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PDA Potenzialraum

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A Day in our Life... Ein typischer Schulmorgen
Unseren Alltag gestalten wir anders als alle Familien, die wir kennen - auch hier in Thailand. Für uns ist das inzwischen so zur Normalität geworden, dass wir oft vergessen, wie stark wir auf unsere Kinder eingehen - und uns regelmäßig denken, dass ja eigentlich alles relativ unkompliziert in unserem Leben ist. Und das stimmt auch, aber dafür haben unsere Perspektive und unsere Prioriäten sehr stark geändert. Hier beschreibe ich unseren Alltag - den wir sehr anders gestalten als alle anderen Familien, die wir kennen - auch hier in Thailand. Für uns ist das inzwischen so zur Normalität geworden, dass wir oft vergessen, wie stark wir auf unsere Kinder eingehen - und uns regelmäßig denken, dass ja eigentlich alles relativ unkompliziert in unserem Leben ist. Und das stimmt auch, aber dafür haben unsere Perspektive und unsere Prioriäten sehr stark geändert. Hanna ist 12,5 Jahre alt und Niklas ist fast 14 - und alles was ich hier schreibe, kann sich ich jederzeit wieder ändern. Flexibel auf Bedürfnisse reagieren zu können ist bei uns Gamechanger Nr. 1. *** Ich wache zwischen 6 und 7 Uhr auf - manchmal auch früher - und setze mich dann meist gleich an den Laptop (oft auch im Bett). Morgens ist meine produktivste Zeit, da funktioniert mein Gehirn am besten und ich kann ungestört sein. Wenn Bert munter wird, geht er in die Küche im unteren Stockwerk, trinkt seinen Kaffee, räumt auf, bereitet Frühstück und Jause vor, sitzt in der Sonne und denkt nach oder kümmert sich um andere ToDos - und wartet bis er gebraucht wird. Momentan ist er für die Morgenbetreuung zuständig, damit ich in Ruhe arbeiten kann und ich springe ein, wenn ich gebraucht werde. *** Um 8:00 Uhr klingelt Hannas Wecker. Sie will selbstbestimmt aufwachen, damit sie vor der Schule noch genügend Zeit für sich hat. Ihr erster Griff ist zum Tablet und sie schaut Videos und telefoniert oder tauscht WhatsAppps mit ihren Freunden aus. Sie braucht das, um entspannt in den Tag starten zu können. Irgendwann ruft Hanna durch das ganze Haus (oder schickt eine WhatsApp): "Gibt es Frühstück"? Momentan bedeutet das Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn und Kakao, das ändert sich aber phasenweise.
A Day in our Life... Ein typischer Schulmorgen
2 likes • Jan 31
Achso, vielleicht ergänze ich an der Stelle noch, dass für mich PDA in Zusammenhang mit Autismus steht… das beruht auf meinen Erfahrungen. Ich kenne keinen Menschen mit PDA, der nicht auch eine autistische Wahrnehmung hat. Wobei für mich auch die „Definition“ von Autismus eine eigene ist… und Autismus und PDA hängen für mich stark mit der „Intensive - Welt - Theorie“ nach Makram (glaube ich, ich schreibe gerade aus dem Kopf) zusammen. Und PDA geht für mich als eine Reaktion auf Erwartungen (eigene und von Außen) einher… und das habe ich vor vielen Jahren schon als Erkenntnis in der „Arbeit“ mit autistischen Menschen gehabt… wenn ich erwartet habe, dass eine bestimmte Situation ein zweites Mal „klappt“, klappte es sicher nicht ;) Das war super spannend, vor allem bei nicht - sprechenden Menschen. Und diese Erkenntnis hat für mich alles verändert!
1 like • Feb 14
@Xin L @Martina Franzl Danke für Eure wertschätzenden Worte!! Und Danke für Eure Anregung!! Ich schreibe sehr gerne dazu. Ich werde nur ein wenig Zeit dafür brauchen.
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Kerstin Lang
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@kerstin-lang-5065
Ich bin Kerstin, 45 J. alt, Mutter eines neunjährigen Sohnes mit PDA - Profil. Ich bin Ergotherapeutin & WildnisPädagogin. Wir leben in D (Odenw↟ld).

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Joined Jan 28, 2026
Odenwald