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🚀Dein Weg, KI in Bildung zu meistern 👨‍🏫 Die KI-Community für Lehrkräfte

56 contributions to KILehrkraft.de
Dreisatz mit KI üben: Erst selbst denken, dann gezielt Hilfe holen
Wie können Schülerinnen und Schüler KI beim Üben nutzen, ohne sich gleich die fertige Lösung ausgeben zu lassen? In meinem Dreisatz-Workflow beginnt das Lernen immer mit Papier, Stift und einem eigenen Versuch. Die KI kommt erst dazu, wenn eine konkrete Frage auftaucht. So lässt sich der Ablauf im Unterricht (oder zu Hause) einsetzen: 1. Auf Papier starten: Die Lernenden notieren die Größen mit Einheiten und überlegen zuerst selbst: Ist die Zuordnung proportional oder umgekehrt proportional? Welche Bedingungen müssen dafür gelten? 2. Den eigenen Denkstand zeigen: In den Chat kommen die Aufgabe, der bisherige Rechenversuch und die genaue Stelle, an der es hakt. (Wichtig: Persönliche Daten bleiben draußen, und vorab gelten natürlich die schulischen Vorgaben sowie Altersbedingungen des genutzten KI-Dienstes.) 3. Nur einen Hinweis anfordern: Die KI darf die Lösung nicht verraten, sondern stellt eine einzelne Rückfrage und gibt Zeit zum Weiterdenken. 4. Selbst kontrollieren: Die Lernenden rechnen nach, prüfen Einheiten sowie Plausibilität und vergleichen mit der Musterlösung – denn auch eine überzeugend formulierte KI-Antwort kann falsch sein. 5. Ohne KI weiterüben: Zum Schluss folgt eine ähnliche Aufgabe komplett ohne Chat, inklusive einer kurzen eigenen Begründung des Rechenwegs. Diesen Prompt könnt ihr direkt ausprobieren: „Begleite mich beim Dreisatzlernen. Gib mir nicht sofort die Lösung. Stelle zuerst eine Frage dazu, welche Größen sich wie verändern. Warte nach jeder Frage auf meine Antwort. Wenn ich festhänge, gib nur einen kleinen Hinweis. Prüfe meinen Rechenweg und die Einheiten. Meine Aufgabe: […] Mein bisheriger Versuch: […] Hier bin ich unsicher: […]“ Wie das in der Praxis aussieht: Nehmen wir die Aufgabe: „Vier gleich teure Hefte kosten zusammen 6 €. Was kosten zehn Hefte?“ Statt „15 €“ auszuspucken, stellt die KI mit diesem Prompt die Rückfrage: „Was kostet denn ein einzelnes Heft?“ Damit bleibt der nächste Rechenschritt bei den Lernenden. (Tipp: Falls die KI doch einmal vorschnell das Ergebnis verrät, hilft die direkte Nachforderung: „Generiere mir eine ähnliche Aufgabe mit anderen Zahlen und stelle mir diesmal wirklich nur eine Frage zum ersten Schritt.“)
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Hallo Anja, dein Dreisatz-Ablauf steht jetzt in der Bibliothek „Aus der Praxis“ im Classroom, mit deinem Namen und dem Link zu deiner Website: https://www.skool.com/kilehrkraftde-9711/classroom/09012acf?md=9cc2ba2d6514437ba4347556b3815a7b. Danke dir! Der Gedanke „erst Papier, dann ein einziger Hinweis“ passt übrigens perfekt zu unserem Prompt der Woche vom Sonntag. Viele Grüße Sebastian
Ein Spiel für den Klassenunterricht
Bei der Aufsicht in der Abi-Klausur, wo man ja leider nichts anderes machen darf, habe ich die Freiheit der Gedanken genossen und mir überlegt, dass es schön wäre, ein Spiel für die Klasse zu haben, wo alle Schüler gleichzeitig aktiv spielen können. Das habe ich in den folgenden Wochen weiterentwickelt und dabei ist Edu-Bubbles entstanden. Das läuft so, dass sich alle Schüler per QR-Code einloggen und mit ihren digitalen Endgeräten (Handy, Tablet oder Computer) einen Kreis vorne am gemeinsamen Screen steuern und versuchen die Lösung zu der Aufgabe zu treffen, die ihnen individuell auf ihrem Gerät angezeigt wird. Jeder sieht also auf seinem Gerät eine eigene Aufgabe und sucht vorne die Lösung. Man kann den Zielkreis am Handy/Tablet mit Touch steuern oder mit Neigungssensoren des Geräts, quasi so, als ob vorne am Handy ein Laser rauskäme. Am Computer steuert man natürlich mit der Maus. Man kann damit rechnen üben oder alles aus AFB I. Es gibt einen Mathe-Modus, wo man rechnen in verschiedenen Zahlenbereichen (N, Z, Q, Brüche) üben kann, aber es gibt auch Tabellen, die man sich (mit KI) anlegen kann zum Üben von Vokabeln, Definitionen, Jahreszahlen, Hauptstädten etc. (Ich habe auch schon mal einfach den Abschnitt aus dem Fachlehrplan des aktuellen Themas reingeschmissen und mir dazu 30 Aufgaben generieren lassen - auch das geht.) Es gibt einen Solo-Modus, wo man auf seine Gerät sowohl die Frage als auch den Screen mit den Lösung-Bubbles sieht, aber richtig Stimmung kommt in der Klasse auf, wenn alle miteinander spielen - entweder jeder einzeln (dann wuseln vorne auf dem Screen halt 25 Zielkreise rum) oder in Gruppen, die sich untereinander anfeuernd unterstützen können (einer aus der Gruppe kann dann aktiv steuern, während die anderen nur die Aufgabe sehen). Schaut euch auch das gerne an. PS: Da mir mit dem Ding nicht nur Entwicklungskosten entstanden sind, sondern auch laufende Kosten für den Server (DSGVO-konform in Nürnberg) und die integrierte KI gibt, gibt es in der kostenlosen Version nur 1 Minute Spielspaß, aber vielleicht ist 1€/Monat bzw. 10 €/Jahr ja auch noch vertretbar. ;-)
Ein Spiel für den Klassenunterricht
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Hallo Michael, die Idee, dass alle gleichzeitig ihren eigenen Zielkreis steuern, ist super, und die Tabellen für Vokabeln oder Jahreszahlen machen es für jedes Fach nutzbar. Für die Bibliothek zwei Fragen, damit ich es richtig beschreibe: Welche Daten fallen an, wenn sich die Schülerinnen und Schüler per QR-Code einloggen (Namen, Spitznamen, gar nichts)? Und wird bei der eingebauten KI etwas an einen KI-Anbieter weitergegeben? Den Preis (kostenlos 1 Minute, sonst 1 €/Monat bzw. 10 €/Jahr) würde ich offen dazuschreiben. Ist das für dich in Ordnung? Viele Grüße Sebastian
Kleine Lernprogramme für den Mathematikunterricht
Für alle Mathematik-Lehrer: Auf meiner Website https://teach-apps.de/mathe-lernen sind diverse kleine Mathe-Lernprogramme, die die Schüler auch alleine nutzen können. Ich vermute, dass man an den Programmen auch die Entwicklung sehen kann - von mir im Umgang mit KI als auch Entwicklung der KI selbst, die sich in den letzten 10 Monaten ja extremst verändert hat.
