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Guido Jureit

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91 contributions to tek2Business 🔥(KI+Automation)
KI-Woche in Zahlen: 80-faches Wachstum, verdoppelte Limits und das Ende der Software-Giganten
Während die meisten noch über "KI-Potenzial" reden, sind diese Woche gleich mehrere Dominosteine gleichzeitig umgekippt. Und mindestens einer davon trifft Branchen, die sich für unantastbar hielten. Hier ist, was Du wissen musst. 🤝 Der Deal, den niemand kommen sah Anthropic zieht auf die Infrastruktur von Elon Musk. Kein Tippfehler. Der Grund ist so simpel wie beeindruckend: Anthropic hat sein eigenes Wachstum schlicht nicht kommen sehen. Geplant war alles zwischen moderatem Zuwachs und einer Verzehnfachung. Eingetroffen ist das 80-Fache. Da Musks Kapazitäten aktuell nicht ausgelastet sind, vermietet er 300 Megawatt Inferenz-Power an den direkten Konkurrenten. Für Dich als Nutzer bedeutet das konkret: Claude Code: Die 5-Stunden-Limits wurden verdoppelt. API Tier-1-Input-Token: von 30.000 auf 500.000 API Tier-1-Output-Token: von 8.000 auf 80.000 Und das soll erst der Anfang sein. Hinter den Kulissen wird bereits über orbitale Rechenzentren mit Gigawatt-Kapazität gesprochen. 🧠 KI-Agenten, die "schlafen" Jeder kennt das Problem: Nach einer langen Session verliert die KI den Faden. Ein Startup hat dafür gerade 7,5 Millionen Dollar eingesammelt und einen Ansatz entwickelt, der sich am menschlichen Schlaf orientiert. Das Prinzip nennt sich "Dreaming". In Ruhephasen entscheidet das System autonom, welche Informationen ins Langzeitgedächtnis übernommen werden und welche verfallen. Das geht weit über klassisches RAG hinaus und funktioniert in drei Stufen: 🔹 Normalisierung: PDFs, Videos und Sprachaufnahmen werden vereinheitlicht 🔹 Strukturierung: Informationen landen in einer Graphen-Vektor-Darstellung, die Zusammenhänge versteht, statt nur Listen zu verwalten 🔹 Kontinuierliches Update: Der Memory-Layer lernt mit jeder Interaktion und "vergisst" keine Anweisungen mehr Agenten, die mit der Zeit nicht nur schneller, sondern echter werden. Das ist der Sprung, der Agentik von Spielzeug zu Infrastruktur macht. 🏭 Mercedes braucht 40 % weniger SAP Das ist der Teil, der Unternehmenslenker nachts wachhält.
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Guido, starker Überblick. Für mich steckt darin noch ein größerer Punkt: Wir bewegen uns gerade vom Software-Zeitalter ins Infrastruktur-Zeitalter der Unternehmensintelligenz. Die letzten 15 Jahre haben Unternehmen immer mehr Prozesse an externe Plattformen ausgelagert: CRM, ERP, HR, Marketing, Automatisierung, Kommunikation. Das war effizient, aber es hatte einen Preis: Abhängigkeit. Mit KI verschärft sich das massiv. Denn es geht künftig nicht mehr nur darum, welche Software ein Unternehmen nutzt. Es geht darum, wo Entscheidungen vorbereitet werden, wo Wissen liegt, wo Agenten handeln und wer am Ende nachvollziehen kann, was passiert ist. Deshalb glaube ich: Firmen ab einer bestimmten Größenordnung werden wieder lernen müssen, auf eigenem Land zu bauen. Nicht im Sinne von: Jeder baut sein eigenes Foundation Model. Das wäre Unsinn. Aber im Sinne von: Eigene Datenhoheit. Eigene Prozesslogik. Eigene Agentenarchitektur. Eigene Kontrollpunkte. Eigene Governance. Die Modelle werden austauschbarer. Die entscheidende Frage wird: Wem gehört der Boden, auf dem die operative Intelligenz des Unternehmens läuft? Mercedes zeigt genau diesen Punkt. Nicht „wir ersetzen SAP komplett“, sondern: Wir holen uns dort Kontrolle zurück, wo Standardsoftware zu teuer, zu langsam oder zu unflexibel geworden ist. Das ist für mich der eigentliche Management-Shift: Früher hieß Digitalisierung:„Welche Software kaufen wir?“ Künftig heißt KI-Führung: „Welche Fähigkeiten müssen wir selbst beherrschen, damit wir nicht nur Mieter unserer eigenen Wertschöpfung bleiben?“
3 likes • 23d
@Guido Jureit Diese Woche gabs ein Gerichtsurteil zu einembKI Chatbot der falsche Angaben gemacht hat. Da ist noch ne Revision zugelassen. Aber der Trend geht richtigerweise dazu, dass die Unternehmen die KI einsetzen auch dafür haften. Und das können viele nicht. Das fängt bei der Dokumentation an und hört bei Datenschutz und EU AI Act auf, die einfach nicht beachtet werfen. Und bei KI Telefonie kommt das Telekommunikatsgesetz und noch andere Dinge zum tragen. Und da ist Blindflug oder ich lass mal jemand nen Agenten erstellen, der das hobbymässig betreibt ne schlechte Option.
