Lieber @Gerald Gerlich Vielen Dank für die Erinnerung. Mein Beitrag: Wahrnehmung kommt vor Wertschätzung. Vieles in unserem Leben wird erst sichtbar, wenn es fehlt. 👉Ein Mensch, der zuverlässig da ist. 👉Eine Aufgabe, die selbstverständlich erledigt wird. 👉Ein Gespräch, das trägt. 👉Ein Ort, an dem wir uns sicher fühlen. 👉Die vielen kleinen Dinge, die unseren Alltag zusammenhalten. Solange sie da sind, geraten sie leicht in einen Nebelschleier aus Gewöhnlichkeit und Selbstverständlichkeit. Nicht unbedingt, weil wir undankbar wären. Sondern weil unser Bewusstsein sich an das Verlässliche gewöhnt. Und genau hier beginnt für mich Präsenz: nicht erst bei der Frage „Bin ich dankbar genug?“ sondern viel früher: „Nehme ich überhaupt noch wahr, was da ist?“ Denn was ich nicht mehr wahrnehme, kann ich kaum wirklich würdigen. Vielleicht braucht es deshalb manchmal gar keine große Veränderung im Außen. Vielleicht verändert sich bereits etwas, wenn wir beginnen, das Vertraute wieder zu sehen. ❤️Den Menschen neben uns. ❤️Den eigenen Körper. ❤️Den Raum, in dem wir leben. ❤️Das, was funktioniert. ❤️Und vielleicht auch das, was wir selbst Tag für Tag beitragen. Präsenz macht nicht unbedingt mehr aus unserem Leben. Sie lässt uns mehr von dem erkennen, was längst darin enthalten ist. Unter dem Leitgedanken „Die Qualität von Präsenz“ beschäftige ich mich mit genau solchen Verschiebungen der Wahrnehmung. Wenn Dich solche Gedanken begleiten, findest Du im Innenbrief regelmäßig weitere Impulse zu Wahrnehmung, Bewusstsein und innerer Ausrichtung. https://heine-akademie.com/Innenbrief/