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Auswandern nach Dänemark

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10 contributions to Auswandern nach Dänemark
🚗 Altes Auto verkaufen – und in Dänemark ein anderes kaufen?
Wer nach Dänemark auswandert, möchte sein vertrautes Auto oft einfach mitnehmen. Verständlich. Trotzdem würde ich in vielen Fällen etwas anderes empfehlen: Verkauft euer bisheriges Auto in Deutschland und kauft euch nach dem Umzug ein Fahrzeug in Dänemark. Warum? Der größte Kostenfaktor ist häufig die dänische Registrierungssteuer. Je nach Fahrzeug kann die Zulassung eines importierten Autos mehrere (Zehn-) Tausend Euro kosten. Rechnet man diese Kosten, den Aufwand und die Zeit zusammen, ist ein Fahrzeugkauf in Dänemark oft die günstigere und einfachere Lösung. Ein Tipp, den viele Deutsche erst später entdecken: Kauft ein Auto mit Anhängerkupplung! In Dänemark gehört ein Anhänger fast zum Alltag. Ob Gartenabfälle zum Recyclinghof, Baumaterial aus dem Baumarkt, Möbel oder der schnelle Transport größerer Einkäufe – mit einem Anhänger ist vieles einfacher. Deshalb haben erstaunlich viele dänische Autos bereits eine Anhängerkupplung. Beim Gebrauchtwagenkauf würde ich darauf besonders achten. Spätestens nach dem ersten Besuch auf dem Genbrugsplads (Recyclinghof) werdet ihr verstehen, warum. 😉 Wie habt ihr es gemacht? 🚗 Auto aus Deutschland mitgebracht? 🇩🇰 Oder direkt in Dänemark gekauft? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare. Sie helfen allen, die ihren Umzug noch vor sich haben.
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Ich bin mit meinem Twingo, ein bereits älteres Fahrzeug, das ich in Berlin fuhr, hierher, habe mir hier einen Toyota besorgt und den Twingo dann als Ersatzteilspender abgemeldet, verkauft. Ist immerhin noch etwas mehr als der Schrottpreis bei rausgesprungen. Heute würde ich wohl ein E-Fahrzeug anschaffen und es mitnehmen, solange es da noch die gesonderten Konditionen bei der Registrierungsafgift für E-Autos gibt. Thema Hängerkupplung - unbedingt, da führt kein Weg dran vorbei. Für eine Nachrüstung muss man ca. 5000 kr rechnen (das Teure ist die Elektrik, nicht der Haken) und für einen kleinen Hänger von Harald Nyborg neu und angemeldet unter 4000 kr. Ich habe mir sogar an meinem Fiat 500 eine ranbauen lassen und der zieht sogar unseren kleinen Wohnwagen.
Viele Ideen, aber noch keinen Plan 😅
Hallo zusammen! Ich bin Steffi und zusammen mit meinem Mann Thilo und meiner Mutter haben wir den Entschluss gefasst, in den nächsten 3-5 Jahren nach Dänemark auszuwandern. Wir halten es in Deutschland einfach nicht mehr aus 😵‍💫😬 Das Land haben wir schon ein bisschen in dem ein oder anderen Urlaub kennengelernt und auch ein guter Freund von uns ist halber Däne und hat uns sehr ans Herz gelegt, unsere Idee in die Tat umzusetzen. Leider lebt er schon seit Kindertagen nicht mehr in DK, weshalb er uns leider nicht wirklich mit Tipps und Hilfe unterstützen kann. Deswegen bin ich hier. Meine Mutter und mein Mann werden zum Zeitpunkt unseres Umzugs aller Voraussicht nach beide verrentet sein und ich selbst bin bei der Arbeitsagentur angestellt und seit einigen Jahren als Arbeitsvermittlung in einem Jobcenter tätig. Ich habe hier schon durch ein paar Beiträge gestöbert und bin nun so ein bisschen auf der Schiene, als Backup zumindest für die erste Zeit in DK (zur Miete) zu leben und beispielsweise im Jobcenter Flensburg zu arbeiten. Wir wollen allerdings ganz explizit nicht im Grenzgebiet leben. Ich würde dann ggf. für die Zeit, in die ich ins Büro muss, in Flensburg unterkommen. Lieber wäre uns natürlich, ich würde einen Job in DK finden und wir würden uns dann auch gerne ein Haus kaufen wollen. Hierzu habe ich allerdings noch gar keine Übersicht und tausend Fragen 😅 Das soll es erstmal gewesen sein - ihr werdet sicher noch einige Beiträge und Fragen von mir lesen (und hoffentlich auch beantworten). Und ja, natürlich beginnen wir bereits, dänisch zu lernen und mit den Gepflogenheiten und der Kultur vertraut(er) zu machen.
