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12 contributions to Die KI-BUSINESS Lounge ...
🟪🟩 Die Hälfte nutzt KI. Warum spüren so wenige den Hebel?
Michael hat am Mittwoch im KI-Café ein eingängiges Bild gezeichnet: Viele Unternehmen behandeln KI wie ein Fitnessstudio-Abo. Die Mitgliedschaft ist bezahlt, und trainiert wird kaum. Er hat dazu die Bitkom-Befragung von 603 deutschen Unternehmen mitgebracht. Rund die Hälfte nutzt inzwischen KI, und gerade einmal drei Prozent sagen, dass sie das Potenzial stark ausschöpfen. Kein einziges Unternehmen gibt an, es voll zu nutzen, und 59 Prozent sagen ehrlich, dass sie überhaupt nichts davon heben. Michael nennt das eine Lizenzillusion, denn gekauft ist schnell, und gekonnt ist damit noch lange nichts. Was wir in der Praxis erleben Ich habe von einem Workshop mit Sachverständigen erzählt. Ein Teil der Gruppe war neugierig und wollte strukturiert Prozesse anschauen und Anwendungsfälle finden. Ein anderer Teil winkte bei jeder Idee ab, ob Recherche oder wiederkehrende Textbausteine im Gutachten, und sagte, das schreibe ich lieber selbst. Mein Weg mit dieser Gruppe führte über die Frage, wo es dich persönlich drückt, was dich nervt und was sich ständig wiederholt. Dort entsteht ein niedriger Einstieg, und aus dem ersten kleinen Erfolg wird oft ein „ach, geht ja doch”. Tanja kennt das Muster aus ihren Copilot-Schulungen. Unternehmen verteilen Lizenzen in der Breite, lehnen sich zurück und schauen, wer sie nutzt, und wer sie liegen lässt, verliert sie im nächsten Monat wieder. Den Mitarbeitenden sagt dabei niemand, was sie mit dem Werkzeug anfangen können, und selbst die kostenfreien Basisfunktionen bleiben unsichtbar. Selina und der Mut zur Reihenfolge Selina hat genau dieses Bild aus der Medizintechnik bestätigt. Lizenzen sind da, eine Schulung hat stattgefunden, und die Anwendungsfälle fehlen. Sie nennt das ein typisches Mittelstandsproblem und sieht dahinter ein deutsches Mindset aus Angst und Beschränkung, obwohl Regularien eigentlich unterstützen sollen. Ihre Kundinnen und Kunden führt sie Schritt für Schritt. Zuerst geht es darum, die heutige Arbeit schneller zu erledigen, zum Beispiel E-Mails zusammenfassen oder nach dem Urlaub die wichtigsten Nachrichten herausfiltern. Danach kommt die Frage, ob ein über Jahre gewachsener Prozess überhaupt noch wertvoll ist und vor jeder Automatisierung glattgezogen gehört.
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@Katrin Friedel Genau das ist meistens der Moment. Sobald jemand seinen eigenen nervigen Fall gelöst sieht, ist die Skepsis weg, da hilft keine Präsentation so gut. Welcher Fall war es bei ihm? Mich interessiert, ob es eher das Schreiben selbst war oder die Kommunikation drumherum :)
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@Katrin Friedel Das ist ein perfektes Beispiel :) Nicht "KI kann alles", sondern genau die eine Aufgabe, die ihn jedes Mal Nerven kostet. Und dass er danach direkt mit zwei fertigen Skills rausging statt mit einem leeren Chatfenster, macht wahrscheinlich den Unterschied. Bei uns sehen wir dasselbe: Sobald der erste Anwendungsfall im eigenen Alltag sitzt, kommen die nächsten Ideen von ganz allein. Hast du ihm die Skills mit Beispielen aus alten Gutachten gefüttert?
