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🎈Für einen neuen Umgang mit DEMENZ. 🌱 Austausch und Gemeinschaft für Menschen mit der Diagnose, Angehörige u.a. 💞 Weil das Leben lebenswert ist.☀️

DEMENZ Onlinesymposium 5

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🎥 Täglich Video-Interviews, 💬 Livecalls und lebendiger Austausch 💞. Die Einladung zum Perspektivwechsel in Sachen Demenz 🧠. Sei kostenlos dabei!

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8 contributions to DEMENZ Onlinesymposium 5
𝗧𝗮𝗴 2️⃣ - 𝗘𝗶𝗻 𝗴𝘂𝘁𝗲𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗗𝗲𝗺𝗲𝗻𝘇
Heute geht es weiter mit dem DEMENZ IST ANDERS Onlinesymposium – und die heute gezeigten Gespräche haben mich tief bewegt. 𝗗𝗜𝗘 𝗔𝗞𝗧𝗨𝗘𝗟𝗟𝗘𝗡 𝗩𝗜𝗗𝗘𝗢𝗦 𝗗𝗘𝗦 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗦 𝗙𝗜𝗡𝗗𝗘𝗦𝗧 𝗗𝗨 𝗪𝗔̈𝗛𝗥𝗘𝗡𝗗 𝗗𝗘𝗥 𝗔𝗨𝗦𝗦𝗧𝗥𝗔𝗛𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗜𝗡 𝗗𝗘𝗠 𝗝𝗘𝗪𝗘𝗜𝗟𝗜𝗚𝗘𝗡 𝗣𝗢𝗦𝗧 𝗦𝗢𝗪𝗜𝗘 𝗜𝗠 𝗖𝗟𝗔𝗦𝗦𝗥𝗢𝗢𝗠. 𝗕𝗲𝗿𝗻𝗵𝗮𝗿𝗱 𝗡𝗮𝘂𝗹𝗶 aus Sankt Gallen war reformierter Pfarrer und ist Informatiker – eine Kombination, die schon für sich genommen neugierig macht. Seit etwa einem Jahr hat er die Alzheimer-Diagnose. Er predigt noch immer, arbeitet in seiner Schreinerwerkstatt, gestaltet T-Shirts mit humorvollen Botschaften und spricht mit einer Offenheit über seine Situation, die mich mehrfach schlucken ließ – auch wenn er über Exit spricht, über das Ende, über das, was er selbst in der Hand behalten möchte. Bernhard ist kein Mensch, der die Dinge beschönigt. Er ist jemand, der sie beim Namen nennt. Und genau darin liegt eine außerordentliche Menschlichkeit. 𝗕𝗿𝗶𝘁𝘁𝗮 𝗙𝗹𝗮𝗶𝗴 hat mit Anfang 50 die Diagnose Alzheimer bekommen – in einem Alter, in dem die meisten Menschen mitten im Berufsleben stehen und die Kinder gerade flügge werden. Sie hat vier Kinder, war Lehrerin, und hat sich entschieden: nicht verstecken, sondern hinausgehen. Ein Kinderbuch geschrieben, Lesungen gehalten, eine Alpenüberquerung gemacht, eine Reise nach Südafrika. Und eine Bucketlist, die sie konsequent abarbeitet. Britta stellt eine so einfache wie radikale Frage: Was kann ich noch? Nicht: Was kann ich nicht mehr? Das verändert alles. 𝗔𝗻𝘁𝗼𝗻 𝗣𝘂𝗻𝘇 aus Wien ist 77 Jahre alt, gelernter Schriftsetzer, ehrenamtlich engagiert – und lebt mit Alzheimer. Was mich an ihm am meisten beeindruckt hat: diese stille, unaufgeregte Klarheit, mit der er über sein Leben spricht. Kein Hadern, kein Dramatisieren. Stattdessen: früh aufstehen, Musik hören, gut frühstücken, raus in die Natur. Freude geben und Liebe geben – das kommt hundertfach zurück, sagt er, und man glaubt es ihm sofort. Anton zeigt, dass ein würdevolles, sinnerfülltes Leben mit Demenz nicht trotz der Diagnose möglich ist, sondern mitten in ihr.