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Hej Stephanie, ich sag dazu auch mal meine Gedanken. Viele kommen tatsächlich mit einem romantiesierten DK-Bild. Das ist aber das Bild, wie von Kindesbeinen an etablierte Dänen leben, die auch mitten im Arbeitsprozess sind, die ein Leben lang ihr komplexes Netzwerk aufgebaut haben, eine essenzielle Sache in Dänemark, die hier ihre Ausbildung gemacht haben, das ganze System ohne darüber nachzudenken verstehen. Die Wirklichkeit für später Eingewanderte zieht aber zumeinst ganz anders aus, wenn man nicht unbedingt mit einer dringend gesuchten Ausbildung in Pflege, Gesundheitswesen, Ingenieurwesen usw. kommt. Und genau das macht es so extrem schwierig vor allem für Frauen, weil sie meist in Berufen ausgebildet sind, die entweder gar nicht gesucht werden, weil sie auch in DK beliebte Ausbildungen voraussetzen und damit immer hinten anstehen, wenn doch mal eine Stelle besetz werden soll oder mit viel dänischem Hintergrundwissen rechtlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge und viel Kommunikation einhergehen, kurz gesagt, alles was irgendwie mit Verwaltung, Beratung usw. zu tun hat. Natürlich sagen fast alle Einwanderer, dass sie sich ja zu nichts zu schade sind und erstmal jeden Job annehmen würden, bis sie mit der Sprache so weit sind aber es geht eben nicht nur um Sprache. Man muss im Hinterkopf behalten, welche Perspektive sehe ich in 10 Jahren für mich, wenn ich beruflich immer nur die zweite Wahl als Ausländer bin oder will ich wirklich bis zur Rente als Grenzpendler in Deutschland arbeiten und damit irgendwie immer zwischen den Stühlen sitzen? Dass die Menschen auf Deutschland einen heftigen Frust haben, das ist absolut nachvollziehbar, sollte aber nicht der entscheidende Grund einer Auswanderung sein. Wenn man erstmal hier richtig etabliert ist, sieht man auch hier vieles mit anderen Augen.
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@Martina Lohan ja genau, Dänemark ist eben nicht nur ein anderer Wohnort, es ist eine komplexe Auswanderung mit allem drum und dran. Was die Sache natürlich so verführerisch macht, ist die Nähe zu Deutschland und das Gefühl, die haben irgendwie sehr ähliche kulturelle Grundlagen, sind aber deutlich freundlicher. Das ist natürlich eine typisch deutsche Sicht auf DK. Fragt man aber die Schweden, wie sie das sehen, dann kommt meist "die sind extrem gnadenlos". Diese kulturelle Ähnlichkeit wirkt für Deutsche zwar sehr gut verständlich aber die Einwanderung ist dann doch zum Schluß immer der Start der lebenslangen Mißverständnisse. Damit muss man umgehen können, wenn man hier nicht geboren und aufgewachsen ist und die kulturellen Codes, die dann auch noch von Landstrich zu Landstrich verschieden sein können, versteht und akzeptiert. Muss man natürlich auch in jedem anderen Land, ohne Frage. Aber kurz gesagt, auswandern wollen und es auch erfolgreich können, ist durchaus auch eine Frage der eigenen Mentalität. Es bracht einfach Zeit für die Integration, denn sie ist auch zweiseitig. Derjenige, der sich integrieren will und sich anstrengt aber auch seine Umgebung, die es auch will und bestenfalls sogar behilflich ist. Das ist nicht selbstverständlich, denn für Dänen ist es ein großer Unterschied, ob es sich um Urlauber handelt, die sich hier entspannen wollen oder ob es Einwanderer sind. Freundlichkeit wird man so gut wie immer finden, das gehört hier zur Kultur aber man wird auch mit der Zeit lernen, genauer hinter die Fassade zu schauen.