Kleine Lernprogramme für den Mathematikunterricht
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Hallo Michael, das ist ja eine richtige Werkstatt! Besonders das Mischpult mit simulierter Rückkopplung und Brummschleife finde ich stark, so etwas gibt es sonst kaum. Wir bauen im Classroom die Bibliothek „Aus der Praxis – von euch für euch“ auf, damit solche Sachen nicht im Feed untergehen. Darf ich deine Programme dort aufnehmen, mit deinem Namen und Links zu deinen Beiträgen? Konkret: die Mathe-Lernprogramme, den Würfelschatten, das Mischpult und das Notensatzprogramm (gern mit dem Hinweis „in Entwicklung“). Zu Edu-Bubbles schreibe ich dir unter dem Beitrag noch eine kurze Frage. Viele Grüße Sebastian
Turnierplaner
Auch aus der Not heraus geboren, weil ich bei zwei Feldern mit sieben Teams immer durcheinander gekommen bin, habe ich mir diesen einfachen Turnierplaner basteln lassen. Vorher entscheiden, mit wieviele Teams man spielt, welchen Raum man zur Verfügung hat und ob man nur Hinrunde oder auch Rückrunde spielen möchte, in ein oder zwei Gruppen. Daraus erstellt sich eine Live-Tabelle, die Ergebnisse können auch nachträglich noch korrigiert werden (wenn die Spieler mal wieder schneller waren als die Schiedsrichterin, um den Endstand mitzuteilen). Lasst mir gerne einen Kommentar da, was Euch fehlt und wie er Euch gefällt. https://lit-tournament.netlify.app Viele Grüße Roman
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Hallo Roman, genau so etwas fehlt im Sportunterricht. Sieben Teams auf zwei Feldern im Kopf zu behalten, ist wirklich ein Krampf. Wir bauen gerade im Classroom die Bibliothek „Aus der Praxis – von euch für euch“ auf, damit gute Werkzeuge nicht im Feed untergehen. Darf ich deinen Turnierplaner dort aufnehmen, mit deinem Namen und einem Link zu diesem Beitrag? Viele Grüße Sebastian
Sitzplangenerator
Hallo liebe Community, ich weiß, dass es Sitzplangeneratoren bereits gibt, aber ich habe mir einfach selbst einen programmieren lassen. War genervt vom z.T. Konto-Zwang etc. und es kam aus der Not heraus, weil meine Klasse gefühlt jede Woche einen neuen Plan haben möchte und es ja in jeder Klasse immer Besonderheiten gibt. Features: - Raster mit magnetischem Einrasten (ein-/ausschaltbar) - Erstellung von Einzel- und Doppeltischen - Lasso zum Markieren (und dann löschen oder kopieren) mehrerer Tische - Import von Namenslisten - Regelsetzung für einzelne Schüler (soll neben XY, darf nicht neben XY, muss in Reihe XY, muss auf Platz XY sitzen) - Import und Export der angelegten Daten als .JSON-Datei geht wohl auch - Schriftgröße per Schieberegler - Ausdrucken des Endergebnisses Probiert es doch einfach mal aus und lasst mich wissen, wie ihr den findet, bei mir klappt es ganz gut. Vermisst ihr ein Feature, an das ich noch nicht gedacht habe? https://lit-seatingplan.netlify.app Viele Grüße Roman
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Hallo Roman, sehr praktisch, gerade die Regeln (soll neben, darf nicht neben, feste Plätze) kenne ich aus der eigenen Klasse. Wir bauen im Classroom die Bibliothek „Aus der Praxis – von euch für euch“ auf. Darf ich deinen Sitzplangenerator dort aufnehmen, mit deinem Namen und einem Link zu diesem Beitrag? Eine Frage noch, weil man Namenslisten importiert: Bleiben die Namen nur lokal im Browser, oder werden sie irgendwo gespeichert oder übertragen? Das würde ich in der Lektion gern dazuschreiben, dann wissen alle, woran sie sind. Viele Grüße Sebastian
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Sebastian Holle
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KI in Schule

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Joined Jan 23, 2026
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