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Tag 1 - LUNCH-CALL is happening in 11 hours
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🙋‍♂️ 𝗪𝗜𝗟𝗟𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡❗ 𝗕𝗜𝗧𝗧𝗘 𝗭𝗨𝗘𝗥𝗦𝗧 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗡❗ ⬇️
𝗦𝗰𝗵𝗼̈𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗗𝘂 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶 𝗯𝗶𝘀𝘁❗ Diese Community begleitet das DEMENZ IST ANDERS Onlinesymposium – und sie ist für die nächsten Wochen ein gemeinsamer Raum für alle, die Demenz anders denken wollen. 𝗪𝗮𝘀 𝗗𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁 Während des Onlinesymposiums erscheinen täglich drei neue Videos – kostenlos, direkt hier in der Community. Jedes Video ist 48 Stunden lang verfügbar. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen, damit Du nichts verpasst. 𝗗𝗲𝗶𝗻 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁: 𝗗𝗮𝘀 𝗢𝗻𝗯𝗼𝗮𝗿𝗱𝗶𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗖𝗹𝗮𝘀𝘀𝗿𝗼𝗼𝗺 Damit Du Dich hier schnell zurechtfindest, habe ich im Classroom einen Onboarding-Bereich für Dich hinterlegt. Dort erfährst Du, wie die Community funktioniert und wie Du das meiste für Dich herausholen kannst. Schau dort bitte als Erstes rein! Dort erfährst Du zum Beispiel, wie Du die Benachrichtigungen so konfigurierst, wie es für Dich ideal ist. 𝗠𝗶𝘁𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 – 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗖𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝘁𝘆 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴 DEMENZ IST ANDERS lebt vom Austausch. Ich freue mich sehr, wenn Du nicht nur schaust, sondern auch mitdenkst und mitschreibst: ✏️ Teile Deine Gedanken, Fragen oder Reaktionen zu den Videos 💬 Kommentiere Beiträge anderer Mitglieder 📝 Schreib eigene Beiträge – Deine Perspektive ist gefragt! 𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗵𝗲𝗿𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗹𝗮𝗱𝘂𝗻𝗴: 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹 𝗗𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗿𝗻 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝘃𝗼𝗿❗ 👋 Damit die Community übersichtlich bleibt und die Beiträge rund um das Symposium gut auffindbar sind, gibt es einen eigenen Sammelpost für Vorstellungen. Schau dort gern vorbei, schreib als Kommentar einen kurzen Text über Dich – wer Du bist, was Dich hierher geführt hat und was Du Dir von diesem Onlinesymposium erhoffst. Und kommentiere und like gern die Beiträge Anderer. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen! Den Sammelpost findest Du hier: 👇 Ich freue mich, dass Du dabei bist. 🙏 🎈
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🙋‍♂️ 𝗪𝗜𝗟𝗟𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡❗ 𝗕𝗜𝗧𝗧𝗘 𝗭𝗨𝗘𝗥𝗦𝗧 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗡❗ ⬇️
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𝗧𝗔𝗚 1️⃣
Heute beginnt das DEMENZ IST ANDERS Onlinesymposium und ich freue mich riesig darauf! 𝗗𝗜𝗘 𝗔𝗞𝗧𝗨𝗘𝗟𝗟𝗘𝗡 𝗩𝗜𝗗𝗘𝗢𝗦 𝗗𝗘𝗦 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗦 𝗙𝗜𝗡𝗗𝗘𝗦𝗧 𝗗𝗨 𝗪𝗔̈𝗛𝗥𝗘𝗡𝗗 𝗗𝗘𝗥 𝗔𝗨𝗦𝗦𝗧𝗥𝗔𝗛𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗜𝗡 𝗗𝗘𝗠 𝗝𝗘𝗪𝗘𝗜𝗟𝗜𝗚𝗘𝗡 𝗣𝗢𝗦𝗧 𝗦𝗢𝗪𝗜𝗘 𝗜𝗠 𝗖𝗟𝗔𝗦𝗦𝗥𝗢𝗢𝗠. Den Auftakt am ersten Tag macht 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗦𝗰𝗵𝗺𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿. 