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Deine Weggefährten

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9 contributions to Deine Weggefährten
Die Geschichte der Existenzangst eine nicht so einfache Geburt
Als die Existenzangst noch nicht auf der Erde war, hatte sie einen ganz anderen Namen, einen Namen der sich groß, weit und lebendig anfühlte. Den Namen hatte sie vergessen, zu viel war in der Zwischenzeit geschehen. Die Existenzangst kam voller Neugier und Lebenslust auf die Erde. Doch merkte sie schnell, und mit den Jahren immer deutlicher, das dass, was sie als Potenzial in ihrem Rucksack hatte, auf Wiederstände stieß, in dem Moment als sie diesen auspacken wollte. Die großen Schätze in ihrem Rucksack wurden von ihrer Umwelt als gering, wertlos erachtet. So begrub die Existenzangst ihren Rucksack tief in sich. Das Leben wurde schwerer, sie hatte nichts mehr, was sie teilen konnte, und suchte Schätze im Außen. Das was sie bekam, reichte aber nie für lange. Schnell war der geschenkte Edelstein eines Anderen, verbraucht. Der Existenzangst schnürte es den Magen zu, ihr wurde so übel das sie erbrechen musste. Sie erbrach all die Worte die sie gehört hatte, die sie klein halten sollten, die sie mahnten, ja nicht ihren Rucksack auszupacken. Mit der letzten Kraft schleppte sie sich zu einem kahlen Baum, und lehnte sich an ihn. Sie dachte: " was soll ich den hier noch, wenn das Leben mir so viel Angst macht, wenn ich nicht weiß, wie und von was ich leben soll?" Sie wollte ausatmen, ein letztes mal und dann, einfach nicht wieder einatmen. In ihr war es leer. - - - Bei all der Kälte, die sie fast nicht mehr spürte, merkte sie, dass ihr Rücken von unten langsam warm wurde, eine wohlige sanfte wärme stieg ihren Rücken hinauf. Sie traute sich nicht, sich umzudrehen und beobachtete wie sich die wärme in ihrem ganzen Körper ausbreitete und ihr Kraft und Leben schenkte. Der Baum knarzte dumpf und ein raunen war zu hören. Und als die Existenzangst genauer hin hörte, hörte sie eine dunkle warme Stimme zu ihr sprechen: "Als du dich an meinen Stamm lehntest, und nicht mehr sein wolltest, spürte ich deine tiefe Trauer über all das, was du erfahren hast. Du durftest deine Zweige nicht in den Himmel strecken, sie wurden dir gestutzt, bist du irgendwann nicht mehr wachsen wolltest. Liebe Existenzangst, sieh in dich hinein, alles ist in dir, dein Rucksack ist da, hole ihn raus und packe ihn aus.!"
1 like • 21h
Eine wundervolle Geschichte. Ein Genuß, sie lesen zu dürfen. Danke für' s teilen. Im Nebel des Urvertrauens ist so viel möglich. Der Baum, welcher nach oben [zum Himmel] und unten [in die Erde] wächst, ist so kraftvoll! Einfach bedingungslos da ... in der totalen Akzeptanz von allem, was war - was ist - was auch immer geschieht / geschehen mag. Die Natur mit ihrem magischen Zauber beschenkt uns jeden Tag, sie begleitet unsere Transformationsprozesse, aktiviert Kräfte in uns 💛😇
Unklarheit als Wesenheit
Wenn Unklarheit den Raum betritt, ist sie kein Sturm, sondern ein Nebel. Sie legt mir sanft die Hände auf die Augen und flüstert: „Siehst du? Da ist kein einziger Weg, der für dich passt.“ Und ich bin versucht, ihr Glauben zu schenken. Ich taste im Dämmerlicht und denke, dass andere – die Erfolgreichen, die Zielklaren – gewiss mit inneren Kompassen geboren wurden. Ich hingegen höre nur immer wieder das Rascheln meiner Zweifel. In ihrer Gegenwart werde ich müde. Meine Schultern sinken, als hätte ich etwas Schweres getragen, das keinen Namen hat. Ich fühle mich unfähig, als wäre mein Wunschwirken nur ein leiser, unbeholfener Versuch, wie Magie ohne Zauberstab. In solchen Momenten fühle ich mich klein. Und ich erzähle mir die alte Geschichte, dass ich nie echte Ziele im Leben hatte, dass mir Ziele nie klar waren, selbst wenn ich glaubte, welche zu haben, und dass es wohl auch nicht werden wird. Wenn Unklarheit bei mir wohnt, tue ich ... wenig. Ich lasse die Schritte ungegangen. Ich poliere den Alltag, räume Küche und Wohnung auf, kaue Gedanken mit dem Essen hinunter, esse mehr, als gut für mich ist. Ich suche Gesellschaft, damit ihre Stille nicht so laut ist. Und schließlich finde ich mich in vertrauten Mustern wieder – weich, bekannt, unbeweglich. Doch manchmal, ganz heimlich, erkenne ich: Unklarheit ist keine Feindin. Sie ist eine Hüterin der Schwelle. Sie zwingt mich, still zu werden, wo ich rennen wollte. Sie löst die vielen möglichen Wege in Luft auf, damit ich begreife: Vielleicht bin ich selbst der Weg. Und wenn ich wage, im Nebel stehen zu bleiben, ohne mich kleiner zu denken - beginnt er zu leuchten. (meine "Hausaufgabe" von letzter Woche - leider etwas spät ;-)