So machen wir Produktfotos für Shops mit KI, Schritt für Schritt
Moin zusammen, ich hatte Torsten versprochen, hier mal unseren Ablauf für KI Produktfotos aufzuschreiben. Hier ist er, so wie wir das bei Nextgency für Shops und kleine Marken machen. Schritt 1: Das echte Produkt bleibt echt. Wir fotografieren das Produkt einmal sauber, gern mit dem Handy am Fenster, und stellen es frei. Die KI baut nur die Szene drumherum. Wer das Produkt selbst generieren lässt, bekommt falsche Logos, verbogene Etiketten und am Ende Kunden, die etwas anderes geliefert bekommen, als sie gesehen haben. Schritt 2: Erst die Szene beschreiben, dann generieren. Wir schreiben vorher drei Sätze: Wo steht das Produkt, welches Licht, welche Stimmung. Zum Beispiel: Holztisch in einer hellen Küche, Morgenlicht von links, Kaffeetasse unscharf im Hintergrund. Je konkreter, desto weniger Ausschuss. Schritt 3: Licht und Schatten prüfen. Daran erkennt man KI Bilder sofort. Fällt das Licht in der Szene von links, muss auch der Schatten am Produkt dazu passen. Wir schauen jedes Bild genau darauf an und korrigieren lieber einmal mehr. Schritt 4: Pro Produkt ein Set statt einem Bild. Hauptbild auf Weiß für Amazon oder Google Shopping, zwei Szenen für den Shop, ein Detailbild und ein Hochformat für Social Media. So hat man aus einem Ausgangsfoto Bilder für jeden Kanal. Schritt 5: Gegencheck vor dem Upload. Ist der Text auf der Verpackung lesbar? Stimmt das Größenverhältnis? Wäre ein Kunde enttäuscht, wenn das Paket ankommt? Wenn ja, fliegt das Bild raus. Was wir dabei gelernt haben: Der größte Gewinn ist gar nicht die Zeit beim Generieren, sondern dass man für neue Saisons, Aktionen oder Ads kein neues Shooting mehr braucht. Ein gutes Ausgangsfoto trägt ein ganzes Jahr. Wer von euch nutzt schon KI Bilder im Shop oder in Ads, und wo hakt es bei euch am meisten? :)
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@Stefan Brutscher Moin Stefan, sorry für die späte Antwort, war auf der Messe. Aktuell so: Freistellen mit Photoroom, das ist schnell und sauber an den Kanten. Für die Szene nutzen wir Nano Banana und Flux Kontext, beide über Freepik, weil man da das freigestellte Produkt als Referenz reingibt und nur den Hintergrund und das Licht beschreibt. Zum Schluss Magnific zum Hochrechnen, damit Etiketten und Kanten auch im Zoom scharf bleiben. Wichtiger als das Tool ist aber der Prompt für das Licht: Lichtrichtung und Tageszeit passend zum Originalfoto angeben, sonst sieht man sofort, dass das Produkt reinkopiert ist :)
Was eine Anfrage nach dem Kontaktformular erlebt: so automatisieren wir das mit n8n
Moin zusammen, eine Frage stelle ich in fast jedem Website Projekt: Was passiert eigentlich, nachdem jemand euer Kontaktformular abgeschickt hat? Die ehrliche Antwort ist meistens: Eine Mail landet in einem Postfach, und dann hängt es davon ab, wer gerade Zeit hat. Dabei entscheidet sich genau dort, ob aus dem Interessenten ein Kunde wird. Hier mal der Ablauf, den wir dann mit n8n bauen, ganz ohne Hexerei: Erstens: sofortige Bestätigung. Innerhalb einer Minute bekommt die Person eine persönliche Mail mit Namen, Bezug auf ihr Anliegen und dem Hinweis, wann sie mit einer Antwort rechnen kann. Nicht "Wir haben Ihre Nachricht erhalten", sondern ein Satz, der zeigt, dass jemand gelesen hat. Den Text schreibt die KI aus der Anfrage vor, aber nach festen Regeln: kurz, keine Versprechen, keine Preise. Zweitens: einsortieren. Die KI liest die Anfrage und ordnet sie ein: Was wird gebraucht, wie dringend, passt das überhaupt zu uns? Daraus wird ein Eintrag im CRM oder in der Tabelle, die der Betrieb eh schon nutzt. Kein neues Tool, das keiner pflegt. Drittens: der Mensch bekommt einen Entwurf. Die richtige Person im Team bekommt eine kurze Zusammenfassung plus Antwortentwurf, per Mail oder Slack. Sie liest, passt an, schickt ab. Die KI schreibt nie selbst an Kunden, das ist bei uns eine feste Regel. Viertens: nachfassen. Kommt nach ein paar Tagen keine Reaktion, legt der Flow eine Erinnerung an oder bereitet eine freundliche Nachfrage vor, wieder nur als Entwurf. Gerade das vergisst man im Alltag am häufigsten. Was ich dabei gelernt habe: Der Flow selbst ist schnell gebaut. Die eigentliche Arbeit ist, vorher mit dem Team festzulegen, wer wofür zuständig ist und was die KI darf und was nicht. Wenn das steht, fühlt sich jede Anfrage für den Kunden plötzlich wie Service an. Wie ist das bei euch: Wie lange dauert es aktuell, bis eine neue Anfrage eine echte Antwort bekommt? :)