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𝗧𝗮𝗴 2️⃣ - 𝗘𝗶𝗻 𝗴𝘂𝘁𝗲𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗗𝗲𝗺𝗲𝗻𝘇
Tag 2️⃣ - Britta Flaig
vierfache Mutter und Autorin, lebt offen mit Alzheimer-Demenz und klärt mutig über Frühdemenz auf. Britta Flaig ist eine ehemalige Lehrerin und vierfache Mutter, die mit Anfang 50 die Diagnose Alzheimer-Demenz erhielt. Sie nutzt ihre Erfahrungen, um offen über die Krankheit zu sprechen und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter das Kinderbuch „Mama Berta und das Vergessen“. Dort erklärt sie die Erkrankung kindgerecht. Flaig engagiert sich öffentlich bei Lesungen und Gesprächen, um das Bewusstsein für Frühdemenz zu stärken. Philosophie und Ansatz Britta Flaig verkörpert eine bemerkenswerte Haltung im Umgang mit Alzheimer-Demenz, die weit über das Krankheitsbild hinausgeht. Als ehemalige Lehrerin und Mutter von vier Kindern erhielt sie mit Anfang 50 die Diagnose Alzheimer, nachdem Ärzte zunächst Burnout vermuteten. Statt sich von der Diagnose lähmen zu lassen, entschied sich Britta Flaig für Offenheit und Mut. Sie beschreibt ihren Weg als eine bewusste Entscheidung, die Krankheit nicht als Feind, sondern als Teil ihres Lebens anzunehmen. Diese Haltung spiegelt sich auch in ihrem kreativen Schaffen wider: Mit ihrem Kinderbuch „Mama Berta und das Vergessen“ macht sie die komplexen Auswirkungen der Erkrankung für Kinder verständlich und entmystifiziert so das Thema Demenz für die ganze Familie. Die Schafmama Bertha in ihrem Buch ist eine liebevolle Metapher für das eigene Erleben, die Flaig mit Humor und Wärme erzählt. Ihr Umgang mit der Krankheit ist geprägt von einer Balance zwischen Akzeptanz und Lebensfreude. Sie hat eine Bucketlist erstellt, die sie konsequent abarbeitet – darunter eine Alpenüberquerung zu Fuß mit einem ihrer Söhne und eine Reise nach Südafrika mit zwei Kindern. Diese Erlebnisse zeigen, wie sie trotz der Einschränkungen aktiv und lebensbejahend bleibt. Flaig betont, dass sie sich auf das konzentriert, was sie noch kann, statt auf das, was verloren geht. Dabei hilft ihr auch ein feiner Sinn für Stimmungen und das Bewusstsein, Stress zu vermeiden, um das Gehirn zu schützen. Die Ergotherapie, die sie zunächst skeptisch betrachtete, erwies sich als wertvolle Unterstützung, um Struktur und Organisation in ihrem Alltag zu bewahren. So gelingt es ihr, die Herausforderungen der Erkrankung mit Humor und Gelassenheit zu meistern. Flaigs Philosophie ist eine Einladung, Demenz nicht nur als Verlust zu sehen, sondern als Teil eines neuen Lebensabschnitts, der auch Chancen für persönliche Entwicklung und neue Erfahrungen bietet. Ihr öffentliches Engagement bei Lesungen und Gesprächen macht sie zu einer wichtigen Stimme im Kampf gegen die Stigmatisierung von Demenz, besonders bei jüngeren Betroffenen. Britta Flaigs Lebensweg zeigt eindrucksvoll, wie Mut, Kreativität und Offenheit helfen können, eine schwere Diagnose in ein erfülltes Leben zu integrieren. Ihre Geschichte inspiriert dazu, das Leben trotz aller Widrigkeiten bewusst zu gestalten und die eigene Würde zu bewahren.
