Warten ist die bequemste Form des Aufgebens
Täglich schreiben mir Menschen, die mitten in einer massiven Veränderung stecken. Job weg. Rolle weg. Sicherheit weg. Und fast alle versuchen dasselbe. Sie flüchten sich ins Warten. Nicht, weil sie nichts tun könnten. Sondern weil Warten sich ruhiger anfühlt als Entscheiden. Der Arbeitsmarkt verändert sich gerade radikal. Jobs verschwinden. Rollen lösen sich auf. Karrieren brechen ab. Gleichzeitig werden die sozialen Auffangstationen weniger. Nicht aus Bosheit. Sondern weil sie überlastet sind. Viele hoffen trotzdem noch, dass ein Wunder geschieht....oder Ein Arbeitgeber. Ein System. Eine Lösung von außen. Aber diese Zeit ist vorbei. Heute gilt nicht mehr: Wer gut ist, wird schon gesehen. Heute gilt: Wer wartet, wird übersehen. Das ist unbequem. Aber ehrlich. Veränderung passiert nicht automatisch. Und sie passiert auch nicht, wenn du stillstehst. Sie beginnt in dem Moment, in dem du aufhörst zu warten und anfängst, Verantwortung für deinen nächsten Schritt zu übernehmen. Nicht perfekt. Nicht komplett durchgeplant. Aber bewusst. 👉 Was wäre möglich, wenn du heute aufhörst zu warten und anfängst, deine Veränderung selbst zu führen? Frag dich: 1. Worauf warte ich gerade – und was vermeide ich dadurch? 2. Was würde sich in meinem Leben verändern, wenn ich heute eine Entscheidung treffe statt weiter abzuwarten? 3. Welche Ausrede fühlt sich für mich am bequemsten an – und was kostet sie mich wirklich?