1 like • 4d
Lieber Markus. Danke für Deine wundervolle Geschichte. Alles im Leben macht Sinn. Es gibt keine Zufälle. Meine innere Haltung der totalen Akzeptenz von allem, was war und gerade geschieht, angewandt auf Deine Situation, sagt mir: Spür auf Deinem Berufungsweg tief rein, was an Schätzen/Geschenken im Nebel auftaucht, möglicherweise sehr verschwommen ~ unklar ... Welche Gedanken tauchen auf, möglicherweise Visionen, wo die Reise hingehen könnte. Vertraue Deiner Spirituellen Führung. Die Seele - so mein Verständnis - hat einen Auftrag, einen Plan. Im Urvertrauen löst sich der Nebel möglicherweise ganz oder zumindest teilweise auf - wenn Du es willst! Alles braucht seine Zeit. Ein Reifungsprozess. Geduld ... Irgendwann leuchtet dann IRGENDETWAS - möglicherweise auch VIELES in unterschiedlichsten Farben. Ich - als eher ungeduldiger Mensch - würde dann auswählen und die Gedanken auf das gewünschte Erleben focusieren ... Energy flows where intension goes. Der Weg ist das Ziel. Geniese den Prozess der vielen unerwarteten Entdeckung[en]. Viel Spaß und Freude dabei 💛
Meine Geschichte: Die Rolle des Narren in meinem Leben
Es gibt keine Zufälle. Zu den 10 liebevoll zusammen gestellten Anteilen fiel mir sofort eine weitere Karte [aus dem Tarot] ein: der Narr. Typisch für mich – dachte ich. Die Fülle! Ich liebe die Fülle!!! Darf es etwas mehr sein? Der Narr fasziniert mich, ist einfach mein Thema. Ich will mich nicht mehr länger einschränken lassen. Als Narr darf man [zwar verkleidet = sozusagen getarnt] tun und lassen, was man will. Viele Jahre meines Lebens habe ich perfekt angepasst funktioniert, das getan, was man und wie man es von mir erwartet hat. Ich war sehr erfolgreich. Das kann ich offenbar ganz gut, aber es gibt Neues zu entdecken, einen Neuanfang zu wagen: Das Leben als Abenteuerreise … Wen interessiert das schon? Mein Deutschlehrer würde sagen: Erich, Thema verfehlt, setzen, eine klare 6! Was war noch mal die Aufgabenstellung? Ach so: 'Auf die Reise gehen' –mit einer ausgewählten Karte [natürlich aus den 10 vorgegebenen zur Auswahl stehenden Anteilen! Keine Extrawurst, bitte! ] Der Kurs heißt ‚Die Berufung finden‘. Vor ca ½ Jahr hatte ich erste Berührungen mit dem Human Design [eine Mischung von Astrologie, Chakrenlehre, IGing & Kabala]. Mich als Modellbauer faszinierte es sofort. Die Aussage, ich sei ein Rebell provozierte, forderte mich nahezu heraus, tiefer einzusteigen. 3 Bücher, eine Ausbildung mit weit über 160 Videostunden und als Ergänzung Personal Branding. Genau das ist mein Weg, dachte ich. Einige meiner WeggefährtINNen wiesen mich inzwischen darauf hin, daß Human Design ziemlich kopfig sei. Nun gut, das Herz sollte auch mit einbezogen werden. Meine Spirituelle Führung spendierte mir in Folge viele Gelegenheiten, meine Emotionen [aus der Mottenkiste] zu reaktivieren. Es brauchte erst wirkliche Schockerlebnisse , um mein Leben NEU und GANZ ANDERS zu gestalten. Sicherheit und Erfolg sind mir im Grunde genommen scheißegal. Ich akzeptiere das Leben, wie es ist bzw. wie es kommt ; man könnte auch sagen ‘ wie es sich anbietet‘. Ich übe täglich und überall den Umgang mit dem Leben, spielerisch und nicht mehr kämpferisch wie früher. Was die Leute von mir denken, ist sekundär, weniger wichtig. Natürlich interessieren mich Rückmeldungen; deshalb bin ich auch hier in der Gruppe. Aber – im Gegensatz zu früher – ich mute mich zu und zwar so 'wie ich bin'. Authenisch! Echt! Mit allen Fasetten! Live und in Farbe. Es geht primär um mich und meinen Weg. Welche Puzzleteilchen wollen integriert werden? Welche Gedanken/Emotionen will meine Seele in der Dualität erfahren und mit anderen teilen? Spaß, Freude, Glück, Leichtigkeit, Unterhaltsamkeit ... Ein Mehrwert für alle 💛💛💛: Human Design – kabarettistisch unterlegt und mit Wildkräutern garniert. No risc – no fun. Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist ist ein König.
