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Arbeiten mit KI's in Hierarchie-Chats - Templates
Wir haben uns im How-To-Claude Workshop darüber unterhalten, dass eine Herachie zwischen Chats einen enormen Mehrwert liefert. Hierzu lasse ich Briefings & Reportings automatisch erstellen. Ich habe alle Dokumente, mit denen ich persönlich arbeite, in ein Template-Paket gepackt. Elf Dateien. Copy-Paste-fertig. Was drin ist: Ein Liesmich, das erklärt wie die Hierarchie funktioniert — und für welche Projekte. Nicht nur Software. Ausstellung, Buch, Konferenz, Geschäftsaufbau, Fotoserie — die Struktur ist dieselbe. Dazu fertige Vorlagen für jede Ebene: Gesamtkonzept, Guardrails, Glossar, Onboarding, Wochen-Manager-Übergabe, Tages-Briefing, Sub-Chat-Briefing, Sub-Chat-Report, Manager-Report. Und ein Bootstrap-Prompt-Dokument. Das kopierst du in einen neuen Chat — und Claude weiß sofort was seine Rolle ist, was er lesen soll, und was er nicht tun darf. Wie du startest: Nicht alle elf Dateien auf einmal ausfüllen. Nur das Gesamtkonzept, die Guardrails und das Onboarding. Das reicht für die ersten Wochen. Den Rest füllst du aus wenn du ihn brauchst. Das Paket liegt im Anhang. Wenn du es benutzt und merkst dass etwas unklar ist oder fehlt — schreib es hier in die Kommentare. Ich pflege das weiter.
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Liebe KI-Gestalter:innen und Claude-Entdecker:innen,
Gestern waren dank der Kölner Kultur-Patent verschiedene Kunstschaffende in den Büros von netkin. Diesmal haben wir nicht nur über KI geredet – wir haben Claude als langfristigen Arbeitspartner kennengelernt, strukturiert und direkt ausprobiert. Und genau das macht den Unterschied: KI ist kein Tool für schnelle Antworten, sondern ein System, das mit euch wächst. Was uns bewegt hat: 1. KI-Grundlagen – klar und anwendbar - Wie KI funktioniert: Von der Eingabe über Tokens und Modelle bis zur Ausgabe – und warum Vektordatenbanken der Schlüssel zum Kontextverständnis sind. - Cloud vs. lokale KI: Skalierbarkeit vs. Datenschutz, Geschwindigkeit vs. Kontrolle. Wo steht ihr? - Aktuelle Modelle im Vergleich: Mistral, Claude, Grok & Co. – wer ist analytisch, wer kreativ, wer schnell? (Spoiler: Claude Opus 4.8 punktet mit Urteilsvermögen und Ehrlichkeit.) 2. Claude ist anders – und das ist gut so - Nicht nur Prompt → Antwort → vergessen, sondern:Struktur → Kontext → Wachstum Projekte aufbauen → Kontext halten → über Wochen und Monate produktiv bleiben. Memory & Projekt-Ordner: Claude merkt sich Infos aus Gesprächen und kennt eure Dokumente – ohne Setup, ohne Token-Verbrauch im Hintergrund. Konnektoren & MCP: Der offene Standard (wie USB für KI) – Mistral, Anthropic, OpenAI und Google nutzen es bereits. 3. Aktuelle Schlagzeilen – was uns betrifft - Kennzeichnungspflicht ab 2. August 2026: EU AI Act schreibt vor, dass KI-Inhalte kennzeichnungsplichtig sind – Schutz für kreative Werke, Klarheit für Nutzer:innen. - MCP wird Standard: Endlich ein einheitliches Protokoll für KI-Tools – aber Achtung: Nicht jedes MCP ist sicher! Das Herzstück: Die 5 Chat-Stufen Claude wird nicht besser, weil ihr besser promptet – sondern weil ihr besser strukturiert. Hier die Hierarchie, die für jedes Projekt funktioniert: 1. Ideen-Chat: Rohe Idee → strukturiertes Projekt-Dokument. 2. Strategie-Chat: Verfassung des Projekts (Guardrails, Glossar, Gesamtkonzept). 3. Manager-Chat: Wochenziele ableiten & delegieren. 4. Koordinierungs-Chat: Tagesaufgaben verteilen & Ergebnisse bündeln. 5. Arbeiter-Chat: Eine Aufgabe, ein Ergebnis – kein Rückfragen, nur Liefern.
