Zerstört der Silber-Boom das Finanzsystem?
Silber, das immer weitere Preisspitzen erlebt, rückt zunehmend in den Fokus als potenzieller Systembrecher. Zieht Silber dem schuldenbasierten Finanzsystem letztlich den Stecker? Der Silbermarkt erlebt einen historischen Boom, überflügelt Gold und andere Anlageformen. Doch dieser Boom könnte langsam zum Systemrisiko werden. Banken, Staaten und das gesamte Finanzsystem könnten langsam ins Wanken kommen. WEITERLESEN Auch ein aktueller Artikel des US-Wirtschaftsmagazins ZeroHedge warnt vor dem systemischen Risiko von Silber, gerade wegen der jahrelangen Manipulation am Edelmetallmarkt. Auf der Chicago Mercantile Exchange (CME) lagern 440 Millionen Unzen Silber, doch das Open Interest für März-2026-Kontrakte beträgt 150.200 Verträge à 5.000 Unzen – insgesamt 751 Millionen Ounces, 1,7-mal mehr als verfügbar. Sollten Investoren physische Lieferung fordern, könnte ein Engpass entstehen, der Preise parabolisch steigen lässt: auf 100 oder sogar 200 Dollar pro Unze. Der Artikel betont die Ironie: Gerade Edelmetalle könnten das schuldenbasierte Fiat-System zum Einsturz bringen, da viele Kontrakte nicht durch physisches Metall abgesichert sind. Diese Dynamiken deuten auf jahrelange Manipulationen hin, bei denen Banken Preise drückten, um das System zu stützen. Nun, mit steigender Nachfrage und knapper Versorgung, droht ein Dominoeffekt.