Activity
Mon
Wed
Fri
Sun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Jan
Feb
Mar
Apr
May
What is this?
Less
More

Memberships

AI Netzwerk DACH (A.N.D.)

967 members • Free

Creators

17.2k members • Free

KI Agents by WeBuildBrands

332 members • Free

KI-Vordenker Deutschlands

713 members • Free

AI-Power von Tobias Schnitzler

844 members • Free

Die KI-BUSINESS Lounge ...

4.3k members • Free

7 contributions to Die KI-BUSINESS Lounge ...
Denkraum und Betriebsraum,  5 von 8 - KI-Agenten: der Punkt, an dem Denkraum und Betriebsraum kollidieren
Bei normalen KI-Tools ist die Sache noch halbwegs klar. Die KI formuliert, verdichtet, recherchiert, schlägt vor.Der Mensch liest, prüft, entscheidet. Bei KI-Agenten verschiebt sich genau diese Logik. Denn Agenten bleiben nicht mehr nur im Denkraum.Sie beginnen, Betriebsnähe zu entwickeln. Sie beobachten.Sie priorisieren.Sie rufen Systeme auf.Sie stoßen Abläufe an.Sie verändern Zustände. Und genau deshalb wird die Debatte über Agenten oft schief geführt. Viele sprechen darüber, als wären Agenten einfach bessere Assistenten. Das sind sie nicht. Der eigentliche Sprung bei Agenten ist nicht mehr Intelligenz.Der eigentliche Sprung ist, dass aus sprachlicher Inferenz allmählich operative Wirkung wird. Im Denkraum ist das faszinierend. Ein Agent kann: · Informationen zusammenziehen · Handlungsmöglichkeiten vorbereiten · nächste Schritte ableiten · Aufgaben sinnvoll zerlegen · komplexe Abläufe vorstrukturieren Aber im Betriebsraum kippt die Frage sofort: · Was darf der Agent nur vorschlagen? · Was darf er vorbereiten? · Was darf er eigenständig auslösen? · Wo endet Assistenz und wo beginnt Zustandsänderung? · Wer trägt Verantwortung, wenn sein Output nicht nur gelesen, sondern wirksam wird? Genau hier liegt der eigentliche Ernstfall. Denn ein Agent, der nur denkt, erweitert den Denkraum.Ein Agent, der handelt, braucht Betriebsform. Und viele Organisationen verwechseln beides gerade. Sie bauen Agenten mit der Logik des Denkraums — offen, schnell, explorativ.Setzen sie dann aber in Kontexte, in denen Verbindlichkeit, Rechte, Freigaben, Haftung und Eskalation zählen. Dann wird aus einem faszinierenden Werkzeug sehr schnell ein strukturelles Risiko. Deshalb ist für mich die zentrale Frage bei Agenten nicht: Wie autonom ist das System? Sondern: An welcher Grenze hört Inferenz auf und beginnt wirksame Handlung? Oder noch zugespitzter: Agenten werden dort kritisch, wo aus Antwort Verhalten wird. Genau deshalb brauchen Agenten nicht nur bessere Modelle.Sie brauchen eine saubere Architektur zwischen Denkraum und Betriebsraum.
Denkraum vs. Betriebsraum, 1/8- Warum KI-Debatten oft am eigentlichen Problem vorbeigehen
In den letzten Wochen habe ich mich hier und auf auf LinkedIn sehr intensiv in viele KI-Diskussionen eingelassen. Dabei ist mir immer wieder dasselbe aufgefallen: Viel Frustration über die Nutzung von LLMs.Viel Unbehagen in Unternehmen.Viele Hinweise auf „die Organisation“. Aber erstaunlich wenig klare Sprache dafür, woran es eigentlich konkret hakt. Alles blieb diffus. Wahrscheinlich lag ein Teil des Problems gar nicht darin, dass Menschen zu wenig verstehen.Sondern darin, dass ihnen die Worte fehlen, um den eigentlichen Bruch zu benennen. Genau dafür wollte ich eine saubere Unterscheidung finden. Dass ich sie gefunden habe, hat auch damit zu tun, dass ich mich seit Monaten sehr intensiv mit Accountable AI beschäftige und dazu ein vollständiges Modell entwickelt habe. Aus dieser Arbeit heraus ist für mich ein Begriffspaar entstanden, das plötzlich vieles sortiert: Denkraum und Betriebsraum. Genau das habe ich in den letzten Tagen mehrfach erlebt:Sobald die Begriffe Denkraum und Betriebsraum im Raum waren, konnten viele ihre eigenen Beobachtungen plötzlich viel präziser formulieren.Nicht, weil damit alles erklärt wäre.Sondern weil eine bisher diffuse Erfahrung einen Namen