40 Jahre Demenzpflege, davon über 30 als Leiter des Pflegeheims Sonnweid – und bis heute einer der unbequemsten Denker in diesem Feld. Im Interview spricht er darüber, was Würde wirklich bedeutet: nicht als schönes Wort, sondern als unverlierbares Menschenrecht, das auch dann gilt, wenn jemand seinen Namen nicht mehr kennt. Er erzählt, wie er eine Verwahranstalt in eine der innovativsten Demenzeinrichtungen der Welt verwandelt hat – und warum er trotzdem noch immer „Sand ins Getriebe" wirft. Ehrlich, provokant und zutiefst menschlich. 𝗗𝗿. 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮 hat mich mit einem nur auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber letztlich sehr logischen Konzept zum Schmunzeln gebracht und ich habe innerlich gejubelt: Therapeutisches Gammeln. Keine straffen Aktivierungsprogramme, keine Tagesstruktur um der Struktur willen, sondern echte Freiheit. Im Interview erklärt er, wie seine „Gammel-Oasen" in Pflegeeinrichtungen den Einsatz von Psychopharmaka reduziert haben – und was passiert, wenn Pflegekräfte aufhören, jedes Verhalten der Demenz zuzuschreiben, und stattdessen anfangen, wirklich hinzuschauen und hinzuhören. 𝗗𝗿. 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿 ist Psychologe, ausgewiesener Experte im Bereich Demenz und langjähriges Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er stellt eine Frage, die einfach klingt und es nicht ist: Wann hört Selbstbestimmung auf? Seine Antwort: viel später, als wir meistens denken. Auch wenn jemand keine komplexen Entscheidungen mehr treffen kann – die Wahl zwischen Wärme und Kälte, zwischen Stille und Musik, ist echte Selbstbestimmung. Ein Gespräch, das die Art, wie wir über Autonomie bei Demenz denken, nachhaltig verändert. Ich bin gespannt, was diese drei Interviews bei Dir auslösen – und freue mich auf Deine Kommentare! 🎈
𝗧𝗔𝗚 1️⃣
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𝗪𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗗𝘂❓ 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹 𝗗𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝘃𝗼𝗿❗ 👋
Schön, dass Du da bist! Dieser Post ist unser gemeinsamer Treffpunkt für Vorstellungen – damit die Community übersichtlich bleibt und die inhaltlichen Beiträge rund um das Symposium ihren Platz behalten. Schreib einfach einen kurzen Kommentar unter diesen Post. Es reichen ein paar Sätze – zum Beispiel: 🔹 Wer bist Du und woher kommst Du? 🔹 Was verbindet Dich mit dem Thema Demenz – beruflich, persönlich oder beides? 🔹 Was erhoffst Du Dir von diesem Onlinesymposium? Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Wir freuen uns einfach, zu wissen, wer hier mit dabei ist – und ich bin gespannt, was Dich bewegt. Ich fange gern an! 👇 🎈
Tag 2️⃣ - Britta Flaig
vierfache Mutter und Autorin, lebt offen mit Alzheimer-Demenz und klärt mutig über Frühdemenz auf. Britta Flaig ist eine ehemalige Lehrerin und vierfache Mutter, die mit Anfang 50 die Diagnose Alzheimer-Demenz erhielt. Sie nutzt ihre Erfahrungen, um offen über die Krankheit zu sprechen und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter das Kinderbuch „Mama Berta und das Vergessen“. Dort erklärt sie die Erkrankung kindgerecht. Flaig engagiert sich öffentlich bei Lesungen und Gesprächen, um das Bewusstsein für Frühdemenz zu stärken. Philosophie und Ansatz Britta Flaig verkörpert eine bemerkenswerte Haltung im Umgang mit Alzheimer-Demenz, die weit über das Krankheitsbild hinausgeht. Als ehemalige Lehrerin und Mutter von vier Kindern erhielt sie mit Anfang 50 die Diagnose Alzheimer, nachdem Ärzte zunächst