Habt Ihr Fragen zur Arbeit in Dänemark?
Arbeiten in Dänemark: entspannter, aber nicht automatisch einfacher Viele Deutsche stellen sich das Arbeiten in Dänemark erst einmal sehr angenehm vor: weniger Druck, flachere Hierarchien, früher Feierabend. Und ja, da ist einiges dran. Die 37-Stunden-Woche gibt es wirklich. In vielen Betrieben ist es normal, gegen 15:30 oder 16:00 Uhr nach Hause zu gehen. Vorgesetzte treten oft weniger autoritär auf, Meetings wirken sachlicher, und Familie, Freizeit oder ein Leben neben der Arbeit haben einen höheren Stellenwert als in vielen deutschen Unternehmen. Trotzdem kommt irgendwann der Realitätscheck. Dänemark ist kein deutsches Arbeitsleben - nur entspannter verpackt. Es funktioniert an vielen Stellen anders. Entscheidungen entstehen oft informell. Viel läuft über Vertrauen, Kontakte und Regeln, die selten offen ausgesprochen werden. Wer kein Dänisch spricht, bleibt schneller außen vor, selbst wenn im Bewerbungsgespräch Englisch völlig ausgereicht hat. Auch die Freundlichkeit im Arbeitsalltag sollte man nicht mit automatischer Offenheit verwechseln. Die Stimmung kann angenehm sein, aber das heißt nicht, dass man von selbst integriert wird. Man muss selbst auf Menschen zugehen, Fragen stellen, mit zum Mittagessen gehen, zuhören, auch wenn man am Anfang nur die Hälfte versteht. Mein Eindruck: Wer in Dänemark arbeiten will, braucht mehr als einen Lebenslauf. Man braucht Geduld, Lust auf die Sprache und ein Gespür dafür, dass leise Töne hier oft weiter führen als deutsches Durchsetzen. Mich interessiert eure Erfahrung: Was war für euch beim Arbeiten in Dänemark die größte Überraschung? War es leichter als gedacht, oder schwieriger? Oder seid ihr noch auf der Suche nach einem Job in Dänemark?
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Ich habe das hier auch schon so oft erlebt, dass mich verzweifelte Familien angeschrieben haben, ob ich einen Tipp für sie hätte. Sie sind ausgewandert und erste Priorität hatte die Gegend, in die sie wollten und danach kam dann der maximale Hauspreis. Beim Job wurde auf Hoffnung gesetzt, dabei ist der überhaupt die Grundlage hier stabil anzukommen. Und selbst wenn man tatsächlich einen gefunden hat, kann man sich nie sicher sein, dass es ein stabiler Job ist. Heute lächelt einen der Chef noch an und lobt den guten Einsatz, morgen schließt er die halbe Abteilung, weil hier je nach Konjunktur sehr schnell und einfach reagiert werden kann. Zudem wird extrem unterschätzt, wie schwer es hier in Dänemark vor allem für eingewanderte Frauen ohne gute Dänischkenntnisse ist, beruflich Fuß zu fassen. Ich kann nur jedem raten, bindet Euch nicht als erstes in einer bestimmten Gegend fest, sondern macht erstmal Eure Lebensgrundlage wasserdicht, sonst wird aus dem Traum sehr schnell ein Albtraum.
