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PDA Potenzialraum

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PDA Kompass

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3 contributions to PDA Potenzialraum
Wo steht ihr gerade?
Schreibt gerne in die Kommentare, an welchem Punkt der PDA-Reise ihr euch gerade befindet - noch ganz am Anfang, im Burnout, im Planung eines neuen Lebens, in der Balance? Alles Liebe, Martina 🌻
4 likes • Feb 18
Wo stehen wir gerade: wir haben vor gut einem Jahr ( Herbst/ Winter 2024) die PDA-Reise gestartet. Da hatte unsere Tochter ihr erstes Burnout und wir haben so langsam herausgefunden was los ist. Seitdem war/ ist der Plan, sich nach erfolgter Diagnostik ( ADHS, ASS mit PDA-Profil) ein Unterstützer*innensystem aufzubauen aus Schule, THA, Therapeutin, KJP. Manches haben wir gefunden ( tolle Therapeutin), anderes braucht Veränderung ( Schule). Ich hätte nie gedacht, dass es so ein herausfordernder Weg sein würde was das Thema Inklusion angeht. Ich schwanke immer wieder zwischen Auswandern ( irgendwohin, wo wir homeschooling betreiben dürfen) und dem Wunsch, es hier in D hinzubekommen, und zwar so, dass es stabil bleibt und für uns als Familie tragbar ( und schön) ist. Das Thema Schule ist für uns ein Riesenthema, da unsere Tochter es nach wie vor nicht schafft die komplette Schulzeit zu gehen. Nun stehen wir vor einem Schulwechsel in der Hoffnung, dass es dort besser klappt mit den richtigen Leuten. Ich bin der Überzeugung, dass vor allem Beziehung wichtig für unser Kind ist, Teil einer Gruppe zu sein und sich angenommen zu fühlen mit allem, was dazu gehört. Das geht nur mit den passenden Leuten. Ich geb die Hoffnung nicht auf, dass wir diese auf unserem Weg finden. Aber wie gesagt: Plan B ( Auswandern) wird auch immer konkreter. Was mir da fehlt: finanzielle Grundlage und Netzwerk vor Ort, Gemeinschaft. Ich hätte Sorge erstmal ziemlich alleine da zu stehen. Wenn das Kind dann noch im Burnout ist hätte ich keine Idee, wie das zu schaffen wäre ( es gibt noch ein jüngeres Geschwisterkind). Soweit meine Gedanken dazu. Bin gespannt wie es den anderen geht. Lg
Feedback & was wünscht ihr euch?
Ich liebe den PDA Potenzialraum - und was sich daraus entwickelt und weiterhin entwickeln kann! Mir ist es wichtig dass ihr einen großen Nutzen daraus ziehen könnt. Gerade bin ich dabei, vieles auszuprobieren und intuitiv zu schauen, was sich für euch und für mich sinnvoll anfühlt - und würde mich sehr über Feedback freuen! Wie geht es euch? Was ist hilfreich und bereichert euch? Was würdet ihr euch anders wünschen? Welche Formate? Fachwissen, persönliche Geschichten, Beiträge von Mitgliedern, Audios, Texte? Wovon mehr - und wovon weniger? Ich bin für alles offen - vielen DANK!!! Martina 🌻
1 like • Feb 7
Hey Martina, ich mag deine Art des Erzählens und deine Sichtweise sehr. Eure persönlichen Erfahrungen interessieren mich, weil ich bei unseren Kids einige Parallelen erkenne und somit Ideen für Lösungen finde. Außerdem habt ihr nun schon ein paar mehr Jahre Erfahrung damit. Also: persönliche Berichte- lieb ich. Aber auch deine Einordnung der Themen bringen mir immer wieder neue Gedanken und Ideen. Ich freu mich immer mega über neue Beiträge. Auch Audios hör ich mir extrem gern an. Bin total dankbar für diesen Raum hier. Danke!!❤️❤️❤️❤️
Langeweile, Dopamin & Co.
Ich wurde gefragt, ob wir das Thema Langeweile bzw. Getrieben sein von unseren Kindern kennen - und JA, das kennen wir sehr gut - bei allen Familienmitgliedern unterschiedlich stark. Ich sehe PDA als Teil von AuDHS, das sich in sehr unterschiedlichen Ausprägungen zeigen kann, abhängig davon, ob der ADHS-Anteil oder der Autismus-Anteil überwiegt (und natürlich grundsätzlich ganz individuell). Die Themen Langeweile und Getrieben sein steht für mich im Zusammenhang mit den ADHS-Anteilen und sind besonders herausfordernd bei Interessen, Hobbies und Bedürfnisse, die nicht so einfach zugänglich oder erreichbar sind - bzw. abhängig von der Außenwelt (zB. Freunden) oder finanziellen Mitteln sind (Shopping, teure Freizeitaktivitäten). *** Grundsätzlich wird oft suggeriert, dass es gut und wichtig ist, dass Kinder sich langweilen, denn dadurch entsteht Kreaktivität. Teilweise stimme ich dem zu - ich sehe, wie die Kinder/Teens hier immer etwas zu tun finden, sich Spiele ausdenken und stundenlang Zeit miteinander verbringen - egal ob im Park, am Fluss, im Trampolino oder bei Playdates zuhause. Aber das ist immer in Gemeinschaft, also irgendwie dann auch nicht wirklich "Langeweile". Gleichzeitig weiß (und sehe) ich aber auch, wie dysregulierend Langeweile besonders für neurodivergente / PDA Menschen sein kann (Thema Dopamin und Autonomieverlust). Meine persönliche Meinung: Langeweile kann Menschen, die sehr viel Input benötigen (häufig ADHS, AuDHS, Höherbegabung) in einem künstlichen Stillstand halten - und das ist kontraproduktiv. Es hemmt Entwicklung und Lebensfreude und hält uns vom Erreichen unserer Potenziale ab. Worauf sollen wir warten, wenn wir genau wissen, was wir wollen und brauchen - und auch die Energie haben, da hin zu kommen? Dass das für uns Eltern eine Herausforderung darstellt, ist klar. Wir versuchen trotzdem, so viel es geht möglich zu machen - weil das dann eben wieder regulierend ist. Getrieben sein ist für mich ein Zeichen von Dysregulation (Flight) - aber ebenso ist es vielleicht auch ein Zeichen, dass wir irgendwo hinwollen, wo wir jetzt noch nicht sind. Und dieses "irgendwo" vielleicht genau das ist, was wir brauchen, um aus der Dysregulation zu kommen.
2 likes • Feb 2
Danke Martina für deine Ausführungen zu dem Thema. Würdest du sagen, dass dich das bei euch verändert hat seit ihr eure Lebensweise angepasst habt? Kannst du da Rückschlüsse ziehen? Das würde mich total interessieren. Lg
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Steffi Oe
2
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@steffi-oeffling-9728
Neurodivergentes familylife

Active 6d ago
Joined Jan 26, 2026