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5 contributions to Running Training Center
Montafon Totale Trail, oder auch Montafon Brutale genannt 😁Mein Race Recap
Ich will Euch hier mal mein Erlebnis des Wochenendes schildern. Mit leicht verzögerter Anreise am Freitag Abend ließen @Tobias Bitterer , @Marius Prigge und ich den Abend beim Italiener beim Carboloading ausklingen. Wir sprachen noch über das Pacing, Strategie, eventuelle Zielzeiten etc. 6Std15 bis 6Std45 können bei Dir drin sein Flo, sagte der Coach. Nach kurzen 4Std. Schlaf holten wir Samstag 5Uhr30 unsere Startunterlagen und die Goodiebags. Danach ein kleines Frühstück, Toilettengang und 6Uhr40 zum Race Briefing. Kurz darauf um 7Uhr ging es dann los. 🔫PENG! Ab ging es auf die ersten "flachen" 4,5km bis zum ersten Anstieg. Das flache war dann schneller rum als erwartet, da die Welle im Profil dann doch ne richtige Kante war und die meisten ins hiken über gingen. Fand ich gut, da ich Pulstechnisch schon über dem war, was angedacht war. Es wurde dann nochmal flach auf Asphalt bis es dann in den ersten Anstieg ging. Natürlich gab es erstmal Stau, gut um den Puls runter zu bekommen. Dauerte dann eine ganze Weile bis es Möglichkeiten gab an dem ein oder anderen vorbei zu gehen um das eigene Tempo hiken zu können. Ich nahm vor dem Start ein Gel und verpflegte mich dann von Anfang alle 40min mit einem Gel bis zum Schluss hin. Die Trails wurden ein wenig breiter und das Feld lichtete sich langsam. An der ersten VP habe ich nur Wasser aufgefüllt und bin dann direkt weiter. Nicht zu viel Zeit an den VPS vertrödeln hat der Coach gesagt. Es ging weiter stetig Bergauf mal steil, mal weniger steil mal technisch mal weniger technisch bis zur nächsten VP, wo ich dann das erste mal meine Flask mit dem Kohlenhydratdrink auffüllte. Von denen hatte ich insgesamt drei Stück, die ich jede über einen Zeitraum von zwei Stunden trinken wollte. Noch Wasser aufgefüllt ein paar Datteln mitgenommen und weiter ging es auf einem breiten Weg nach oben. Habe ein paar Fotos gemacht, aber auch damit wollte ich keine Zeit vertrödeln, deswegen fiel das ganze ziemlich spärlich aus. Es wurde verblockter, steiler und zog sich noch ein ganzes Stück, bis wir die ersten 1800 Höhenmeter absolviert hatten. Es gab sogar einen klitzekleinen scrambling part, deshalb Stücke weg und durch. Wir durften dann über den Wormser Höhenweg, wellig bergab, sehr technisch, schmale tiefe Trails und stufig. Der eine oder andere hatte da echt Probleme wie ich fest stellte. Ich fand es grandios, das ist Trailrunning.
Montafon Totale Trail, oder auch Montafon Brutale genannt 😁Mein Race Recap
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Glückwunsch !
Wenn DNF dann bitte NICHT so! (Coaches Kolumne)
Ein DNF fühlt sich im ersten Moment selten nach einer guten Entscheidung an. Es fühlt sich leer an, unfertig, fast so, als hätte jemand den Satz mitten im Wort abgebrochen. Man ist gestartet mit einem Ziel, mit Vorfreude und mit Bildern im Kopf. Und plötzlich endet das Rennen nicht an der Ziellinie, sondern irgendwo davor. Z.B. so wie bei mir an einer Verpflegungsstation. Genau dort beginnt oft der schwierigste Teil: nicht mehr körperlich, sondern im Kopf. Denn nach einem DNF kommt fast automatisch diese eine Frage: Was wäre gewesen, wenn ich weitergelaufen wäre? Vielleicht wäre es doch noch gegangen. Vielleicht hätte sich der Körper wieder gefangen. Vielleicht hätte ich mich nur durchbeißen müssen... Diese Gedanken wirken im ersten Moment logisch, aber sie führen meistens in die falsche Richtung. Denn das DNF ist bereits endgültig. Die Entscheidung ist getroffen, das Rennen ist vorbei und im offiziellen Tracking steht "withdrawn". Die „Was wäre wenn“- Frage tut so, als wäre noch etwas offen. Aber genau das ist es nicht mehr. Der eigentliche Gedankensprung beginnt deshalb an einer anderen Stelle. Nicht: Was wäre gewesen, wenn? Sondern: Was lerne ich daraus? Ein DNF ist keine Niederlage. Es ist ein Ergebnis. Vielleicht nicht das Ergebnis, das man wollte, aber trotzdem ein Ergebnis. Und manchmal sogar eines der ehrlichsten. Es zeigt dir, wo dein Körper wirklich stand, wie gut deine Vorbereitung war, ob dein Pacing funktioniert hat, ob deine Regeneration ausreichend war und welche Entscheidung du unter Druck getroffen hast. Natürlich darf ein DNF weh tun. Man darf enttäuscht sein, sauer, traurig oder leer. Ganz ehrlich das war ich auch! Denn es war mein erstes. Aber irgendwann sollte aus diesem Hadern eine Analyse werden. Was hat funktioniert? Was hat nicht funktioniert? Was ändere ich konkret für das nächste Rennen? Genau diese Fragen machen aus einem Abbruch einen Entwicklungsschritt. Nicht das Grübeln über ein Rennen, das vorbei ist. Sondern der klare Blick auf das, was daraus entstehen kann.
