HI (Prompt) + KI (Perplexity) + HI (lesen) + KI (Claude) + HI (freigabe) Stand: Juli 2026. Über die Claude-App/Claude Code wählst du direkt; über die API sind es die Modell-IDs in Klammern. Faustregel (die eigentliche Entscheidung) Denk nicht in vier isolierten Kästen, sondern in einer Eskalationsleiter: Sonnet 5 (Default) → reicht die Qualität nicht? → Opus 4.8 → immer noch nicht, und Aufgabe ist lang/komplex? → erst Opus-Effort auf xhigh/max drehen → wenn das nachweislich scheitert → Fable 5. Merke: Der Sprung Opus→Fable verdoppelt die Kosten. Der Sprung Sonnet→Opus verfünffacht die Output-Kosten. Deshalb: erst Effort-Level ausreizen, dann Tier wechseln. 1. „Schnell, günstig, viele Durchläufe" → Haiku 4.5 Nimm Haiku, wenn: - Hohes Volumen: viele einfache Klassifikationen, Tagging, Zusammenfassungen kurzer Texte. - Latenz zählt: Chat-Funktionen, schnelle UI-Antworten. - Aufgabe ist flach: keine tiefen Reasoning-Schritte. - Sub-Agenten für kleine Teilaufgaben („skaliere Daten", „formatiere CSV", „generiere Meta-Labels"). Kontextfenster: 200k (deutlich kleiner als der Rest — bei langen Dokumenten fällt Haiku raus). 2. „Allzweck-Coding & normale Agenten" → Sonnet 5 Dein Standard-Modell im Alltag. Wichtig: Sonnet 5 (Release 30.06.2026) bringt near-Opus-Intelligenz zu Sonnet-Kosten — der Abstand zu Opus ist kleiner geworden. Umso mehr Grund, hier zu starten. Nimm Sonnet 5, wenn: - Du Code entwickelst. - Feature-Requests, kleine Refactorings, Bugfixes, Code-Reviews anstehen. - Agenten laufen, die nicht wochenlang, sondern höchstens ein paar Stunden arbeiten („analysiere Repo, erstelle RFC, generiere Code-Änderungen"). - Du eine gute Balance aus Kosten und Leistung willst. Typische Use Cases: neue Funktionen im PySide6-Tool, UI-Entwicklung (Widgets, Animationen, Layouts), Business-Automatisierung, schneller Loop „Prompt → Code → Test → Nachprompt" im IDE. 3. „Komplexes Reasoning, große Refactorings, langlaufende Agenten" → Opus 4.8