Wenn Hindernisse uns vom Spirituellen wegstößen
"Bevor wir jedoch damit belohnt wurden den Willen zu empfangen in uns [...] umzukehren zum Empfangen um zu geben, sind starke Schlösser an diesen Toren zum Schöpfer, denn dann haben sie die entgegengesetzte Rolle: uns vom Schöpfer fortzutreiben. Deshalb werden diese Kräfte der Trennung „Schlösser“ genannt, da sie die Tore davor verschließen sich anzunähern und uns vom Schöpfer forttreiben.“ (Aus dem Sohar "Zwei Punkte", p.121)
Was ich daraus lernte:
Ich habe gelernt, dass das Gefühl der spirituellen Distanz kein Zufall ist, sondern in der Natur unseres „Willens zu empfangen“ liegt. Solange ich nur für mich selbst empfangen möchte, befinde ich mich in einem Zustand der „entgegengesetzten Form“ zum Schöpfer, was dazu führt, dass mich jede Herausforderung eher vom Spirituellen wegstößt, als mich ihm näherzubringen. Diese „Schlösser“ sind also Kräfte der Trennung, die solange aktiv gegen mich arbeiten, bis ich meine Absicht ändere. Erst durch die bewusste Umkehrung (das Empfangen, um zu geben) verlieren diese Schlösser ihre abstoßende Wirkung und werden zu den Toren, durch die ich schließlich eintreten kann
Meine Fragen:
1) In welchen Momenten fühle ich mich heute aktiv „fortgetrieben“, und könnte es sein, dass dort gerade ein „Schloss“ wirkt, das ich durch eine Änderung meiner Absicht aufschließen muss?
2) Wie unterscheidet sich mein Handeln, wenn ich versuche, eine Aufgabe nur für meinen eigenen Genuss zu erledigen, im Vergleich dazu, wenn ich sie mit der Absicht tue, anderen oder dem Schöpfer eine Freude zu bereiten?
Alles Liebe ❤️
Boris
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Bo Ko
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