Die WHO ist keine „Gesundheitsorganisation“:
Dr. David Martin zieht der WHO die Maske herunter
Die gleiche Gruppe – und die Rolle der WHO
Dr. David Martin kritisiert einen grundlegenden Interessenkonflikt im globalen Gesundheitssystem: Solange dieselben Akteure darüber entscheiden, welche Medikamente eingesetzt werden und wann eine Pandemie ausgerufen wird, könne es keine Gerechtigkeit und keine unabhängige Wissenschaft geben.
Nach Martins Darstellung handelt es sich dabei um dieselbe einflussreiche Gruppe, die bereits 1913 das Eugenics Office gründete, 1953 maßgeblich an der Gründung der Weltgesundheitsorganisation beteiligt war und bis heute zentrale globale Gesundheitsentscheidungen treffe. Diese historische Kontinuität werfe aus seiner Sicht ernste Fragen nach Machtkonzentration, Ideologie und Verantwortung auf. Eugenik, so Martin ausdrücklich, lehne er entschieden ab.
Besonders scharf kritisiert Martin die Rolle der WHO im Zusammenhang mit dem Medikament Remdesivir. Bereits 2018 sei das Mittel bei Ebola-Studien in Afrika nicht weiter eingesetzt worden, nachdem Untersuchungen ergeben hätten, dass 53 Prozent der Studienteilnehmer infolge der Behandlung starben – eine Quote, die selbst über der Sterblichkeitsrate von Ebola gelegen habe. Trotz dieser Ergebnisse sei Remdesivir im Jahr 2020 großflächig bei Covid-19-Patienten eingesetzt worden.