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ZUT 44km - Race Recap
Hallo an alle! Nachdem nun schon ein paar Tage seit dem ZUT vergangen sind, und ich die Erlebnisse ein bißchen reflektieren konnte, möchte ich Euch einen kleinen Racebericht liefern. Das Training ist gut gelaufen, die üblichen Zwickereien in der Taperingphase hab ich überstanden und ich hab aus dem Vorjahr gelernt und bin schon am Donnerstag angereist um es stressfreier zu haben. Das sommerliche Wetter kannte ich auch schon vom Vorjahr, darum hab ich mich nicht weiter darum gekümmert außer dass ich für den Fall eine dritte, am Anfang leere Softflask und ein paar mehr Salztabletten eingepackt habe. Die ganze stimmung in Garmisch war schon sehr aufputschend und es war toll, den Start des 100Meilers(gekürzt auf 107km) und das Rennen der 29km mitzuerleben. Bei noch kühlen Temperaturen sind wir in Mittenwald gestartet. Ich bin gut in den Lauf reingekommen und ohne besondere Vorkommnisse bei der 1VP bei Schloss Elmau angekommen. Ich hab mir vorgenommen, nicht mehr soviel Zeit in der VP zu vertrödeln, und das hat auch ganz gut geklappt. Für die nächste VP bei der Laubhütte hab ich allerdings einen längeren Stop geplant (Shirt wechseln auf lang/weiß wegen der Sonne am Berg - Sonnencreme - und richtiges Essen ) Da ab da eine längere Hikingpassage kommt. (Brot-Gurke mit Salz-Obst) Das gefiel meinem Magen gut. Lauftechnisch gings gut, bin in meinen HF Bereichen geblieben und bin auch mit den steigenden Temperaturen gut zurecht gekommen. Es waren nach meinem Gefühl immer nur kurze Abschnitte, wo die Sonne richtig hergebrezelt hat. Dazwischen war wieder Schatten oder mal ein Lüftchen. Die Serpentinen bis zur Cheeringzone haben sich schon gezogen und waren anstrengend, vorallem da da die Luft richtig gestanden ist. Zum Glück hab ich da ein paar andere Läufer getroffen, die in der selben Geschwindigkeit unterwegs waren. Wir haben uns bemüht, gleichmässig ohne stehen zu bleiben, den Berg hochzuarbeiten. Die Cheeringzone war wieder legendär. Vielen Dank an die Nomads!!
ZUT 44km - Race Recap
2 likes • 2d
Herzlichen Glückwunsch 🎉 vielen Dank für den tollen Bericht. ❤️
Race recap Pfalz Trail
Gestern hatte ich mein erstes Trail Event. Gefühlt war er kein Erfolg. Ich hatte mich gut vorbereitet. Es waren 12km 200hm und eigentlich ein easy Lauf. Ich hatte ein schlechtes Gewissen nicht die 22km gemeldet zu haben. Höhenprofil angeschaut. Sehr hügelig aber gegen zu Hause kein Thema. Trails waren wenig technisch. Wetter sehr warm. Ich reihte mich in der Mitte des Starterfeldes ein. Geplant locker laufen besser als 1:30 finishen. 1:30 war letztes Jahr das Mittelfeld. Zwischen 1:20 und 1:30 hatte ich mich eingeschätzt. Dann kam der Start. Ich hatte so Bock. Kaum gestartet kam mein erster Fehler. Ich habe mich mitziehen lassen. Es ging gleich auf einen engen schmalen Downhill. Langsam runter rollen war nicht. Ich würde mit 4:20er Pace nach unten und vorwärts gezogen. Bis fast zu km 2. Da habe ich schon gemerkt da stimmt was gewaltig nicht. Puls 170 und kurzatmig. Ich habe mich versucht zu beruhigen. Tempo sofort raus als ich etwas Platz hatte. Dann würde ich erstmal nach hinten durchgereicht. Der Kopf fuhr Achterbahn. Der Puls ging nicht runter. Weiter gedrosselt. Am ersten Anstieg ins gehen übergegangen. Und dann immer wieder gewechselt. Ab km 6 war es nur noch kämpfen und ärgern. Puls fast dauerhaft über 160. Dann kam auf und zwischen den Trails Sand dazu. Mein Mund war so trocken wie ein Wüste. Wasser für 12km dachte ich brauche ich nicht. Dummer Fehler. Der letzte Anstieg war die Hölle. Sand und dicke spitze Steine. Weiter mit Straße und pralle Sonne. Ich habe es durchgezogen, Kein Dnf habe ich gedacht. Das lass ich nicht zu. Sonst wäre ich noch mehr sauer auf mich gewesen. Mit 1:30:33 gefinisht. Im Ziel war ich fertig. Bisschen stolz aber sauer auf mich. Ich weiß nicht was mich da geritten hat. Naja Kopf hoch und verdauen und das nächste Mal besser machen.
