MARKTLAGE Die asiatischen Aktienmärkte starten überwiegend schwächer in die neue Woche. Nikkei und Kospi geben nach, während die US-Futures leicht positiv tendieren. Der Freitag endete an der Wall Street dennoch defensiv: Dow Jones −1,23 %, S&P 500 −0,52 % und Nasdaq Composite −0,21 %. Auf Wochensicht verloren S&P 500 und Nasdaq Composite 0,5 beziehungsweise 0,7 %. Energieaktien profitierten vom Ölpreisanstieg, während Zweifel an der Rentabilität hoher KI-Investitionen Technologieaktien belasteten. reuters.com Der Dollarindex liegt am Morgen mit etwa 101,64 leicht niedriger. Die zehnjährige US-Rendite notiert bei rund 4,97 %. Der letzte offizielle H.15-Stand der Fed vom 22. Oktober weist für zwei Jahre 4,65 % und für zehn Jahre 4,96 % aus; der Zweijahreswert ist damit kein synchroner Montagmorgenkurs. Brent handelt nach dem starken Anstieg der Vorwoche wieder um 115 US-Dollar, WTI um 101 US-Dollar. Sinkendes Öl entlastet kurzfristig, das weiterhin hohe absolute Preisniveau bleibt jedoch ein Inflationsrisiko. reuters.com Der dominante Wochenfaktor ist die Kombination aus fünf Zentralbankentscheidungen, US-Konjunkturdaten und den Ergebnissen von Alphabet, Microsoft und Amazon. Für die Fed-Sitzung am Dienstag und Mittwoch erwarten 94 von 100 im Reuters-Poll befragten Ökonomen unveränderte 3,75–4,00 %. Alle Befragten rechnen anschließend mit einer Erhöhung im Dezember. Der Markt preist für diese Woche ungefähr 90 % Wahrscheinlichkeit einer Pause ein. reuters.com GOLD – MGC1! MGC1! notiert bei 4.024,0 Punkten, 16,1 Punkte beziehungsweise 0,40 % über der von TradingView ausgewiesenen Referenz von rechnerisch 4.007,9. Das bisherige elektronische Sitzungshoch liegt bei 4.030,0, das Tief bei 3.991,1. Diese Werte stammen ausschließlich aus dem fortlaufenden Micro-Gold-Future. TradingView Die Struktur ist kurzfristig konstruktiv, solange der Rücklauf über 4.000 und insbesondere über dem Sitzungstief bleibt. Der weichere Dollar hilft, während Renditen nahe 5 % und das hawkishe Fed-Risiko gegen eine ungefilterte Trendfortsetzung sprechen. Belastbare H4-Kerzen und Volumenprofile waren im öffentlichen Feed nicht vollständig abrufbar. Die folgenden Zwischenzonen sind daher aus Sitzungshoch, Sitzungstief und der aktuellen Handelsspanne berechnete Orientierung, keine behaupteten historischen H4-Zonen.