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Opus5 baut die Automation und Migration auf VPS
Mein usecase ist ein Daily-Digest als Website. Check alle 4 Postfächer nach definierten Parametern und erstelle daraus eine Übersichtsseiten und Checkboxen (todo, erledigt, unwichtig). Todo erzeugt einen Task in Google Tasks. Dazu kommen noch Wegsortieren von Rechnungen für die Steuer, Wiedervorlage von SPAM, der wichtig aussieht. Aufwand in Claude 2 bis 3h. Nach 5 Tagen waren 50% der Token vom Pro-Account weg. Dann Migration auf einen VPS zu Hause als Python-Skript, Anbindung KI per openrouter. Migration hat 3 h gedauert. Openroutertoken für das Projekt kosten 1 bis 2 EUR pro Tag. Learning: entwickeln mit Claude/chatgpt geht schnell, Automation laufen lassen frisst Token auf.
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@Uwe Kastens Das Learning mit den Tokenkosten kann ich gut nachvollziehen. Beim Entwickeln fällt der Verbrauch oft gar nicht so stark auf, weil man bewusst einzelne Schritte testet. Sobald ein Agent regelmässig Postfächer oder Quellen prüft, summiert sich das ganz anders. Ich versuche deshalb, die deterministischen Teile möglichst in Skripte zu legen und das Modell nur dort einzusetzen, wo eine Einordnung oder Zusammenfassung wirklich nötig ist. Bei meinen Hermes-Workflows gehört dazu auch, dass Cronjobs nicht jedes Mal den gesamten Kontext neu durchreichen und dass die Ergebnisse zuerst strukturiert abgelegt werden. Mich würde interessieren, ob du die 1 bis 2 Euro pro Tag bereits mit einer Begrenzung der Mailmenge und einem festen Tagesbudget misst oder ob das der bisherige Durchschnitt ohne weitere Optimierung ist?
Vom Waldweg direkt ins KI-Café – alles per Sprachnachricht
Anfang Juli war ich im schönen Bregenzerwald unterwegs und hatte spontan eine Idee: Ich habe meinen Hermes-Agenten einfach per Telegram-Sprachnachricht nach guten deutschen Podcasts zum Thema KI gefragt. Hermes hat mir zwei Podcasts empfohlen. Einer davon kam vom Koerting Institute. Ich habe kurz reingehört und danach Hermes gebeten, alle Podcasts aus dem Jahr 2026 zu transkribieren und mir jeweils eine Zusammenfassung zu erstellen. So bin ich ganz nebenbei auf das KI-Café aufmerksam geworden. Alles während meiner Wanderung und ausschliesslich über Sprachnachrichten an Hermes. Genau solche Momente zeigen mir, wie praktisch ein persönlicher KI-Agent im Alltag sein kann: keine komplizierte Recherche, kein späteres Nacharbeiten am Computer, sondern eine Idee unterwegs aussprechen und daraus entsteht direkt der nächste Schritt. Wer nutzt Hermes oder einen ähnlichen Agenten ebenfalls unterwegs per Sprache? Und welche Use Cases habt ihr dabei schon ausprobiert?
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@Katrin Friedel "Noch" nicht gefällt mir.
Was lange währt - mein Rechercheagent ist fertig!