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Ich kenne das auch, bisher 2x im Rennen. Einmal hatte ich körperlich arge Probleme mit Schwindel, das war dann auch irgendwie fein aufzuhören. Ich denke da hat der Verstand über den Körper gesiegt. Ein anderes mal war das rein der Kopf. Schon beim Start, hab ich den richtigen Schuh, warum ist es so heiß usw. Eigentlich war im Nachgang betrachtet das Rennen da schon aus für mich. Bei den ersten 2 KM dachte ich schon ich gehe ein, Schuh drückt, ich laufe wie mit angezogener Handbremse. Nach 11km kann ich keinen Schritt mehr vor den anderen setzen, ich bin total blockiert, steige aus und lasse auch gleich meine Startnummer verschwinden. Irgendwie habe ich mich geschämt. War ich müde… nein , nur der Kopf wollte überhaupt nicht. Was lernt man daraus: Ich brauche da Strategien, nicht für die Momente wo der Körper aufgibt sondern für die in denen der Kopf alles blockiert. Und ein bisschen auch sich danach nicht in Grund und Boden zu schämen. Auch diese habe ich gefunden, ein kleines Mantra… „Bleibe bei dir“. Vielleicht völlig bekloppt aber das hat mir dieses Jahr schon beim Soul Trail den Arsch gerettet. Ich hätte aufgrund schmerzen im Bein schon gar nicht starten sollen. Bin ich trotzdem und ich habe gelitten und alles verflucht was mir eingefallen ist in den 24km. Aber das kleine Mantra hat irgendwie meinen Kopf dazu bewegt nicht aufzugeben, weiter zu laufen und zu Hiken, bis ins Ziel. Und wie auch @Matthias Hergenhan schreibt, das bringt uns weiter und nicht nur beim laufen.
Laktatschmiede aktuell - Neue Termine im Calendar & große Treffen 2026
👀 Webinare und Q&A`s Im Calendar der Laktatschmiede findest du wieder neue Webinar- und Q&A Termine für die nächsten 2 Monate. Schaue hier unbedingt rein, wir bringen zu den Webinaren spannende Trainingsthemen mit. So ganz du mit immer wieder neuen Impulsen im Training arbeiten. Die Q&As sind für eure Fragen - hier können wir auch gern über geteilten Bildschirm speziell an Problemen in eurem Plan arbeiten. Lasst es uns nur früh genug wissen! Montags abends ist online Pilates mit Coach Marius! Dieser Termin erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Leider muss er heute ausfallen (Pfingsten) aber sonst brauchst du nur eine Matte, Sportkleidung und eine Wasserflasche. ☕️ Die Laktatschmiede lebt nicht nur online. Ein riesiger Teil unserer Community entsteht mittlerweile auch offline auf den Trails, bei Wettkämpfen oder einfach mal auf einen Kaffee vor dem Rennen. Genau das macht die Laktatschmiede für viele Athleten mittlerweile so besonders: Du trainierst nicht alleine vor dich hin, sondern wirst Teil eines Teams. Wir sind dieses Jahr natürlich wieder bei vielen großen Events vor Ort: 🏔️ Hochkönig Ultraks 🏔️ Zugspitz Ultratrail 🏔️ Mayrhofen Ultraks und weiteren....Seenlauf, Lavaredo und ggf Eiger und GGUT Bei ULTRAKS bauen wir auch wieder unsere beliebte Recovery Lounge auf und freuen uns riesig darauf, euch dort persönlich kennenzulernen, gemeinsam zu quatschen, aktiv zu regenerieren oder einfach ein bisschen Rennwochenende zusammen zu erleben 🙌 👉 Schreibt gerne mal in die Kommentare: Bei welchen Events seid ihr dieses Jahr am Start? Die Laktatschmiede soll euch vor allem eines geben: Eine breite Brust im Trainingsalltag, also mehr Verständnis für das eigene Training. Und genau deshalb lebt diese Plattform auch davon, dass ihr euch aktiv einbringt. Wenn ihr Lust habt: - berichtet mal von eurem Rennen - zeigt Einblicke aus eurem Training - stellt Fragen - diskutiert mit anderen Athleten Je aktiver die Community wird, desto wertvoller wird sie für alle 🔥 Und als letztes eine kleine Vorausschau:
2 likes • May 27
@Matthias Hergenhan weist du ob das aufgezeichnet wird?
