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Auswandern nach Dänemark

68 members • Free

3 contributions to Auswandern nach Dänemark
Habt Ihr Fragen zur Arbeit in Dänemark?
Arbeiten in Dänemark: entspannter, aber nicht automatisch einfacher Viele Deutsche stellen sich das Arbeiten in Dänemark erst einmal sehr angenehm vor: weniger Druck, flachere Hierarchien, früher Feierabend. Und ja, da ist einiges dran. Die 37-Stunden-Woche gibt es wirklich. In vielen Betrieben ist es normal, gegen 15:30 oder 16:00 Uhr nach Hause zu gehen. Vorgesetzte treten oft weniger autoritär auf, Meetings wirken sachlicher, und Familie, Freizeit oder ein Leben neben der Arbeit haben einen höheren Stellenwert als in vielen deutschen Unternehmen. Trotzdem kommt irgendwann der Realitätscheck. Dänemark ist kein deutsches Arbeitsleben - nur entspannter verpackt. Es funktioniert an vielen Stellen anders. Entscheidungen entstehen oft informell. Viel läuft über Vertrauen, Kontakte und Regeln, die selten offen ausgesprochen werden. Wer kein Dänisch spricht, bleibt schneller außen vor, selbst wenn im Bewerbungsgespräch Englisch völlig ausgereicht hat. Auch die Freundlichkeit im Arbeitsalltag sollte man nicht mit automatischer Offenheit verwechseln. Die Stimmung kann angenehm sein, aber das heißt nicht, dass man von selbst integriert wird. Man muss selbst auf Menschen zugehen, Fragen stellen, mit zum Mittagessen gehen, zuhören, auch wenn man am Anfang nur die Hälfte versteht. Mein Eindruck: Wer in Dänemark arbeiten will, braucht mehr als einen Lebenslauf. Man braucht Geduld, Lust auf die Sprache und ein Gespür dafür, dass leise Töne hier oft weiter führen als deutsches Durchsetzen. Mich interessiert eure Erfahrung: Was war für euch beim Arbeiten in Dänemark die größte Überraschung? War es leichter als gedacht, oder schwieriger? Oder seid ihr noch auf der Suche nach einem Job in Dänemark?
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Hallo, ich bin gelernte Justizangestellte, habe dann bei nem Anwalt gearbeitet und dann bin ich bei ner Krankenkasse eingestiegen. Jetzt bin ich seit 15 Jahren bei ner kleinen Baufirma und mach den ganzen Bürokram plus die Lohnabrechnung für die gewerblichen. Verwaltung ist also mein Ding. Allerdings werde ich da keine Chancen haben, da ich mich mit den dänischen Gesetzen natürlich nicht auskenne. Ich hätte auch total Bock auf was neues. Könnte mir gut vorstellen, als Haushaltshilfe zu arbeiten. Für Senioren, behinderte Menschen. Allerdings ohne Pflege. Sowas wie einkaufen, begleiten zu Ärzten, bisschen kochen, Gardinen waschen, Gesellschaft leisten.... habe schon recherchiert, es gibt da Stellen für Ungelernte, also für mich. Voraussetzung ist natürlich gutes dänisch. Übergangsweise sehe ich mich auch in nem Supermarkt an der Kasse, oder als Putzfrau 😂 egal. Erst mal ankommen, Sprache vor Ort vertiefen und dann findet man schon nen Job. Ich hab nen finanziellen Puffer, sodass ich schon ne zeitlang auch ohne Job klar käme, aber natürlich auch nicht grenzenlos. Habe jetzt Sprachniveau A2.... mühsam ernährt sich das Eichhörnchen 🫣😂
Richtung Horsens, midtjylland in 2-3 Jahren?
Hej alle zusammen! Gern stelle ich mich hier auch noch mal kurz vor: ich heiße Svenja, komme aus Hagen (NRW) und bin noch knapp 4 Wochen 48 Jahre alt.🤣 Ich finde Dänemark sehr spannend. Die Idee auszuwandern habe ich jetzt seit ca. Einem Jahr und beschäftige mich sehr damit. Ich bin eh nicht so der sesshafte Typ. Habe bereits 2x in Hamburg und auch mal in Ostfriesland gelebt. Wohl fühle ich mich in Hagen nicht. Das Meer ist auch viel zu weit weg. Was hier aber ist, ist mein Sohn und meine Geschwister, zu denen ich ein super Verhältnis habe. Aber das Verständnis von Ihnen ist da und ich "darf" auch auswandern. Zumal so eine Entscheidung ja nicht bedeutet, dass man nie wieder zurückkommt. Ich sehe ein "Zurück nach Deutschland" nicht als Scheitern. Das Leben ist halt nicht immer planbar und manchmal führen Wege auch wieder zurück. Ich möchte voraussichtlich nach Horsens, weil da auch eine Gemeinde meiner Kirche ist, wodurch ich die ersten Kontakte knüpfen kann. Unsere Kirche (neuapostolische Kirche) gibt es in DK nur 3x. Das ist sehr wenig. Wir haben allein in Hagen schon 3 Gemeinden. 