Guten Morgen zusammen, am Montag habt ihr gefragt bekommen, wie euer KI-Material zu den Schülerinnen und Schülern kommt. Danke für eure Antworten! Daraus ist ein Punkt klar geworden: Nicht jede Klasse hat iPads, und was bei der einen Schule klappt, geht bei der anderen nicht. Deshalb hier drei Wege für eine HTML-Lernseite, mit Vor- und Nachteilen. Sucht euch den, der zu eurer Schule passt. Weg 1: Link oder QR-Code zu einer Webseite Ihr legt die HTML-Datei auf einen Webspace oder einen kostenlosen Hosting-Dienst und erzeugt daraus einen QR-Code. Die Schüler scannen ihn und die Seite öffnet sich im Browser, auf iPad, Handy und Schulrechner gleich. + läuft auf jedem Gerät mit Browser, keine Installation + Änderungen macht ihr an einer Stelle, der Link bleibt gleich – die Seite ist im Netz, also erreichbar für jeden, der den Link kennt – ihr braucht ein Konto beim Hosting und müsst euch um das Impressum kümmern (dazu gibt es am 11.11. einen eigenen Beitrag) Weg 2: Über Moodle oder eure Schulplattform Ihr stellt das Material dort ein, als PDF oder als Link bzw. QR-Code. Die Schüler kennen den Ort schon, und ihr könnt festlegen, wer was sieht. + ein vertrauter Ort, Zugang meist schon geregelt + passt zu den Datenschutzvorgaben vieler Schulen – die Möglichkeiten hängen davon ab, was die Plattform eurer Schule erlaubt. Ob eine HTML-Datei direkt abgespielt wird, müsst ihr bei euch ausprobieren. Weg 3: PDF oder Papier Aus der HTML-Seite wird ein PDF (Drucken, als PDF sichern) oder ein Ausdruck. + funktioniert überall, auch ohne Netz und ohne Geräte + keine Datenschutzfrage durch Hosting – Interaktives fällt weg (Eingaben, Selbsttests, Animationen) – auf Papier oft nur zweite Wahl, wenn die Seite zum Üben gedacht war Wie ihr HTML druckfertig bekommt, zeige ich am Sonntag im Prompt der Woche. Egal welcher Weg, drei Hinweise: 1. Keine Schülerdaten in die Seite schreiben. Eingaben sollten im Browser bleiben oder gar nicht gespeichert werden. 2. Testet vor dem Einsatz auf dem Gerät, das die Schüler wirklich nutzen. Ein Material, das auf eurem Rechner läuft, kann auf dem iPad anders aussehen.