Oft läuft es so:
Eine Frage geht an ein Modell. Die Antwort kommt zurĂĽck. Thema erledigt.
Wir haben es anders gemacht:
Die gleiche Frage an Claude, GPT und Gemini gestellt. Antworten verglichen. Selbst gedacht.
War bisher unser kleiner „Hack“.
Jetzt gibt’s das Ganze als Feature:
Perplexity hat das Model Council gelauncht.
Und im Kern heiĂźt das:
Du stellst eine Frage.
Drei Modelle antworten parallel.
Ein viertes Modell vergleicht und zeigt dir, wo sie sich einig sind – und wo nicht.
Das ist ehrlich gesagt ziemlich stark.
Warum das mehr ist als Spielerei:
Jedes Modell hat blinde Flecken.
Eines rechnet schlecht.
Eines halluziniert bei aktuellen Themen.
Eines wird bei Code kreativ.
MIT-Tests zeigen:
Ein einzelnes Modell kommt bei komplexeren Aufgaben auf ca. 70 % Genauigkeit.
Mehrere Modelle, die sich „gegenseitig prüfen“? Rund 95 %.
Das ist nicht Feinschliff.
Das ist ein Unterschied.
Wann ich Multi-Model wirklich sinnvoll finde:
• bei Investitionsentscheidungen
• bei strategischen Fragen
• bei Fakten-Checks
• bei Steuer- oder Rechtsthemen
• bei allem, was nicht nur „Content“ ist
FĂĽr den 0815-Post brauchst du das nicht.
FĂĽr alles mit Konsequenz? Schon eher.
Du kannst das aktuell ĂĽber:
– Perplexity Model Council
– OpenRouter (manuell vergleichen)
– oder technisch über eigene LLM-Council-Setups
Unser Take:
Multi-Model ist kein Hype.
Es ist schlicht klĂĽger, wenn es wichtig wird.
Und ja – manchmal sind sich die Modelle nicht einig.
Und manchmal liegt der Mensch trotzdem richtiger.
Probier es aus.
Stell deine nächste wichtige Frage drei Modellen.
Du wirst ĂĽberrascht sein, wo sie sich widersprechen.
Gemeinsam. Smarter. Weiter. 🦊