1 like • 13d
Liebe Charlotte, danke für Dein Feedback, sehr liebevoll 💛. Es geht wohl um Kombinationen von Herz & Verstand, Spaß & Ernst, Spiel & Arbeit, ... Vielleicht sollte ich mir generell ein Narrenkostüm als AlltagsKleidung zulegen, damit die Leute gleich wissen, wer bzw. was da so auf sie zukommt :-) :-) :-) Auch das GIF - ziemlich staubig & zugleich beeindruckend Freue mich auf morgen früh 8 Uhr .
0 likes • 4d
@Rahel Schedlbauer Vielen, vielen Dank für Deine Wertschätzung. Es berührt mich sehr. Du als Künstlerin wirst mit Sicherheit Deinen Weg gehen - spirituell inspiriert und begleitet von Deinen Schutzengeln. Sie wissen, was der Seele gut tut = was sie [er-]leben möchte. Das Universum schenkt uns jeden Tag so viele Möglichkeiten 💛. Im Urvertrauen ist noch viel mehr möglich als der Vertand sich vorstellen kann. DIe Gedanken [an das gewünschte Erleben] steuern den Energiefluss. Die Welt ist voller Wunder 😇
Erlebte Energiearbeit mit Charlotte am 19. Februar 2026
Die heutige AtemSession war für mich schmerzhaft und lustvoll zugleich. Speziell das Feueratmen hat in mir ganz viel ausgelöst. Ich habe gemerkt, daß ich total Angst bekomme, wenn ich intensiv atme. Zum einen weiß ich inzwischen, es hängt mit meinen Gefühlen zusammen. Es tut mir vieles aus der Vergangenheit noch immer so weh; deswegen atme ich wohl lieber flach. Speziell beim Feueratmen, wo ganz viel Luft aufgenommen wird, sind in mir alte Erinnerungen wachgerufen worden. Es poppten die Gedanken an eine OSHO-Atemübung vor vielen Jahren mit ganz viel Einatmen hoch. Damals habe ich so stark hyperventiliert, dass ich plötzlich wie erstarrt war. Ich habe mich gefühlt wie ein menschengroßer Rohdiamant. Ich spürte ein tiefes Vibrieren in den Fingern. Der ganze Körper mit rasendem Puls fühlte sich an wie vor einem Herzinfarkt. Ich hatte totale Panik. Die damalige Meditationsleiterin hat mir empfohlen, noch mehr zu atmen und durch den Schmerz zu gehen. Das tat ich dann auch. Mein ganzer Körper , speziell meine Füße und meine Hände zitterten. Nach relativ kurzer Zeit hat sich dann die Spannung gelöst und es war wunderschön. Trotz dieser Auflösung habe ich so sehr Angst davor, eine solche Ekstase zuzulassen, weil ich denke: ich falle um, ich muss mich übergeben oder sonst irgend etwas Schlimmes geschieht, was ich einfach nicht will, ich will mich so nicht zumuten. Reines Gedankenkarusell. Mir ist vom Kopf her klar, ich muss irgendwie daran arbeiten, diese Blockaden zu überwinden. Charlotte, bei dir möchte ich mich bedanken. Du löst durch Deine Atemarbeiten so tiefe [befreiende] Prozesse in mir aus. Es berührt mich so, es ist schmerzhaft, es tut tierisch weh. Deshalb wollte ich heute früh zum Abschluss auch keinen Kommentar abgeben. Es ist so schön, so durch die Atem-Energiearbeit beschwingt in den Tag hinein zu gehen. Ich muss noch viel mit den verschiedenen Atemtechniken üben. Ich glaube, ich mache ganz viel falsch, weil ich irgendwann wohl gelernt habe, mich nur aufs Ausatmen zu konzentrieren. Das ist für mich wahrscheinlich eine große Hilfe/ein Schutz gewesen. Wenn Charlotte sagt, ich soll ins Herz hinein atmen, atme ich aus. Heute habe ich das erste Mal wirklich ins Herz hinein geatmet und dann auch bewusst losgelassen. Auch bei dem Feueratmen habe ich es bestimmt genau falsch gemacht, ich habe mich dann natürlich wieder - wie ich das gewohnt war - nur aufs Ausatmen konzentriert. Ich sollte mir zukünftig erlauben, auch mal den Focus auf das Einatmen zu lenken. Es gibt einfach diese Angst der Hyperventilation in mir. Ich muss es bewußt zulassen, in mein Herz einzuatmen und dann den Atem einfach strömen zu lassen. Wahrscheinlich muss ich da nicht das Wort ‚ausatmen‘ sagen, sondern ich lasse den Atem strömen [in meinen Körper oder in irgendein Chakra], Liebe Charlotte, danke für die tollen Anleitungen, die Tipps, deine Empathie und deine Liebe, die du uns schenkst. Auch der Community vielen Dank für die wohlwollende Begleitung. Dankeschön.