Tag 2️⃣ - Britta Flaig
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮
Therapeutisches Gammeln – beim ersten Hören mag das für manche vielleicht nach einem Scherz klingen. Ist es aber nicht. Es ist einer der radikalsten und gleichzeitig menschlichsten Ansätze in der modernen Demenzpflege. Und 𝗗𝗿. 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮 erklärt in diesem Interview so überzeugend, warum, dass man sich fragt, weshalb wir das nicht schon längst so gemacht haben. Seine Grundfrage ist so einfach wie provokant: Was, wenn wir Menschen mit Demenz einfach mal in Ruhe lassen würden? Keine straffen Programme, keine Aktivierung um der Aktivierung willen – sondern echte Freiheit, den Tag so zu gestalten, wie es sich für sie richtig anfühlt. In seinen „Gammel-Oasen" in Pflegeeinrichtungen zeigt sich, was passiert, wenn man das wirklich ernst nimmt: weniger Psychopharmaka, mehr Wohlbefinden, mehr Würde. Ein Gespräch, das zum Nachdenken einlädt – und vielleicht das ein oder andere, was Du über Pflege zu wissen glaubst, auf den Kopf stellt. Bitte teile hier gern Deine Gedanken dazu! 🎈
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗦𝘁𝗲𝗽𝗵𝗮𝗻 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗿𝘇𝗲𝘄𝗮
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@Melanie Mikalauskas 🤷‍♀️
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@Karen Strack Da braucht es sicher eine gute Erwägung. Ich wäre sicher etwas toleranter mit den Zähnen, um dafür mehr Wohlbefinden und Harmonie miteinander zu haben.
𝗪𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗗𝘂❓ 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹 𝗗𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝘃𝗼𝗿❗ 👋
Schön, dass Du da bist! Dieser Post ist unser gemeinsamer Treffpunkt für Vorstellungen – damit die Community übersichtlich bleibt und die inhaltlichen Beiträge rund um das Symposium ihren Platz behalten. Schreib einfach einen kurzen Kommentar unter diesen Post. Es reichen ein paar Sätze – zum Beispiel: 🔹 Wer bist Du und woher kommst Du? 🔹 Was verbindet Dich mit dem Thema Demenz – beruflich, persönlich oder beides? 🔹 Was erhoffst Du Dir von diesem Onlinesymposium? Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Wir freuen uns einfach, zu wissen, wer hier mit dabei ist – und ich bin gespannt, was Dich bewegt. Ich fange gern an! 👇 🎈
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@Jeanette Neidhardt-Rosenberger hello and welcome!
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@Iris Jirka hallo und willkommen auch hier nochmal! Was hast Du für einen Bezug zur KONFETTI IM KOPF?
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗗𝗿. 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿
Wann hört Selbstbestimmung auf? Die meisten würden sagen: irgendwann im Verlauf einer Demenz. 𝗗𝗿. 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿 sagt: viel später, als wir denken und eigentlich fast nie. Als Psychologe, ausgewiesener Demenz-Fachmann und langjähriges Mitglied im Deutschen Ethikrat hat er sich jahrzehntelang mit genau dieser Frage beschäftigt. Und seine Antwort ist so klar wie sie überraschend ist: Selbstbestimmung bedeutet nicht, komplexe Entscheidungen treffen zu können. Sie bedeutet, dass jemand wählt. Zwischen Wärme und Kälte. Zwischen Stille und Musik. Zwischen Ja und Nein. Und dieses Wählen, sagt Michael Wunder, ist bis zuletzt möglich – wenn wir bereit sind, genau hinzuschauen und hinzuhören. Im Interview spricht er darüber, wie wir als Gesellschaft den Umgang mit Demenz neu denken müssen. Weniger Angst, weniger Verdrängung – und viel mehr Bereitschaft, auch in den letzten Phasen eines Lebens echte Lebensfreude zuzulassen. Ein Gespräch, das auch bei mir nachwirkt. 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗲𝗻𝗸𝘀𝘁 𝗗𝘂 𝗱𝗮𝗿ü𝗯𝗲𝗿? 🎈
𝗧𝗮𝗴 1️⃣ - 𝗗𝗿. 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿
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@Stephani Maser so gern! Vielen Dank für so viel Wertschätzung! ☺️
1-8 of 8
Michael Hagedorn
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@michael-hagedorn
🎈Photographer 📷 and filmmaker 🎥 with focus on awareness for a better life with dementia 💞, new ways of healing 🙌🏼 and grounded spirituality 🧘🏼

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Joined Mar 19, 2026
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