Ich bin nicht nur eine Funktionseinheit. Dieser Satz klingt zunächst beinahe selbstverständlich. Und doch leben viele Menschen ihren Alltag so, als wäre genau das ihre wichtigste Aufgabe: 👉 funktionieren, 👉 reagieren, 👉 organisieren, 👉 leisten, 👉 weitermachen. Irgendwann kann dabei etwas Eigenartiges geschehen: Man erfüllt immer noch seine Aufgaben – und verliert gleichzeitig ein wenig den Kontakt zu sich selbst. Nicht unbedingt dramatisch. Eher still. Man merkt vielleicht, dass man ständig beschäftigt ist, aber kaum noch wirklich da. 🧡 Dass Entscheidungen aus Gewohnheit entstehen. 🧡 Dass Gedanken automatisch weiterlaufen. 🧡 Dass der eigene innere Raum immer kleiner wird. Für mich beginnt Präsenz genau an dieser Stelle. Nicht mit der Forderung, jetzt auch noch „achtsamer“ sein zu müssen. Sondern mit einer einfachen Rückkehr: 💛 Was geschieht gerade in mir? 💛 Was denke ich? 💛 Was fühle ich? 💛 Worauf reagiere ich? 💛 Und was davon geschieht eigentlich nur aus Gewohnheit? Vielleicht besteht ein wesentlicher Teil von Freiheit darin, diesen kleinen Raum zwischen Reiz und Reaktion wiederzuentdecken. Dort, wo wir nicht nur funktionieren. Dort, wo wir wieder wählen können. Präsenz bedeutet für mich deshalb nicht, aus dem Alltag auszusteigen. Sondern bewusster in ihm zu stehen. Genau diese Form der Beobachtung begegnet mir auch immer wieder in Ein Kurs in Wundern. Wer diesen Weg einmal Lektion für Lektion kennenlernen möchte: Ich habe die 365 Lektionen von Ein Kurs in Wundern als fortlaufende Playlist zusammengestellt. https://heine-akademie.com/ekiwplaylist/