Von der Unklarheit zum Funken
Die epische Saga der verstoßenen Unklarheit 😉🔥↓ Die Unklarheit durfte im Königreich nie dabei sein. Niemand wollte etwas mit ihr zu tun haben und eigentlich gehörte sie nicht richtig dazu. Es galt: "sie kann zum Weiterkommen nichts beitragen, hält den Prozess nur auf." Tatsächlich war sie so unbeliebt, dass sie sich schon bemühte, einfach zu verschwinden. Eines Tages gab es eine Herausforderung, die die Königin und ihre Tafelrunde nicht bewältigen konnten - das Finden der Berufung. Die Frage war zu groß, für so eine große Frage gab es bisher keine Antwort, doch es wurde eine Idee nach der anderen ausprobiert. Nichts ergab wirklich Sinn und die Wege führten ins Leere. Die Tafelrunde verlor sehr viel Energie und musste auch einiges einstecken. Nach jedem gescheiterten Versuch klopfte die Unklarheit an. Und eines Tages gewährte die Königin - verzweifelt wie sie war - ihr schließlich Audienz. Sie beschloss, die Unklarheit anzuhören, mit Mitgefühl und Demut, denn sie hatte gelernt, dass alle etwas zu sagen und etwas zu geben haben. Die Unklarheit erzählte: "Es gibt viele Wege, doch wir wissen nicht, welcher der richtige ist. Wir kennen auch das Ziel nicht so ganz, haben nur eine vage Vorstellung davon. Eigentlich müssten wir jetzt die Karten genauer studieren oder nach Wegweisern Ausschau halten. Wie sollen wir sonst zu einem guten Ziel kommen, das wir nicht mal kennen? Es gibt sehr viel Wissen, genau hier, wo wir jetzt stehen und von da wo wir herkommen. Doch wir brauchen jetzt die Geduld und die Neugierde, uns für dieses Wissen empfänglich zu machen." Die Königin verstand und sie sah, dass die Unklarheit Recht hatte. Denn bisher hatten die Stimmen, denen sie viel Gehör geschenkt hatte, vor allem eines getan: In irgendeine Richtung gesteuert, mit Macht und Feuerkraft dorthin gedrungen, doch dann auch schnell verzagt und wieder aufgegeben. Sie erkannte, dass es notwendig war, die Unklarheit ernstzunehmen und mit ihr zusammen den Weg zur Klarheit zu suchen. Denn sonst war die Klarheit, die sich alle so sehr wünschten, keine echte, authentische Klarheit. Sie war nur eine Maske. Ein Theater, um die Leere nicht ertragen zu müssen.
Von der Unklarheit zum Funken
1 like • 12d
Eine wundervolle Geschichte - liebevoll im Detail abseits des Mainstreams. Den Raum des Nichtwissens / Nichtverstehens mehr zu würdigen könnte in unserer effizienz-getriebenen Gesellschaft ganz andere Aspekte in den Focus bringen: aus dem Nebel würden plötzlich Glück, Freude, Spaß, Leichtigkeit, Lebendigkeit ... entstehen. Ein neues Gefühl des MiteinanderSeins oder gar des FüreinanderSeins könnte sich entfalten
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Erich Bornkessel
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Erich Bornkessel - Typ: Generator - Profil: 5/1

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Kirchzarten