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@Katrin Friedel Danke dir, Katrin! Ja, die Freigabe durch den Menschen ist bei uns nicht verhandelbar, gerade am Anfang. Spannend, dass du direkt mit Claude Code baust. Für uns selbst machen wir das auch immer öfter, bei Kunden bleiben wir meist bei n8n, weil die den Ablauf dann selbst sehen und kleine Sachen anpassen können, ohne Code anzufassen. Wie löst du das, wenn der Kunde später selbst etwas ändern will? :)
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@Melvin Kryger Danke dir, Melvin! Ja, die Geschwindigkeit ist fast immer der größte Hebel. Wer innerhalb von fünf Minuten eine persönliche Antwort bekommt, bucht viel öfter als jemand, der bis zum nächsten Morgen wartet. Wie läuft das bei dir, kommen deine Anfragen eher übers Formular oder über Telefon und Mail? :)
🟪🟩 Wer sitzt in deinem persönlichen Beirat? 🔥
Am Mittwoch um 08:37 Uhr stand der Prompt der Woche im Chat, und wenige Minuten später saßen dort Kaiser, Detektive, Philosophinnen, Programmiererinnen und ein rothaariges Mädchen mit Affe am selben Tisch. Hier ist der Prompt der Woche zum Kopieren: Nach allem, was du über mich weißt: Wer sollte in meinem persönlichen Beirat sitzen (real, historisch oder auch fiktiv)? Und welche eine Frage würde mir jede dieser Personen sofort stellen? Der Prompt entfaltet seine Kraft in einer KI, die dich bereits kennt, also mit Memory, einem Projekt oder deinem Profil im Hintergrund. Marita hat ihn in drei verschiedenen KIs ausprobiert und drei völlig unterschiedliche Beiräte bekommen. Das Experiment lohnt sich. Wer bei euch am Tisch saß: Pippi Langstrumpf war der heimliche Star der Runde und landete bei auffällig vielen von euch im Beirat, gern in bester Gesellschaft von Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp. Seneca und Marcus Aurelius teilten sich die Plätze der Stoiker, Peter Drucker brachte den Fokus mit, und Columbo hatte wie gewohnt noch eine letzte Frage. Momo und Beppo Straßenkehrer erinnerten an Zeit und Geduld. Viktor Frankl, Astrid Lindgren, Marie Curie, Richard Feynman und Sherlock Holmes tauchten mehrfach auf, dazu Ada Lovelace, Grace Hopper, Joseph Weizenbaum, Wolf Schneider, David Bowie und der kleine Prinz. Mein Lieblings-Ehrenmitglied stammt aus Julias Beirat. Wachtel Bertha kommt mit einem einzigen Wort aus und stellt damit vielleicht die wichtigste Frage von allen, nämlich „Pause?” Ein Platz war in so vielen Beiräten besetzt, dass er eine eigene Erwähnung verdient, und das ist euer älteres Ich. Bei Sascha und Christoph sitzt es mit 75 am Tisch, bei Julia mit 70, bei Beate mit 87 und bei Ulrike im Jahr 2036. Wolfgang hat dazu ein Bild geteilt, das mich seitdem begleitet. Es gibt zwei Menschen, die du wirklich glücklich machen darfst, dein 8-jähriges Ich, das prüft, ob deine Träume noch passen, und dein 80-jähriges Ich, das dir sagt, ob du angekommen bist.
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Moin Katrin, schöne Sammlung :) Mich hat beim Lesen sofort Charlie Munger erwischt. Mit zwei Firmen nebeneinander ist die zweitbeste Idee bei mir nie weit weg, und die kostet tatsächlich mehr Zeit, als man sich eingesteht. Den Prompt lass ich heute Abend mal in meinem Claude Projekt laufen, da steckt ja einiges über mich drin. Und Wolf Schneiders Frage pinne ich mir direkt über jeden Websitetext, die passt da perfekt.
Moin aus Bremen
Hallo zusammen, ich bin Baujahr 1971, verh., Vater von 2 Kindern und als Heizungsbaumeister und Diplom-Ingenieur im SHK - Handwerk tätig. Als Nebenjob arbeite ich daran, für Immobilienverkäufer und -Käufer eine einfache und verständliche Bewertung der Haustechnik aufzustellen. Freue mich auf regen Austausch Viele Grüße
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Moin Torsten, willkommen, und Grüße aus Hameln! Die Idee mit der Haustechnik Bewertung finde ich richtig gut, da tappen Käufer fast immer im Dunkeln und merken erst nach dem Einzug, dass die Heizung 30 Jahre alt ist. Ein Tipp aus meiner Ecke: Zeig so früh wie möglich eine Beispiel Bewertung, z.B. als PDF oder auf einer einfachen Seite mit Ampel pro Anlage und grober Kostenschätzung. Daran verstehen Makler und Käufer in zehn Sekunden, was sie bekommen. Wer wäre für dich der erste Kunde, eher Makler oder direkt Käufer? Und wenn du dazu schon eine Seite hast oder baust, schau ich gern mal drauf :)
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Leander Albrecht
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@leander-albrecht-7190
Gründer von Growmelons.de (Webdesign, Shopify, WordPress) & Nextgency.ai (KI Produktfotos, Videos, Ads) 🍉 Hameln. Fragen? Schreib mir einfach 🙂

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Joined Sep 25, 2026
Hameln, Deutschland
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