Ich werde immer wieder gefragt, wie es unserem Knoblauch geht, dann sage ich soweit gut, den Wildkräutern aber auch... Damit diese nicht überhand nehmen mache ich etwas "Gymnastik" und schiebe den kleinen Häufler durch die Reihen, dabei werden viele kleine Wildkräuter einfach zugeschüttet, grössere müssen wir trotzdem gezielt jäten. Die Fachwelt ist geteilter Meinung, Knoblauch anhäufeln ist gefährlich, er könnte faulen, meine Erfahrung sagt, die Wildkräuter könnten zuviel werden. Wir werden sehen und der nächste Arbeitsgang könnte Erde wieder herunter rechen sein. Warum? damit es wieder etwas zum Heraufhäufeln gibt! Warum nicht mulchen? Auf diesem Standort gibt es reichlich Hahnenfuss, der wächst durch jede Art von Mulch und dann? Mulch ausbringen müsste gleich am Anfang erfolgen, zB mit altem Heu, da sind Grassamen drin und bei unserer Niederschlagsmenge von 1200 - 1400mm keimt alles garantiert. Was bei Ueberwinterungskuluren noch dazu kommt, ist die Bodentemperatur, damit ist das Bodenleben träge. Wir sind jetzt bei ca 3500 qm Knoblauch und 121 Reihen a 70m, alles bearbeitet von Hand oder mit dieser Radhacke. Das ist tatsächlich auch ein Teil Training um meinen Körper fit zu halten. Das gute Teil ist von 1950, habe ich im neuseeländischen Holz-Museum. aus Ueberbestand gekauftetwa für 70 NZ$ gekauft. Damals importiert worden aus den USA als legendäre Planet jr. Hacke. Dazu gibts verschiedene andere Werkzeuge, sogar einen kleinen Pflug, Egge, Kultivator, sogar Scheibenegge. Das Aequivalent heute ist die Radhacke von der Fa. Berg. Wie wir düngen, wie wir überhaupt darauf kommen, was zu düngen ist, kommt im nächsten Post. Wer hat denn vor in seinem Garten Knoblauch anzubauen - vielleicht etwas weniger Fläche?