Burnout vermuteten. Statt sich von der Diagnose lähmen zu lassen, entschied sich Britta Flaig für Offenheit und Mut. Sie beschreibt ihren Weg als eine bewusste Entscheidung, die Krankheit nicht als Feind, sondern als Teil ihres Lebens anzunehmen. Diese Haltung spiegelt sich auch in ihrem kreativen Schaffen wider: Mit ihrem Kinderbuch „Mama Berta und das Vergessen“ macht sie die komplexen Auswirkungen der Erkrankung für Kinder verständlich und entmystifiziert so das Thema Demenz für die ganze Familie. Die Schafmama Bertha in ihrem Buch ist eine liebevolle Metapher für das eigene Erleben, die Flaig mit Humor und Wärme erzählt. Ihr Umgang mit der Krankheit ist geprägt von einer Balance zwischen Akzeptanz und Lebensfreude. Sie hat eine Bucketlist erstellt, die sie konsequent abarbeitet – darunter eine Alpenüberquerung zu Fuß mit einem ihrer Söhne und eine Reise nach Südafrika mit zwei Kindern. Diese Erlebnisse zeigen, wie sie trotz der Einschränkungen aktiv und lebensbejahend bleibt. Flaig betont, dass sie sich auf das konzentriert, was sie noch kann, statt auf das, was verloren geht. Dabei hilft ihr auch ein feiner Sinn für Stimmungen und das Bewusstsein, Stress zu vermeiden, um das Gehirn zu schützen. Die Ergotherapie, die sie zunächst skeptisch betrachtete, erwies sich als wertvolle Unterstützung, um Struktur und Organisation in ihrem Alltag zu bewahren. So gelingt es ihr, die Herausforderungen der Erkrankung mit Humor und Gelassenheit zu meistern. Flaigs Philosophie ist eine Einladung, Demenz nicht nur als Verlust zu sehen, sondern als Teil eines neuen Lebensabschnitts, der auch Chancen für persönliche Entwicklung und neue Erfahrungen bietet. Ihr öffentliches Engagement bei Lesungen und Gesprächen macht sie zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen die Stigmatisierung von Demenz, besonders bei jüngeren Betroffenen. Britta Flaigs Lebensweg zeigt eindrucksvoll, wie Mut, Kreativität und Offenheit helfen können, eine schwere Diagnose in ein erfülltes Leben zu integrieren. Ihre Geschichte inspiriert dazu, das Leben trotz aller Widrigkeiten bewusst zu gestalten und die eigene Würde zu bewahren.
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Tag 2️⃣ - Britta Flaig
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮
Therapeutisches Gammeln – beim ersten Hören mag das für manche vielleicht nach einem Scherz klingen. Ist es aber nicht. Es ist einer der radikalsten und gleichzeitig menschlichsten Ansätze in der modernen Demenzpflege. Und 𝗗𝗿. 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮 erklärt in diesem Interview so überzeugend, warum, dass man sich fragt, weshalb wir das nicht schon längst so gemacht haben. Seine Grundfrage ist so einfach wie provokant: Was, wenn wir Menschen mit Demenz einfach mal in Ruhe lassen würden? Keine straffen Programme, keine Aktivierung um der Aktivierung willen – sondern echte Freiheit, den Tag so zu gestalten, wie es sich für sie richtig anfühlt. In seinen „Gammel-Oasen" in Pflegeeinrichtungen zeigt sich, was passiert, wenn man das wirklich ernst nimmt: weniger Psychopharmaka, mehr Wohlbefinden, mehr Würde. Ein Gespräch, das zum Nachdenken einlädt – und vielleicht das ein oder andere, was Du über Pflege zu wissen glaubst, auf den Kopf stellt. Bitte teile hier gern Deine Gedanken dazu! 🎈
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮
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DEMENZ Onlinesymposium 5
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