bekam. Ich habe darauf in den letzten Tagen sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. Vermutlich, weil diese beiden Begriffe eine Bruchstelle sichtbar machen, die viele längst spüren, aber bisher nur unscharf benennen konnten. Was meine ich damit? Im Denkraum geht es um Erkunden, Entwerfen, Testen, Vergleichen, Verwerfen.Dort ist KI oft unglaublich stark. Sie erweitert Möglichkeiten, erzeugt Varianten, verdichtet Informationen, hilft beim Formulieren und Denken. Im Betriebsraum geht es um etwas anderes.Dort muss etwas tragen. Dort zählen Verbindlichkeit, Verantwortung, klare Entscheidungen, stabile Prozesse und reale Wirkung. Und genau hier liegt aus meiner Sicht das Missverständnis vieler KI-Debatten: Wir behandeln Systeme, die im Denkraum glänzen, so, als seien sie automatisch schon für den Betriebsraum geeignet.
KI als Teamkollege? Harvard-Studie zeigt: Das funktioniert.
Ein faszinierendes Feldexperiment bei Procter & Gamble mit 776 Mitarbeitenden stellt klassische Teamarbeit infrage. Einzelpersonen, die mit GPT-4 gearbeitet haben, lieferten Lösungen in Qualität & Kreativität gleichauf mit 2er-Teams – bei weniger Zeitaufwand und besserer Stimmung. Silodenken adé: R&D- und Commercial-Mitarbeitende lieferten mit KI interdisziplinäre Vorschläge, unabhängig vom eigenen Hintergrund. Die emotionale Wirkung? Überraschend positiv: Mehr Enthusiasmus, weniger Frust. KI kann offenbar auch soziale Funktionen erfüllen. Fazit: Generative KI ist mehr als ein Tool. Sie wird zum "cybernetischen Teamkollegen". Das zwingt uns, Teamrollen, Zusammenarbeit und Weiterbildung neu zu denken. Studie: The Cybernetic Teammate, Harvard Business School (März 2025), ich habe eine Zusammenfassung beigefügt einschl. Link zur Originalstudie.
Wertvolle Abfragen ‼️
Da die Deep Research-Abfragen im Plus-Account von OpenAi auf 10 Abfragen pro Monat ( also 1 Abfrage alle 3Tage!!) beschränkt sind, muss man sparsam damit umgehen 😀 Wie priorisiert ihr Eure Abfrage? Was hat Vorrang?🤔
2 likes • Feb '25
Deep Research hat eine andere Stoßrichtung. Das solltest Du nur für sehr tiefgreifende Recherchen nutzen. Zumindest ich habe davon wohl nicht mehr als 10 pro Monat. Für eine lustige Geschichte über zwei Vögel, die gerne Autofahren lernen wollen, ist es nicht gemacht. Ich habe hier in der skool ein Beispiel für eine tiefergehende Recherche gepostet. Schaut euch das einmal an. Herzlich Tom
ChatGPT Deep Research: Ein Gamechanger für tiefgehende Recherchen?
Liebe Lounge-Legends! Am Wochenende habe ich – als bekennender Halbwissender – eine völlig unfruchtbare Diskussion mit einem anderen Halbwissenden geführt. Es ging um die berüchtigte Arbeit von Gerhard Gerlich und Ralf Tscheuschner: "Falsification of the atmospheric CO2 Greenhouse effects within the frame of Physics?" – ein Versuch, das physikalische Fundament für die Klimawandelleugnung zu legen. Viel geredet, nichts gewonnen. Und dann – Timing könnte nicht besser sein – bekomme ich Zugang zu ChatGPT Deep Research. Also stelle ich drei gezielte Fragen zu dem Thema. Was passiert? 💡 30 Seiten tiefgehende Analyse 📚 58 Quellen durchforstet ⏳ 34 Minuten Rechenzeit 📌 Quellen und Gedankengang transparent offengelegt Das Ergebnis? Eine Recherche, die mich wirklich überrascht hat: umfassend, strukturiert, nachvollziehbar – und mit einer Tiefe, die ich so nicht erwartet hätte. Das eröffnet völlig neue Arbeitsmöglichkeiten! Falls euch das neugierig macht: Ich habe die komplette Recherche angehängt. Fragen in Rot, Antworten in Schwarz, Quellen & Gedankengang in Grün. Damit könnt ihr direkt nachvollziehen, wie ChatGPT Deep Research arbeitet. Probiert es aus – und lasst mich wissen, was ihr denkt! 🚀
1-7 of 7
Thomas Gessler
3
18points to level up
@thomas-gessler-6734
Ich möchte das Alte hinter mir lassen und etwas Neues beginnen. Und zwar dort, wo die Musik spielt!

Active 1d ago
Joined Feb 5, 2025
Powered by