📢 KI News der letzten Woche (KW 4)
🤝 Apple & Google: KI wird Infrastruktur, nicht mehr Tool Apple macht ernst. Ab 2026 wird Googles Gemini die Cloud-Intelligenz hinter Siri antreiben. Gleichzeitig bleibt ChatGPT als Option erhalten. Entscheidend ist nicht der Deal selbst, sondern das Prinzip dahinter. Apple trennt konsequent: Sensible Aufgaben laufen lokal oder in Apples Private Cloud. Komplexes Weltwissen, Kontext und Reasoning kommen von externen Modellen wie Gemini oder ChatGPT. Für Nutzer heißt das: Keine Toolwahl mehr, kein Wechsel zwischen Systemen. KI entscheidet im Hintergrund, welches Modell gerade sinnvoll ist. Warum das für Selbständige und KMU wichtig ist: KI entwickelt sich weg vom sichtbaren Werkzeug hin zur stillen Infrastruktur. Wer heute noch einzelne Tools vergleicht, übersieht, dass KI zunehmend dort wirkt, wo ohnehin gearbeitet wird. Was heißt das konkret im Alltag? E-Mails, Kalender, Notizen, Kundeninfos, Sprachassistenten- überall wird KI eingebettet, ohne dass du aktiv etwas startest. Produktivität entsteht nicht durch bessere Prompts, sondern durch weniger Entscheidungen. Typischer Denkfehler: „Ich muss mich nur für das richtige KI-Tool entscheiden.“ Die relevante Frage ist längst eine andere: In welchen Systemen ist KI bereits eingebaut und nimmt mir Arbeit ab, ohne dass ich sie extra bedienen muss? KI wird nicht besser, weil wir sie nutzen. Sie wird besser, weil wir sie kaum noch bemerken. 💬 Claude in Slack & Salesforce: KI verschwindet im Arbeitsfluss Claude ist jetzt direkt in Slack und Salesforce integriert. Keine neue Oberfläche, kein zusätzlicher Login, kein bewusster „KI-Moment“. Genau das macht es relevant. KI übernimmt dort Aufgaben, wo ohnehin kommuniziert und entschieden wird: Zusammenfassungen von Kanälen, Meeting-Vorbereitung, Kontext zu Kunden, Projekten und Entscheidungen. Warum das für Selbständige und kleine Teams wichtig ist: Je kleiner das Team, desto teurer sind Reibungsverluste. Alles, was erklärt, kopiert oder neu eingeordnet werden muss, kostet Zeit.