2 likes • May 28
Ich bin gerade in Urlaub, aber abends kann ich mir eigentlich immer gut frei machen.
DURABILITY #1 - Themenreihe & Begriffe
Durability. Was ist das eigentlich und warum wird das Thema immer wichtiger? Vielleicht kennst du das. Die ersten Stunden laufen richtig gut. Puls stabil, Beine locker, Pace sauber. Doch irgendwann beginnt etwas zu kippen. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Die Schritte werden schwerer, Downhills unrunder, die Energieversorgung schwieriger und der Energieverbrauch steigt. Manche Athleten verlieren dann massiv Leistung, andere bleiben erstaunlich stabil. Du fragst dich auch warum das so ist? Wir gehen jetzt in der Themenreihe "Durability" näher in die einzelnen Systeme und klären nicht nur was passiert und wo das Problem ist sondern auch wie du gezielt an den Schwächen arbeiten kannst! Durability = Gemeint ist damit vereinfacht gesagt die Fähigkeit, Leistungsfähigkeit trotz langer Belastung möglichst stabil aufrechtzuerhalten. Also nicht nur, wie leistungsfähig du „frisch“ bist, sondern wie wenig dein System unter Ermüdung auseinanderfällt. Und genau deshalb ist das Thema im Trailrunning und Ultra so entscheidend. Denn Rennen werden selten frisch entschieden. Viele Athleten können Intervalle laufen oder hohe Leistungen abrufen. Spannend werden aber Fragen wie: Was passiert nach drei, fünf oder zehn Stunden Belastung? Bleibt deine Technik stabil? Kannst du weiterhin Energie aufnehmen? Bleibt deine Muskulatur belastbar? Wie stark fällt deine Laufökonomie ab? Wie reagiert dein Nervensystem? Durability betrifft also nicht nur „Ausdauer“, sondern viele Körpersysteme gleichzeitig. Muskulatur, Stoffwechsel, Bewegungsapparat, Nervensystem und Fueling greifen hier ineinander und können auch im Training gesondert getriggert und betrachtet werden. Das Spannende: Durability entsteht nicht einfach nur über mehr Kilometer. Natürlich braucht es Belastungszeit. Aber entscheidend sind gezielte Reize, strukturelle Belastbarkeit, Regeneration, Energieverfügbarkeit und die Fähigkeit, unter Ermüdung effizient zu bleiben. Genau deshalb werden wir das Thema hier Schritt für Schritt auseinandernehmen. Nicht nur theoretisch, sondern immer mit Blick auf die Praxis im Trailrunning und Ultra.
DURABILITY #1 - Themenreihe & Begriffe
7 likes • May 27
Oh ja… ich kann ein Lied davon singen. Ich hatte mal bei einem Rennen die Startnummer 1 und bin so dermaßen eingegangen 😩. Kam dann im hinteren Drittel aussehend wie ein überfahrener Zombi ins Ziel 😂! Wird bestimmt sehr spannend, freu mich auch drauf das zu verstehen und ggf gegen zu wirken!
… und noch ein neuer hier … 🤗
Hallo zusammen, ich bin da ab jetzt auch mit dabei 😊! Ich komme aus dem Altmühltal zwischen Augsburg und Nürnberg und versuche mich mit etwas Struktur im Training in Mayrhofen am 50K. Ich freue mich schon auf den Austausch mit euch und natürlich auch an das gemeinsame (virtuelle Schwitzen 😂) beim Training
2 likes • May 24
@Marius Prigge mal mit dem E-Bike mit den Kids, aber Rad ist nicht wirklich meines 😂
3 likes • May 24
Wobei ich ab und an daheim auf der Rolle ein bisschen fahre mit Kinomap.. aber viel ist es nicht
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Mario Erl
3
27points to level up
@mario-erl-2395
None

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Joined May 24, 2026
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