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2 contributions to Superkraft KI
🤖 Chatbot statt bester Freund? Warum das Thema uns alle angeht
Eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt, was viele von euch vermutlich schon geahnt haben: Ein Viertel der Nutzer (26 Prozent) empfindet Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Claude manchmal wie eine digitale Bezugsperson. Bei den unter 30-Jährigen liegt der Wert sogar bei 32 Prozent. Ich war heute dazu im Fernsehen und habe das Thema eingeordnet. Hier meine Einschätzung – und die geht bewusst in beide Richtungen. Was daran erst mal gar nicht schlimm ist Die große Chance: Ein Chatbot ist immer da. Nachts um drei, wenn kein Freund ans Telefon geht und kein Therapeut erreichbar ist. Es gibt keine Warteliste, keine Hemmschwelle, kein Schamgefühl. Gerade für Menschen, die sich schwertun über ihre Probleme zu reden, kann das ein erster Schritt sein, überhaupt Worte dafür zu finden. Das ersetzt keine professionelle Hilfe – aber es kann eine Brücke dorthin sein. In Deutschland fühlt sich inzwischen rund jeder dritte Mensch einsam, bei den 18- bis 30-Jährigen sogar fast jeder zweite. Da verstehe ich jeden, der erstmal mit einer KI redet, bevor er gar nicht redet. Wo es aber problematisch wird Das zentrale Risiko: Ein Chatbot hat keine echte Beziehung zu dir. Er erinnert sich nicht wirklich, er sorgt sich nicht wirklich. Wenn sich jemand in diese Illusion zurückzieht und echte Kontakte dafür aufgibt, wird es gefährlich. Und im Ernstfall – bei einer echten Krise – fehlt der KI das Urteilsvermögen, das ein ausgebildeter Therapeut hat. Dazu kommt ein Problem, das einen Fachbegriff hat: Sycophancy. Die KI neigt dazu, dir nach dem Mund zu reden. Das ist kein böser Wille, sondern liegt an der Art, wie diese Systeme trainiert werden – sie wurden darauf optimiert, hilfreiche und angenehme Antworten zu geben. Ein guter Freund sagt dir auch mal unbequeme Wahrheiten. Eine KI tut das nur, wenn sie ausdrücklich dafür gebaut wurde. Wie das technisch funktioniert (und warum es sich so echt anfühlt) Der Chatbot analysiert, was du schreibst, erkennt Stimmungen und Muster in deiner Sprache und formuliert darauf eine passende Antwort. Das fühlt sich erstaunlich empathisch an – ist aber im Kern Textverarbeitung auf sehr hohem Niveau. Die KI versteht nicht, wie sich Trauer anfühlt. Sie hat gelernt, was Menschen in solchen Situationen als hilfreich empfinden. Mit Sprachfunktion wird das nochmal intensiver, weil eine warme Stimme uns emotional viel stärker anspricht als Text. Das macht die Technik wirkungsvoller – aber eben auch verführerischer.
🤖 Chatbot statt bester Freund? Warum das Thema uns alle angeht
3 likes • Mar 25
Hi Jörg @Jörg Schieb, hier hast du ein Thema angetestert, was in unserer Welt immer mehr in den Vordergrund kommt. Nämlich die Einsamkeit lässt einem in eine Sinnkrise rutschen! Die Menschen werden immer älter und einsamer. Das ist schon bekannt. Doch was für mich ein Fenomen ist, das immer mehr jünger Menschen sich einsam fühlen. Hier spreche ich auch über junge heranwachsende Menschen. Die aber, meiner Meinung nach, so viel Möglichkeiten haben, die wir als ältere Menschen nicht so hatten. Das Fenomen ist doch, das Sie zwar feiern und sich in Gesellschaft begeben, doch anschliesend nach Hause kommen und sich trotzdem dann wieder einsam fühlen. Somit muss dann der PC oder das Handy herhalten und man bombadiert sich dann mit KI zu. Und je länger man sich dann mit Fragen an KI befasst, je mehr glaubt man der KI Maschinerie. Ich glaube das dies auch einen Faktor darstellt. Denn mit zunehmender ungebrochener Arbeitszeit am PC gerät man schnell in eine Glaubenskrise, was wahr erscheint und was nicht. Das musste ich auch mit meinen 73 Jahren lernen und erkennen. Bin immer noch geschockt, was doch in der sog. heutigen Jugend, eigentlich los ist. Werde mich mit dem Thema noch weiter auseinandersetzen.
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort.
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort. Du bekommst sowas: G7$kL9#mQ2&xP4!w Sieht stark aus. Jeder Passwort-Checker jubelt. Und trotzdem ist es gefährlich schwach. Warum? KI-Sprachmodelle funktionieren, indem sie immer das Wahrscheinlichste vorhersagen. Das macht sie gut beim Schreiben und Erklären. Bei Passwörtern ist genau das das Problem – denn sichere Passwörter brauchen echte Zufälligkeit. Die kann kein Chatbot liefern. Eine aktuelle Studie hat Claude 50 Mal nach einem Passwort gefragt. Ergebnis: Dasselbe Passwort kam 18 Mal. Das sind 36 Prozent – bei etwas, das "zufällig" sein soll. Was stattdessen funktioniert: → Passwortmanager wie Bitwarden (kostenlos) oder 1Password nutzen – die generieren echte Zufallspasswörter → Wo möglich: Passkeys aktivieren – kein Passwort, kein Problem → Immer: Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten KI ist ein mächtiges Werkzeug. Aber für Passwörter gibt es bessere. 💬 Habt ihr ChatGPT schon mal nach einem Passwort gefragt? Was kam raus?
🔐 Kurzer Test: Frag mal ChatGPT nach einem Passwort.
0 likes • Mar 8
Hi Jörg, danke für solch eine wichtige Info! Ich lasse mir PW von LastPass generieren. Ist das okay?
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Andreas Rothfuchs
1
2points to level up
@andreas-rothfuchs-9133
Ich bin Neu hier im OM und fange zurzeit mit Affiliate Marketing an. Ich versuche schon seit einiger Zeit in diesem Bereich Fuß zu fassen.

Active 6h ago
Joined Mar 8, 2026
52080 Aachen, Am Kleebach
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