2 likes • 1d
@Stephanie Hommel rein theoretisch werden zwar die EU-Ausbildungen auch in DK anerkannt, je nach Umfang und Inhalt entsprechend aber in der Realität dann auch einen entsprechenden Job zu finden, da mache ich Dir tatsächlich nicht so viel Hoffnung. Zum einen musst Du natürlich dann auch einen Sprachabschluß nachweisen, in Deinem Falle wäre es Dänisch C1. Das braucht natürlich seine Zeit und ganz ehrlich, mach ihn lieber hier in DK, das geht schneller, als wenn Du Dich in Deutschland mühst aber nicht in dem Sprachraum lebst. Zum anderen fehlen Dir natürlich aber auch entscheidene Kenntnisse im dänischen Verwaltungsrecht und im dänischen Arbeitsrecht und was sonst noch so an speziellen fachlichen länderspezifischen Kenntnisse verlangt werden. Die kommunalen Verwaltungen sind an sich gut mit qualifiziertem Personal bestückt, eher werden da mit dem Rotstift immer wieder Kürzungen gemacht, da die Digitalisierung in jedem Bereich der Verwaltung immer mehr Arbeitsplätze erspart. Und dann werden bei Ausschreibungen natürlich erstmal aus den eigenen Reihen freigesetzte Verwaltungsangestellte, sofern sie eine passende Qualifikation z.B. als Sozialratgeber haben, umgesetzt, bei weiterer Suche werden dann im dänischen System erfahrene Einheimische ganz klar bevorzugt. Die Stellen im ÖD findest Du übrigens bei den einzelnen Kommunen selbst.
Hallo ihr Lieben, danke für die Aufnahme.
Ich wollte mich mal kurz vorstellen. Ich heiße Janine, bin 45 Jahre alt und leider krankheitsbedingt nicht berufstätig (der Antrag auf Erwerbsminderung läuft). Ich lebe zusammen mit meinem Mann und meinen beiden Kindern (12&10) im Sauerland. Ich muss ehrlich sagen, dass mich die politische Situation in Deutschland ziemlich belastet, da ich absolut nicht mehr daran glaube, dass hier bald nicht die Nazis regieren. Daher überlegen wir auszuwandern. Dänemark finde ich hierbei aus mehreren Gründen interessant: es ist klimatisch gemäßigt, politisch immerhin nicht von rechts regiert und es liegt mir persönlich von der Mentalität und der Landschaft eher als zum Beispiel Spanien. Da ich allerdings noch am Anfang meiner Recherche stehe, interessieren mich folgende Aspekte besonders: 1. Der Spracherwerb. Ich bin mir unsicher, inwieweit meine Kinder im Voraus bereit wären, die Sprache zu lernen. Daher fände ich eine deutsche Schule interessant. 2. Die Schule. Wie teuer sind die deutschen Schulen in Relation zum Einkommen? Das kann ich noch nicht beurteilen. 3. Sollte meine Rente nicht durchgehen, gibt es dann auch die Möglichkeit über meinen Mann ( der hoffentlich als Informatiker eine Stelle finden sollte) krankenversichert zu werden oder wie könnte das funktionieren? Ich freue mich schon über einen regen Austausch mit euch!
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Hej Janine, ich glaube, Du solltest Dir gar nicht so sehr viele Sorgen machen. Ich gehe mal direkt auf Deine drei Punkte ganz kurz ein, obwohl das dann ja besser in die einzelnen Rubriken passt. Die Kinder müssen die Sprache nicht können. Das ist an sich gar nicht so erwünscht für ihren Schulstart, es sei denn, sie hatten richtigen muttersprachlichen Unterricht. Jede dänische Kommune hat Folkeskolen mit Modtagerklassen. Das sind Klassen, in die eingewanderte Kinder bis zu zwei Jahren gehen können, um die Sprache in einem entsprechendem Umfeld gezielt lernen zu können und in das dänsiche Schulsystem integriert werden. Die Integration der Kinder ist also im Grunde das geringste Problem. Alternativ gibt es zwar auch die Schulen der deutschen Minderheit in Dänemark aber das ist letztendlich gar nicht notwendig für einen guten Start bei den Kindern. Schuldgeld im klassischen Sinne wird auf diesen Schulen nicht bezahlt, es fallen nur entsprechende Kosten wie auf jeder Schule an, u.a. auch für die Betreuung in der Schulfreizeit (SFO). Die jeweiligen Kosten sind auf den Seiten der Schulen veröffentlicht. Es gibt je nach Kommune auch Geschwisterzuschüsse und Freipalatzordnungen, die Zuschüsse entsprechend Einkommen gewähren. Was die Krankenverischerung anbelangt, wenn Deine Rente durchgeht, bleibst Du in Deutschland pflichtversichert und kannst beide Gesundheitssysteme in Anspruch nehmen. Geht sie nicht durch, wirst Du automatisch nur am Wohnsitz in DK versichert. Wenn Dein Mann in DK einen Job findet, dann wird auch er nur in DK versichert, arbeitet er jedoch als Grenzpendler, bleibt auch er in Deutschland sozialversicherungspflichtig und kann dann beide Gesundheitssysteme in Anspruch nehmen. Also niemand, der hier seinen Wohnsitz hat, fällt durchs Netz. Ist man in DK versichert, läuft das beitragsfrei, da die ärztlichen Leistungen, steuerfinanziert sind, allerdings sind Behandlungen, Medikamente, Hilfsmittel usw. selbst bis zu einem gewissen Grade zu tragen, dann gibt es Zuschüsse durch die Kommune.