😂 Es gibt in Kopenhagen und im Süden von DK noch Gemeinden, aber dort möchte ich nicht hin. Horsens bietet eine schöne Stadt, bezahlbare Wohnungen und auch Jobs. Eigentlich könnte es schon losgehen, jedoch ist mein Sprachniveau noch nicht so gut. Lesen klappt schon ganz gut, aber hören und verstehen gar nicht. Ich höre jetzt mehr Radio und lerne natürlich weiter über meine Apps und überlege, den dritten Kurs an der VHS zu belegen. Ich werde alleine rüber gehen. Naja, mit meiner Katze. Kontakte finde ich hoffentlich über die Kirche, beim Arbeitgeber (sobald man einen Job hat) und über die Sprachschule vor Ort. Sobald ich dort einigermaßen eingerichtet bin, würde ich auch nach einem Verein suchen. Mein Englisch ist total schlecht. Was meint ihr, sollte ich das auch noch aufbessern oder mich nur auf dänisch konzentrieren? Ich freu mich auf einen regen Austausch hier. LG Svenja
Willkommen 1
Willkommen in der Community "Auswandern nach Dänemark". Diese Gruppe ist für Menschen gedacht, die ernsthaft darüber nachdenken, nach Dänemark zu gehen. Und für alle, die diesen Schritt bereits gegangen sind und wissen, dass Ankommen mehr bedeutet als Koffer ein- und auszupacken. Dänemark hat viel zu bieten. Viele Menschen schätzen hier die Sicherheit, gute Schulen, verlässliche Strukturen, mehr Ruhe im Alltag und oft auch eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Aber Dänemark ist kein Deutschland mit schönerer Küste. Wer hier dauerhaft leben möchte, sollte mehr kennen als Mietpreise, Jobsuche und Krankenversicherung. Es geht auch um Sprache, Mentalität, soziale Kontakte, Behörden, Schule, Arbeitskultur, Rente, Immobilien und die Frage, ob das eigene Bild von Dänemark wirklich zur Realität passt. Auch Themen wie Janteloven, dänische Zurückhaltung, Freundschaften im Alltag oder der Umgang mit Behörden spielen eine größere Rolle, als viele am Anfang denken. Genau dafür gibt es diese Community. Wir wollen Erfahrungen teilen, Fragen offen stellen und typische Fehler vermeiden. Nicht theoretisch, sondern nah am echten Leben. Besonders wertvoll sind dabei die Einblicke von Menschen, die schon seit Jahren in Dänemark leben und wissen, was am Anfang leicht unterschätzt wird. Geplant sind regelmäßige Online-Meetings, praktische Beiträge, ehrliche Einschätzungen und ein Austausch, der hilft, bessere Entscheidungen zu treffen. Ich möchte niemandem Dänemark ausreden. Ich möchte helfen, diesen Schritt mit offenen Augen zu gehen. Schön, dass du hier bist. Ben Hansen Autor "Der dänische Realitätscheck" Link: BoD Buchschop, E-Book, 9,49 EUR (oder hier im Classroom) P.S.: Stellt Euch doch bitte hier vor und schreibt, in welcher Phase Ihr seid. Die Fragen stellt am besten ein einem extra Post, damit alle es lesen. Danke 🤝
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@Ben Hansen hallo, ja, die Aussprache ist schwierig, finde es aber noch schwieriger, zuzuhören, wenn "echte" Dänen sprechen. Reels bei instagram z. B. Zeigen mir ganz klar meine Grenzen auf. Ohne Untertitel geht gar nichts. 😂 Aber Übung macht den Meister. Derzeit interessiere ich mich für Horsens. Kopenhagen wäre auch toll, aber ist nicht bezahlbar. Zumindest noch nicht. Demnächst geht es nach Fünen, das erste Mal. Werde mich da auch gründlich umsehen und mein dänisch weiter üben. 💪🏻
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@Beate Adams die Wortzauberin ja, das Meer ist natürlich auch für mich ein Entschleuniger. Horsens liegt an der Ostsee. Da kann ich mit dem Fahrrad zum Wasser.... 😅
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Svenja Nie
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12points to level up
@svenja-nie-2996
Hej, vi ses i danmark

Active 21h ago
Joined Jul 4, 2026