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Liebe KI-Entdecker:innen und Verantwortungsbewusste,
was für ein Samstag im AYNI am Stüverhof! Diesmal haben wir nicht nur über KI geredet – wir haben sie hinterfragt, ethisch eingeordnet und selbst Leitlinien für ihren Einsatz formuliert. Denn KI ist kein Selbstzweck: Sie braucht unsere Werte, unser Wissen und unsere Verantwortung, um wirklich nützlich zu sein. Was uns bewegt hat: 1. KI-Grundlagen – klar und greifbar - Wie KI funktioniert: Von der Eingabe über Tokens und Modelle bis zur Ausgabe – und warum Vektordatenbanken der Schlüssel zum Kontextverständnis sind. - Cloud vs. lokale KI: Skalierbarkeit vs. Datenschutz, Geschwindigkeit vs. Kontrolle. Wo steht ihr? - Aktuelle Modelle im Vergleich: Mistral, Claude, Grok & Co. – wer ist analytisch, wer kreativ, wer schnell? (Spoiler: Gemini punktet bei Reasoning, Claude bei Kreativität.) 2. Ethik & Datenschutz – kein Luxus, sondern Pflicht Die 5 Säulen der KI-Ethik (EU-Richtlinien): - Menschliche Aufsicht (KI unterstützt, entscheidet nicht allein) - Robustheit & Sicherheit (Zuverlässigkeit in unerwarteten Situationen) - Datenschutz (Persönliche Daten = heilig) - Transparenz (Nachvollziehbare Entscheidungen) - Fairness (Keine Diskriminierung – weder absichtlich noch durch fehlerhafte Daten) Ethische Dilemmata zum Mitdenken: - Soll eine KI im autonomen Auto Leben gegeneinander abwägen? - Darf eine KI in der Medizin über Beatmungsgeräte entscheiden? - Was tun, wenn eine KI im Recruiting Frauen benachteiligt – aber das Unternehmen es weiß? 3. Aktuelle Schlagzeilen – was uns betrifft - Cloud Act: US-Anbieter müssen Daten auf Anordnung herausgeben – Serverstandort „EU“ schützt nicht! - EU schwächt AI Act: Weniger Doppelregulierung, aber Hochrisiko-Fristen erst ab Dez. 2027. - Deepfake-Verbot ab Dez. 2026: Udify-Apps verboten, KI-Inhalte brauchen Wasserzeichen (Kennzeichnungspflicht ab Aug. 2026).
