervensystem.
Die Lösung: Pendeln
Eine neurobiologische Technik in 4 Schritten:
Erkenne den Alarm: "Wenn ich an die Szene denke, wird meine Brust eng"
Finde deinen sicheren Ort: "In meinem Garten fühle ich körperliche Sicherheit"
Pendle hin und her: 20 Sek Szene → 30 Sek sicherer Ort → wiederholen (3-5x)
Integriere: "Das war damals. JETZT bin ich sicher."
Was passiert: Mit jedem Durchgang lernt dein Nervensystem, dass die alte Szene nicht mehr aktiv ist.
Nach 2-4 Sitzungen: Dein Körper hat es verarbeitet.
Die Forschung: Oxford University (2024) zeigte, dass 44% aller Angestellten Alltagstraumata am Arbeitsplatz erleben.
Diese sind schneller heilbar als schwere Traumata – nicht weil sie "weniger real" sind, sondern weil dein Nervensystem nicht so tief feststeckt.