Es tut sich was...
Servus Leute, wie ihr evtl. bemerkt habt, haben sich die Kategorien verändert. Ich strukturiere gerade um und im Classroom wird sich die Tage auch einiges ändern. Ihr könnt gespannt sein... Bitte mal mit einem Check kommentieren, wer dies gelesen hat. Danke.
Es tut sich was...
3 likes • Feb 5
Check
Hinter dem Hype: Die 5 wirklich wichtigen KI-News dieser Woche
Die Nadel im Heuhaufen der KI-News finden Die Flut an Nachrichten aus der Welt der künstlichen Intelligenz ist überwältigend. Jede Woche werden neue Modelle, Partnerschaften und Durchbrüche angekündigt. Doch wie trennt man den reinen Hype von den Entwicklungen, die wirklich von Bedeutung sind? Dieser Beitrag beleuchtet die überraschendsten und folgenreichsten Erkenntnisse, die in der allgemeinen Berichterstattung oft untergehen, und zeigt, was wirklich zählt. -------------------------------------------------------------------------------- 1. OpenAIs GPT-5.2: Ein reaktives Manöver mit strategischen Tücken Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Triumph: OpenAI veröffentlicht GPT-5.2 und schlägt in wichtigen Benchmarks den Konkurrenten Google Gemini 3 Pro. Der Kontext dieses Releases ist jedoch entscheidend: Aufgrund des massiven Drucks durch Googles neues Modell rief OpenAI intern den „Code Red“ (Alarmstufe rot) aus und zog die Veröffentlichung überstürzt vor. Das Unternehmen fühlte sich durch den Gemini 3 Pro Launch, der ChatGPT ziemlich alt aussehen ließ, deutlich unter Druck gesetzt. Dies führte dazu, dass viele Nutzer tatsächlich zu Gemini wechselten. Daraufhin rief Sam Altman die Alarmstufe rot aus und zog die Veröffentlichung eines neuen Modells vor. Die beeindruckenden Benchmark-Ergebnisse, insbesondere in der Softwareentwicklung, haben allerdings einen entscheidenden Haken: Sie wurden nur mit einem „maximal verfügbaren Niveau“ bzw. „extra high reasoning effort“ erreicht. Für den durchschnittlichen Nutzer in der Standardeinstellung bleibt dieses Spitzenleistungsniveau jedoch unerreichbar, was eine erhebliche Lücke zwischen den beworbenen Benchmarks und der alltäglichen Anwendungserfahrung schafft. Diese Diskrepanz spiegelt sich auch in der öffentlichen Reaktion wider. Eine Sentimentanalyse zeigt eine verhaltene Stimmung: etwa 60 % der Reaktionen sind neutral, nur 25 % positiv und 15 % negativ. Dies hat Branchenbeobachter dazu veranlasst, den Fokus von OpenAI in Frage zu stellen. Viele argumentieren, dass die Verbesserung von Kernfunktionen wie dem immer noch halluzinierenden Advanced Voice Mode eine effektivere Strategie wäre als die Jagd nach Nischen-Benchmarks. Dieses „Benchmarksmanship“ offenbart eine potenzielle Schwachstelle in OpenAIs Strategie. Durch die Optimierung für schlagzeilenträchtige Metriken, die nicht die typische Nutzererfahrung widerspiegeln, riskieren sie, das Vertrauen der Nutzer zu untergraben und die Wahrnehmung praktischer Zuverlässigkeit an Konkurrenten wie Anthropic und Google abzutreten.
Hinter dem Hype: Die 5 wirklich wichtigen KI-News dieser Woche
5 likes • Dec '25
@Guido Jureit Ich hab beide parallel laufen und bin mittlerweile mehr von Gemini angetan. Was mich daran hindert komplett zu wechseln ist der fehlende Bildlauf bei Gemini. Das geht nur mit Scrollrad, wenn die Chats lang werden. Und die Ordnerstruktur ist ei Chat GPT einfach besser. Bei Gemini kann ich nur Tabs anhängen aber nicht sortieren. Gut, könnte man außerhalb irgendwo reinkopieren. Macht aber wenig Sinn.
Midjourney - Promocode?
Hallo in die Runde, hat jemand vllt einen Promocode für Midjourney, aus einem eMail-Newsletter, etc.?
Midjourney - Promocode?
4 likes • Aug '25
@Britta Erbe Schau mal da, da gibts ne Anleitung für nen Bundle-Preis 8,99 € im Monat: https://www.alucare.fr/de/comment-payer-midjourney-moins-cher/
Challenge: Community-Map 🌐
Hey Ihr Lieben, geht mal oben auf die Map und verlinkt in einem Kommentar eine Person, die am nächsten zu Euch platziert ist und lasst ihr eine kleine Begrüßung in den Kommentaren zukommen. Ich bin echt gespannt :-) Gruß Guido
Challenge: Community-Map 🌐
2 likes • Aug '25
@Frank Hilsberg Hallo Frank, liebe Grüße aus Kaiserslautern.
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Nico Buhlinger
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@nico-buhlinger
Automation läuft. Projekt stoppt trotzdem. Grund: ungeklärte Freigaben. Ich nenne das Stille Prokura. Schon erlebt?

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Joined Sep 16, 2024
Germany