Zielgruppe! Wer alle erreichen will, wird oft von den Richtigen übersehen, ist im Dschungel der Vielen kaum erkennbar. Je klarer Deine Zielgruppe und konkreter dein Angebot ist, desto leichter entsteht echte Sichtbarkeit.
Was ist eine „Zielgruppe“?
Es handelt sich um eine Gruppe von Menschen, die ein bestimmtes Merkmal oder eine bestimmte Eigenschaft gemeinsam haben oder ähnliche Bedürfnisse, Interessen, Einstellungen, demografische Merkmale oder Verhaltensmuster aufweisen, die für ein bestimmtes Angebot relevant sind.
Woher kommt das Wort „Zielgruppe“?
Das Wort „Zielgruppe“ setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: "Ziel" und "Gruppe". Das Wort "Ziel" stammt aus dem Altgermanischen und bedeutet "das, was man anstrebt oder erreichen will", während das Wort "Gruppe" aus dem Lateinischen "gruppus" stammt und "eine Ansammlung von Menschen oder Dingen" bedeutet.
Der Begriff „Zielgruppe“ entstand mit der Entwicklung von Marketingstrategien in den 1950er und 1960er Jahren.
Steht das Wort „Zielgruppe“ im Duden?
Ja, das feminine Substantiv „die Zielgruppe“ steht im Duden und beschreibt die Bedeutung des Begriffs als „Gruppe von Personen, auf die eine bestimmte Maßnahme, ein bestimmtes Angebot o. Ä. abzielt".
Das Wort „Zielgruppe“ wird in verschiedenen Bereichen verwendet, wie z.B. im Marketing, der Werbung, der Marktforschung oder der Produktentwicklung, um die Bedürfnisse und Wünsche potenzieller Kunden oder Nutzer zu verstehen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen.
Was sagen Lexika und Wikipedia zum Wort „Zielgruppe“?
In den meisten Lexika enthalten ähnliche oder fast wortgleiche Beschreibungen der „Zielgruppe“.
➡️ Das Lexikon der Wirtschaft beschreibt die Zielgruppe als „Gruppe von Personen, die aufgrund bestimmter Merkmale (Alter, Geschlecht, Interessen, Kaufkraft usw.) als potenzielle Abnehmer eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung in Betracht kommen".
➡️ Wikipedia definiert eine Zielgruppe als „Gruppe von Personen, auf die eine Maßnahme oder ein Angebot abzielt, beispielsweise im Marketing, in der Werbung oder bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen". Dabei könne eine Zielgruppe aus verschiedenen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Interessen oder Kaufverhalten zusammengesetzt sein.
Die „Zielgruppe“ ist also eine Gruppe von Menschen, die aufgrund gemeinsamer Merkmale als potenzielle Abnehmer oder Nutzer eines Angebots betrachtet werden können.
Warum ist im Marketing die Zielgruppe so wichtig?
Das Prinzip der „Zielgruppe“ wurde auf alle Bereiche des Lebens ausgedehnt, von der Non-Profit-Organisation über Vereine, Stiftungen, Organisationen, Selbständige und Gewerbetreibende. Für jedes Angebot auf dieser Welt gibt es eine Gruppe potentieller Interessenten, die „Zielgruppe“.
Das Verständnis der „Zielgruppe“ ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie, da hier ermöglicht wird, dein Angebot und deine Kommunikation an die Bedürfnisse und Vorlieben deiner „Zielgruppe“ anzupassen und somit effektiver und gezielter deine Botschaft zu vermarkten.
Wer ist deine Zielgruppe?
Dine Zielgruppe ist die Gruppe von Menschen, für die Deine Botschaft, Dein Wissen oder Dein Angebot besonders relevant ist. Sie hat ähnliche Probleme, Wünsche, Fragen oder Ziele. Je genauer Du diese Menschen verstehst, desto leichter kannst Du Inhalte schreiben, die wirklich ankommen.
Warum brauchst du deine eigene „Zielgruppe“?
Jeder Nutzer einer Plattform richtet sich mit deiner Botschaft an einen bestimmten Personenkreis. Die allermeisten Nutzer von Skool richten sich an den eigenen Kreis der Mitglieder in einer Community. Weiterhin richten sich die meisten Nutzer auch an andere Nutzer mit gleichen Interessen.
Sobald du deine Botschaft an andere Nutzer mit gleichen oder ähnlichen Interessen richten willst, solltest du deine eigene „Zielgruppe“ bestimmen.
✅ Als Non-Profit-Organisation besteht deine „Zielgruppe“ aus den Menschen, die großes Interesse an deinen Zielen haben sich dafür persönlich oder durch Spenden engagieren.
✅ Für einen Verein sind in der „Zielgruppe“ alle Personen, die sich mit den Zielen des Vereins identifizieren, sich im Verein engagieren, den Verein wirtschaftlich unterstützen oder die Dienstleistungen des Vereins nutzen wollen.
✅ Für Selbständige, Gewerbetreibende und Unternehmen besteht eine „Zielgruppe“ aus den Personen, die ein Interesse daran haben, die Produkte und Dienstleistungen zu kaufen. Das wären also die bestehenden und künftigen Kunden.