Race recap Pfalz Trail
0 likes • May 6
@Daniel Rottko gekauft. Freu mich aufs Lesen 😀
2 likes • May 6
@Felix Brümmendorf vielen Dank. Auf jeden Fall. Das geht auch schnell wieder durch. Gestern bin ich schon eine lockere Runde gelaufen und ab nächster Woche geht das Training weiter 💪
Hello 🏞️
Servus ihr Lieben 🤎 Ich bin die Neue 👉🏼👈🏼 Ich laufe seit ca 6 Jahren, bislang eher Straße, wollte aber eigentlich immer in den Busch und trails laufen. Ich komme aus dem Raum Braunschweig und kann von meinem Wohnzimmer aus den Brocken ziemlich gut sehen. Hinterm Haus ist der Elm- als HM finde ich schnell. Letztes Wochenende bin ich den RET gelaufen und noch mehr on Fire! 🔥 Ich freu mich auf den Austausch und mit und von euch zu lernen! Ganz liebe Grüße, Tanja
2 likes • Apr 23
Hi Tanja
Reboots
Mittlerweile nutzen glaube ich einige die positive Wirkung von Reboots oder ähnlichen Recovery Boots. Welches Modell nutzt du? Reboots bietet gerade Auslaufmodelle und Refurbished mit interessanten Preisen an. Das aktuelle Modell passt finanziell nicht🙈
2 likes • Apr 9
Habt ihr auch ab und zu schwere oder geschwollene Beine vom Training?
Und wenn es das letzte ist was ich tue....
Die letzten 4–6 Wochen vor einem Wettkampf sind oft die ehrlichsten. Nicht alles läuft glatt. Erkältung, Stress, Zeitdruck – das gehört dazu. Ich sehe das gerade wieder bei einigen Athleten und auch aus eigener Erfahrung: Es wird selten perfekt. Und genau darum geht es jetzt auch nicht mehr. Ich bin über die Ostertage quasi alleinerziehend. Logistisch ist es einfach nicht möglich perfekt zu trainieren. Olivia geht natürlich vor, aber dennoch möchte ich noch mal letzte wichtige Reize setzen. Nur was ist denn vor allem in solch einem Fall das wirklich wichtigste? Was viele unterschätzen: Der große Trainingsreiz ist gesetzt. Du wirst in dieser Phase keine Ausdauer mehr „aufbauen“, die dich am Wettkampftag plötzlich auf ein neues Level hebt. Vor allem die strukturelle Anpassung im Bewegungsapparat (Laufökonomie, Sehnen, Gelenke, Bänder) braucht Zeit. Wenn sie jetzt noch nicht da ist, kommt sie auch nicht mehr in den letzten Wochen. Deshalb gilt jetzt ein Perspektivwechsel: Nicht mehr „Was kann ich noch reinholen?“ Sondern: „Wie bringe ich das, was ich habe, sauber an den Start?“ Die Taperphase ist kein Rückschritt. Sie ist die Phase, in der dein Körper überhaupt erst die Chance bekommt, das Training zu verarbeiten. Weniger Umfang, gezielte Reize, viel Gefühl für den eigenen Körper. Wer hier nervös wird und nochmal „draufpackt“, verschenkt oft genau das, worauf es ankommt. Das einzige was wirklich noch in die Anpassung kommt ist die Muskulatur. Wir können also durch gezieltes Krafttraining, besonders für die Downhills, noch einiges Gut machen. Mit dem wissen also, wenn es mit dem Training klappt. Dann Downhill Muckies bearbeiten gehe ich auch in die letzten Wochen meiner Vorbereitung für die Transvulcania. Gleichzeitig wird jetzt etwas anderes ebenfalls entscheidend: Klarheit in den Peripheren Strategien. Kein „mal schauen, wie es läuft“. Du brauchst einen Plan. Pacing, Verpflegung, mentale Strategie, Equipment – das muss jetzt stehen. Nicht erst am Start, nicht erst im ersten Anstieg.
Und wenn es das letzte ist was ich tue....
5 likes • Apr 8
Vielen Dank Marius dass du uns mitnimmst 🤩. Ich bin den letzten Wochen davor eher Typ Gefühlschaos und Hose voll, will aber dann auch dass es dann mal los geht. Ich stelle mir ständig die Frage ob ich gut vorbereitet bin und oder ob wieder etwas dazwischen kommt. Oft kommen Kinder oder berufliche Themen. Ich bin gespannt auf den ersten Trail. Schön nochmal anders als Straße. Ich drück allen die Daumen für die nächsten Events
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Anita Kraus
4
87points to level up
@anita-kraus-6119
Ich bin verheiratet, habe 2 Kids, arbeite im Büro und zum Ausgleich laufe ich gerne und ausgiebig. 2025 lief ich meinen ersten HM

Active 1h ago
Joined Mar 13, 2026
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