Da ich als Content Managerin/Chefredakteurin bei THE BRITISH SHOP arbeite, bin ich immer auf der Suche nach aktuellen oder wichtigen Themen rund um Großbritannien. Deshalb will ich schon seit einem Jahr einen Rechercheagenten mit KI für meine Arbeit bauen. Das war bisher nur immer ein extrem komplexes Projekt und mit N8N wollte das auch nicht richtig klappen. Jetzt habe ich aber hier etwas von einem Hermes Agenten gelesen und bin seit gestern Nachmittag dran (auch während des KI Cafes, deshalb war ich erstmal so: Hä? Was? als ich auf die Bühne geholt wurde). Seit heute Morgen läuft er - und es war viel einfacher, als gedacht. Für meinen Health Tracker hat sich Claude eh schon an mein VPS drangehängt. Ich musste dieses Mal also keinerlei Befehle im Terminal eingeben, außer einmal die Datei mit den APIs und Zugängen ausfüllen. Dann habe ich Claude mit unseren Inhalten und Redaktionsplänen gefüttert und zusammen mit Claude Themenlisten erstellt und noch wichtiger: Blocklisten! Denn die ganzen Boulevardmeldungen sind für uns nicht interessant, wie z.B. dass König Charles noch nie seinen Sohn umarmt hat - das war wirklich eine Meldung heute Morgen! Eben habe ich noch unsere 30 Google-Alerts von E-Mail auf XML-Feeds umgeschaltet, so dass meine Kollegen in der Online-Abteilung nicht mehr Dutzende Alert-Mails mit teilweise unsinnigen Beiträgen pro Tag bekommen. Die nächsten Tage teste ich die Mails die ankommen und werde dann die Telegram-Aarmierung anschalten, falls der Agent ein wirklich wichtiges Thema findet. Claude ist jetzt noch dabei, die Speicherkapazität und die Kosten zu optimieren, morgen Früh kommt dann der erste echte Versand. Und ich freue mich, jetzt endlich meinen Rechercheagenten zu haben. 🤩
Was lange währt - mein Rechercheagent ist fertig!
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@Julia Stüber Herzlichen Glückwunsch zu deinem Einstieg mit Hermes, Julia! 🎉 Schön, dass dein Rechercheagent jetzt tatsächlich läuft. Wie arbeitest du nun konkret mit Hermes weiter? Mich würde interessieren, welche Teile deines Recherche-Workflows du als Nächstes ausbauen möchtest und welche Use Cases für euch im Redaktionsalltag besonders wichtig sind. Falls du konkrete Fragen zu Hermes, Codex-Anbindung (meine preiswerteste und qualitative besten Lösung), Tokenverbrauch, Cronjobs oder der Kombination aus Skripten und KI hast, diskutiere ich das sehr gerne.
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Ja, genau diese Lernphase ist wahrscheinlich entscheidend: Erst einmal beobachten, welche Meldungen im Alltag wirklich relevant sind. Das Stöbern auf YouTube kann Hermes dir aber weitgehend abnehmen. Ein Cronjob kann regelmässig relevante Kanäle und neue Videos prüfen, die Inhalte transkribieren, zusammenfassen und dir daraus konkrete Empfehlungen weitergeben. So musst du nicht parallel selbst durch YouTube suchen und bekommst trotzdem neue Impulse. Den persönlichen Entdeckungsmoment ersetzt das natürlich nicht vollständig, aber die zeitaufwendige Vorauswahl kann Hermes übernehmen. Zu Codex muss ich meine vorige Aussage noch etwas präzisieren: Bei mir läuft Codex über die OAuth-Anbindung meines ChatGPT-Pro-Abos und nicht über eine klassische OpenAI-API-Abrechnung. Ich arbeite täglich damit, und das vorhandene Kontingent reicht mir vollständig aus. Deshalb kann ich nicht seriös behaupten, dass Codex pro Token grundsätzlich günstiger ist als Gemini. Der Spar-Effekt entsteht bei mir vor allem dadurch, dass Hermes wiederkehrende Prüfungen über Skripte und Cronjobs erledigt. Codex kommt für Coding, Reviews und anspruchsvollere Aufgaben dazu. Dadurch muss nicht jede kleine Prüfung durch ein grosses Sprachmodell laufen.