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Startframes: Der Unterschied zwischen Zufall und Art Direction
Wenn du einfach einen Text-Prompt an ein KI-Videomodell schickst, überlässt du dem Modell alle gestalterischen Entscheidungen: Aussehen der Person, Lichtsituation, Komposition, Kameraabstand, Farbpalette. Das Modell entscheidet. Nicht du. Das Ergebnis ist meistens okay. Manchmal sogar gut. Aber es ist selten das, was du dir vorgestellt hast — und du hast wenig Handhabe, es gezielt in eine bestimmte Richtung zu lenken. Startframes lösen dieses Problem. Was ist ein Startframe? Ein Startframe ist ein einzelnes Bild, das du dem Modell als ersten Frame deines Videos mitgibst. Das Modell generiert dann nicht mehr das Video von Grund auf neu — es generiert nur noch die Bewegung, die aus diesem Bild heraus entsteht. Die Konsequenz ist fundamental: Alle Entscheidungen, die du im Startframe getroffen hast, bleiben erhalten. Die Beleuchtung ist gesetzt. Die Komposition ist gesetzt. Der Look der Person oder des Produkts ist gesetzt. Das Modell hat keinen Spielraum mehr, wild zu interpretieren — es muss von deinem Bild ausgehen. Das klingt wie eine kleine technische Anpassung. In der Praxis ist es der Unterschied zwischen einem Zufallsgenerator und einem Produktionswerkzeug. Warum das für professionelle Arbeit entscheidend ist: Wenn du KI-Video für Kundenprojekte, Kampagnen oder Brand Content nutzt, brauchst du Konsistenz. Dieselbe Person soll über mehrere Shots gleich aussehen. Das Produkt soll immer dieselbe Farbe haben. Der Look soll zum Briefing passen. Mit reinem Text-to-Video ist das schwer bis unmöglich. Mit Startframes wird es machbar — weil du das Ausgangsbild kontrollierst. Wie du einen Startframe generierst: Das Modell, das wir im Workshop für Startframes nutzen, ist Nano Banana 2. Es ist spezialisiert auf die Generierung von Einzelbildern, die als konsistente Ausgangsbasis für Videomodelle funktionieren. Der Basis-Prompt dafür liegt im Skool-Post direkt darunter. Der Workflow ist einfach: Bild in Nano Banana 2 generieren → als Startframe in Krea AI (oder direkt in Kling 3.0) hochladen → Bewegungs-Prompt schreiben → generieren.
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Startframes: Der Unterschied zwischen Zufall und Art Direction
Die 5 Modelle, die 2026 zählen — und eine Plattform, die sie bündelt
Der Tool-Markt für KI-Video ist gerade gleichzeitig reifer und unübersichtlicher geworden. Reifer, weil es echte Qualitätsunterschiede gibt, über die man diskutieren kann. Unübersichtlicher, weil gefühlt jede Woche ein neues Modell lanciert wird. Hier ist, was aktuell wirklich relevant ist. **Seedance 2.0** Bytedances Stärke liegt bei Körperbewegungen — dynamische Szenen, Tanz, Sport, Menschen in Aktion. Wenn es darum geht, Bewegung glaubwürdig darzustellen, ist Seedance derzeit eine der stärksten Optionen. Einschränkung: Gesichter sind gesperrt, USA-Markt ausgeschlossen. Geopolitisch im Blick behalten. **Kling 3.0** Das aktuell vielseitigste und verlässlichste Modell auf dem Markt. Besonders stark bei Fashion Editorials und allem, was konsistente Charakterdarstellung braucht. Cineastische Kontrolle, native Audio-Generierung, Multi-Shot-Funktionalität. Kling 3.0 ist das Modell, mit dem wir im Workshop am intensivsten arbeiten — dazu mehr in den nächsten Posts. **WAN 2.6** Alibabas Open-Source-Modell. Der entscheidende Unterschied: du kannst es auf deiner eigenen Hardware lokal betreiben. Für alle, denen Datensouveränität wichtig ist oder die mit sensiblem Material arbeiten, ist das ein echter Vorteil. Die Qualität ist gut, auch wenn sie nicht ganz an Kling heranreicht. **Veo 3.1** Googles Modell überzeugt durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Realismus. Wenn das Budget eine Rolle spielt und du trotzdem beeindruckende Ergebnisse willst, ist Veo 3.1 einen Blick wert. **Sora 2 — eine Randnotiz** War da. Ist weg. Ab 26. April offline. Für die Vollständigkeit erwähnt, aber nicht mehr relevant. **Krea AI — die Plattform, die wir empfehlen** Statt dich durch fünf verschiedene Oberflächen zu arbeiten, bündelt Krea AI die wichtigsten Modelle (darunter Kling und Veo) auf einer einzigen Website. Schnell, unkompliziert, gut für den Einstieg — und gut genug für professionelle Workflows. Mit dem Code `R9HUY8HU` erhältst du 3.000 Compute Units als Startguthaben.
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Die 5 Modelle, die 2026 zählen — und eine Plattform, die sie bündelt
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