Die Vaterwunde - aber aus Sicht der Frau
Ich nehme mal eine heutige Mail von Benjamin zum Anlass, um auf die Vaterwunde bei der Frau zu schauen. Ich habe bis heute (werde im Sommer 50) ein gutes Verhältnis zu meinem Vater. Ich habe ihn immer als unterstützend erlebt, habe einige seiner Ideen und Sichweisen auf die Welt annehmen und für mich adaptieren können. Ich hatte nie - und habe bis heute nicht - das Gefühl, irgendwas tun oder erreichen zu müssen, um ihm zu gefallen. Ich durfte immer tun und entscheiden, was mir wichtig war. Durfte mich ausprobieren und wurde aufgefangen, wenn mal etwas schiefging. Ich habe wirklich lange gesucht, habe aber nichts gefunden, um diesem (scheinbar) so typischen Phänomen zu entsprechen.
Was ist aber mit Frauen, die ohne Vater aufwachsen, die kein Rollenvorbild haben und das Selbstkonzept entwickeln, sie müssten unweigerlich alles alleine tragen (Stichwort Mental-Load). In meiner Theorie ist dann auch kaum Raum für den Mann, damit dieser seinen Platz einnimmt. Oder es ist ein ständiger Kampf um die "territoriale Hoheit".
Was denkt ihr? Könnte das auch zu einer Dysbalance im Rollenverhältnis von Männern und Frauen führen?
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Tobias Jarzombek-Guth
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Die Vaterwunde - aber aus Sicht der Frau
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