Was ist die Wahrheit?
Hallo zusammen, ich höre immer wieder -in Podcasts und Büchern - das Häuser in Dänemark so günstig sein sollen. Mit 200.000 Euro hätte man da Grüße Häuser mit noch größeren Grundstücken. Das entspricht aber nicht den, was ich verstehe, wenn ich mir Immobilien in Sønderborg oder Nordborg und umzu angucke. Hier scheint es eher auf 450.000 Euro und mehr hinaus zu laufen. Gibt es da Erfahrungen auf eurer Seite? Liebe Grüße! Janica
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@Janica Schmeelk-Weigel noch eine kleine Ergänzung. Wohnsitz in Dänemark und Hausbesitz in Deutschland ist steuerlich in Dänemark nicht wirklich attraktiv, denn man zahlt darauf in DK auch die Grundvæerdisteuer, eine Art Vermögensteuer. Zudem wird der Gewinn aus Vermietung dann zwar in Deutschland versteuert aber man hat keinen Freibetrag mehr, wenn man in DK unbeschränkt steuerpflichtig ist. Das kann u.U. ein recht unrentables Geschäft werden. Das würde ich auf jeden Fall ganz dringend mit einem Steuerfachmann, der sich damit für beide Länder gut auskennt, haarklein durchrechnen. Die meisten Einwanderer hier verkaufen dann lieber vor ihrer Auswanderung.
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@Janica Schmeelk-Weigel wenn Du die Kinder für die Schule anmeldest, wirst Du ja von der Kommune entsprechend beraten. Die kennen das Thema ja sehr gut. In den Kommunen gibt es extra Integrationsklassen, die dafür zuständig sind, die Kinder nicht nur sprachlich zu befähigen, am dänischen Unterricht teilzunehmen, sondern auch das ganze Schulsystem kennen zu lernen. Das nennt sich Modtagerklasse. Dort werden die Kinder bis zu zwei Jahren entsprechend intensiv vorbereitet. Typischerweise meistern das aber viel viel schneller. Die Kinder sind da deutlich besser drauf als die Eltern, die sich meist nicht nur gedanklich, sondern auch tatsächlich viel schwerer tun. Das ist aber ganz normal, das etwas ängstliche Gefühl ist dann aber auch nach ganz kurzer Zeit verschwunden. Es gibt auch kleine Schulen, die vor allem jüngere Kinder direkt in die dänischen Klassen integrieren. Auch das ist möglich, muss man aber ganz individuell sehen. Aber kurz gesagt, macht Euch keine Sorgen, auch wenn sich das komisch anhört, es ist fast das geringste Problem bei einer Auswanderung, die Kinder zu integrieren. Wenn die z.B. im August in der Schule anfangen, erkennt man sie Weihnachten kaum noch wieder. Dann sind die schon fast Dänen :) .
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Franziska Land
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@franziska-land-1567
Ich bin 64, Deutsch-Dänin und lebe mit meiner Familie in Dänemark.

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Joined Jul 7, 2026
Skive, Danmark