Der deutsche Hollywood-Regisseur Roland Emmerich plant, unverfilmte Drehbücher mithilfe von künstlicher Intelligenz umzusetzen, um große Science-Fiction-Welten kostengünstiger zu produzieren. Seine Pläne, KI als kreatives Werkzeug zu nutzen, bieten spannende Anknüpfungspunkte für Content-Creator. Von Independence Day zur KI-Revolution Kein deutscher Regisseur hat das globale Blockbuster-Kino so geprägt wie der „Master of Disaster“ Roland Emmerich („Independence Day“, „The Day After Tomorrow“). Im Gespräch unter anderem beim OMR Festival hat er jüngst verraten, wie er nun die nächste große Welle anstoßen will: Er plant einen komplett KI-gestützten Film. Emmerich hat eine Schublade voller genialer, aber nie realisierter Drehbücher. Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz sieht er die Chance, diese aufwendigen Welten (wie ein retro-futuristisches Autorennen mit Dinosauriern) für einen Bruchteil des Budgets auf die Leinwand zu bringen. Was wir als KI-Content-Creator von Emmerich lernen können - Groß denken, iterieren: Emmerich sieht KI nicht als magischen Knopf, sondern als ehrliches Werkzeug. Die Technik generiert Bilder aus der Fantasie, erfordert aber ständige Kurskorrekturen. - Keine Angst vor dem Risiko: Die Filmbranche stagniert oft, weil niemand mehr etwas riskiert. Emmerich fordert Kreative auf, radikaler zu sein und neue technologische Sprachen zuzulassen. - Die Grenzen der Emotion: Während Action und Weltenbau per KI kein Problem sind, bleibt die emotionale Tiefe menschlicher Figuren die größte Hürde. Prompting und Storytelling müssen Hand in Hand gehen. Sein Credo bleibt: Ausprobieren, testen und die Tools für sich arbeiten lassen, anstatt zu blockieren. Kennt Ihr ihn?