HI+KI+HI: Du gibst die Richtung vor, Hermes läuft die Strecke
Ich bin immer noch ziemlich geflasht von der Mini-Challenge gestern Nachmittag. 🔥 Auf der Heimfahrt hatte ich eine Idee: Ich wollte Hermes über Telegram beauftragen, einen Mailversanddienst einzurichten und eine Testmail zu versenden. Also habe ich Hermes einfach den Auftrag gegeben. Was danach passiert ist, hat mich selbst überrascht: Ungefähr eine Stunde später war die erste Testmail erfolgreich versendet und zugestellt. 🚀 Das eigentlich Spannende daran: Ich selbst hatte die Website des Dienstes bis heute noch gar nicht gesehen. Ich musste mich nicht durch die Oberfläche klicken, keine einzelnen Schritte zusammensuchen und den Versand nicht manuell auslösen. Hermes hat die Aufgabe über Telegram entgegengenommen und anschliessend die notwendigen Browser-Schritte selbstständig ausgeführt. Der Ablauf sah vereinfacht so aus: Idee auf der Heimfahrt ↓ Auftrag über Telegram ↓ Hermes übernimmt die Aufgabe ↓ Playwright steuert den Browser ↓ Mailversanddienst wird eingerichtet ↓ Testmail wird versendet ↓ Zustellung wird geprüft ↓ Ergebnis kommt zurück Für mich ist das ein wichtiger Unterschied: Nicht mehr: „Die KI erklärt mir, wo ich klicken muss.“ Sondern: „Ich beauftrage die KI mit einem Ergebnis.“ Genau das verstehe ich inzwischen besser unter agentischer Automation. Hermes übernimmt nicht einfach nur einzelne Klicks. Hermes koordiniert den Ablauf, nutzt den Browser als Werkzeug und liefert mir am Ende ein geprüftes Ergebnis zurück. Torsten hat dafür den Begriff HI+KI+HI verwendet: • Der Mensch gibt die Richtung vor. • Die KI erledigt die Strecke. • Der Mensch behält die Kontrolle und bewertet das Ergebnis. Das Schöne daran ist, dass die Mini-Challenge direkt etwas Praktisches bei mir ausgelöst hat. Es blieb nicht bei einer interessanten Demonstration. Noch am selben Nachmittag wurde daraus ein funktionierender Workflow in meinem eigenen System. Als Nächstes möchte ich ausprobieren, ob Hermes auf dieser Grundlage auch ganze Mail-Sequenzen vorbereiten und ausführen kann. Ebenso spannend wäre eine automatische Auswertung der Versand- und Zustellinformationen.
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@Marcus Kunkel Vielen Dank, Marcus! Threema Private nutze ich tatsächlich schon seit längerer Zeit und bin damit sehr zufrieden. Threema Work finde ich für die Verbindung mit Hermes ebenfalls sehr spannend – gerade wenn es um Datenschutz, geschäftliche Kommunikation und den Betrieb eines eigenen KI-Systems geht. Ich habe gerade kurz die aktuellen Preise geprüft: Threema Work Core liegt bei CHF 3.– pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Work Professional bei CHF 5.– pro Nutzer und Monat. Für OnPrem gibt es individuelle Preise. Besonders interessant wäre für mich, wie du Threema Work technisch mit deinem KI-Betriebssystem und den E-Mail-Postfächern verbindest. Deine Erweiterung klingt ebenfalls sehr spannend.
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@Julia Stüber Was kannst du bereits für Erfahrungen teilen?
Mein Learning aus der Mini-Challenge: Erst die KI fragen, dann die Community
Ich habe an der Mini-Challenge und an weiteren Formaten des KI-Cafés teilgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Fragen bereits mit der eigenen KI vorgeklärt werden könnten. Für mich ersetzt das keineswegs den Austausch im Live-Call. Im Gegenteil: Wenn ich vorher schon etwas ausprobiert habe, kann ich viel konkreter sagen, wo ich noch nicht weiterkomme. Das hilft aus meiner Sicht auch den Mitarbeitenden im KOERTING INSTITUTE, weil sie direkt auf die offenen oder schwierigeren Punkte eingehen können. Und manchmal merkt man beim Gespräch mit der KI auch erst, was die eigene Frage eigentlich genau ist. Wie erlebt ihr das? Stellt ihr eure Fragen zuerst der KI oder bringt ihr sie direkt in die Community mit?
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Christian Meyer
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@christian-meyer-5005
to think big

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