✅ Es gibt noch eine weitere „Zielgruppe“ für Selbständige, Gewerbetreibende und Unternehmen. Das ist die Personengruppe, aus denen künftige Mitarbeiter rekrutiert werden könnten.
Das Konzept der „Zielgruppe“ wurde somit zu einem wichtigen Instrument im Marketing und ist heute ein fester Bestandteil der Marketingstrategie.
Wie erkennst Du Deine Zielgruppe besser?
Achte auf wiederkehrende Fragen, typische Einwände und konkrete Probleme in Gesprächen, Kommentaren und Communitys.
Diese Hinweise zeigen Dir, welche Themen wirklich bewegen. Aus solchen Beobachtungen entstehen Beiträge, die nicht geraten, sondern getroffen sind.
Welche Fehler passieren sehr häufig bei der Bestimmung der Zielgruppe?
Viele Selbständige, Freiberufler, Gewerbetreibende und Unternehmer formulieren ihre „Zielgruppe“ zu groß, zu breit, zu allgemein oder zu theoretisch.
Dann entstehen relativ allgemeine Beiträge, dann entsteht undifferenzierte Werbungen, die niemanden, keinen Menschen wirklich direkt ansprechen, weder rational noch emotional.
Besser ist eine konkrete Vorstellung zu haben: Für wen ist dieser Tipp heute besonders hilfreich?
🎁 BONUS-Tipp:
Kennst du diese Beispiele von Zielgruppen 🎯 👫?
a) Die „Zielgruppe“ einer Zahnklinik sind Menschen mit Zahnbeschwerden.
b) Die „Zielgruppe“ für den perfekten Rollator sind Menschen, die wegen bestimmter persönlicher Behinderungen nicht mehr allein (gut) laufen können. Der größte Teil dieser Zielgruppe hat ein höheres Alter. Aber auch jüngere Menschen nach Sportunfällen oder nach Operationen könnten Nutzer von Rollatoren werden und gehören (zumindest zeitweise) in diese Zielgruppe.
c) Die „Zielgruppe“ für Nachhilfeunterricht sind Schüler und deren Betreuer sowie auch Studenten, die außerhalb des üblichen Unterrichts oder der regulären Veranstaltungen weitere Unterstützung für die Aufnahme von Lernstoff wünschen.
d) Die „Zielgruppe“ eines wissenschaftlichen Vereins der Astronomie zur Mitgliederwerbung sind Interessenten, die sich mit Fragen der Himmelskörper beschäftigen.
e) Im Mittelalter war die „Zielgruppe“ eines Radmachers der Stellmacher und der Wagner.
Sicherlich hast du tausend andere Ideen für unterschiedliche „Zielgruppe“. Wie ist das mit deiner Zielgruppe?
🎁 BONUS-Tipp:
Kennst du diese Beispiele für zu große, passende und zu kleine Zielgruppen?
1️⃣ Beispiel-1: Für dein Angebot zum Kauf von Badebekleidung gibt es in Deutschland bestimmt über 50 Millionen Interessenten und Tausende Anbieter. Hier fischst du in einem sehr großen Teich.
2️⃣ Beispiel-2: Für dein Angebot von Reisen für Angler in die skandinavischen Länder gibt es ein Interessentenpool von über Hunderttausend Menschen in Deutschland, das sich im Wesentlichen auf die Reiseländer Schweden und Norwegen aufteilt.
3️⃣ Beispiel-3: Für dein Angebot eines Mentaltrainings nach der Rückkehr vom Flug in den Weltraum gibt es in Deutschland wohl derzeit noch keinen Bedarf. Seit 1978 sind bisher nur 12 Deutsche bei 18 Missionen in den Weltraum geflogen. Damit ist hier real keine „Zielgruppe“ vorhanden.
Wie groß ist deine Zielgruppe?
🎁 Bonus-Tipp:
Wie erstellst du sehr einfach deine Zielgruppe?
Erstelle eine kleine Zielgruppen-Notiz mit drei Sätzen.
1= Meine Zielgruppe kämpft besonders mit ...
2= Sie wünscht sich ...
3= Mein Beitrag hilft ihr, indem ...
Nutze diese kleine Notiz als deine Hilfestellung und mache Deine Inhalte sofort klarer.
Dieses und viele weitere Praxis-Tipps findest Du im großen Kompendium „Sichtbarkeit“.
🎯 Schlussfolgerung:
Eine klare Zielgruppe reduziert Streuverlust. Du schreibst nicht mehr ins Leere, sondern für Menschen mit konkreten Fragen, Wünschen und Problemen. Dadurch steigen Relevanz, Vertrauen und die Wahrscheinlichkeit echter Interaktion.
Das gilt für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen für ein ausreichendes Einkommen genauso wie für die Mitgliedergewinnung eines wissenschaftlichen Vereins.
💡 Merke:
Erst wenn deine 🚀 Reichweite auf solche Nutzer trifft, die sich innerhalb deiner „Zielgruppe“ für genau deine Botschaft interessieren, erhältst du auch deine 👀 Sichtbarkeit.
Wie bestimmst du deine Zielgruppe?
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#Sichtbarkeit