🐶Du belohnst deinen Hund — und trainierst dabei genau das, was du eigentlich nicht willst.
Dein Hund lernt nicht, was du meinst. Er lernt, was unmittelbar vor der schönen Konsequenz passiert ist. Drei Beispiele aus dem echten Alltag: ➡️Du gibst das Leckerli eine Sekunde zu spät. Er soll „Sitz" üben. Er setzt sich kurz, steht schon wieder auf — und genau in diesem Moment gibst du den Keks, weil du froh bist, dass er überhaupt etwas gemacht hat. Er hat nicht gelernt: sitzen. Er hat gelernt: aufstehen bringt Futter. ➡️Du streichelst ihn, während er bettelt. Er sitzt neben dir auf dem Sofa, schaut dich mit großen Augen an, stupst dich mit der Pfote. Du streichelst ihn kurz, weil es süß ist. Er hat gelernt: Stupsen und Anstarren bringt Körperkontakt. Beim nächsten Mal macht er es früher. Und beharrlicher. ➡️Du redest auf ihn ein — und er hört gar nicht auf. Er bellt, du sagst ruhig „ist gut, ist gut". Deine Stimme, warm und zugewandt, kam direkt auf das Bellen. Für ihn war das keine Grenze. Es war eine Antwort. Das passiert täglich. In jedem Haushalt. Und es hat nichts damit zu tun, wie sehr du deinen Hund liebst — sondern damit, dass zwischen euch unsichtbare Fäden laufen, die du nicht kennst. Genau diese Fäden sichtbar zu machen ist die Arbeit in „Die unsichtbaren Fäden zwischen Mensch und Hund" — meiner kostenlosen Community für Hundehalter, die mehr verstehen wollen als nur Kommandos. 👉Schau jetzt kostenlos rein. Und sieh deinen Hund mit anderen Augen. ➡️https://www.skool.com/unsichtbare-faden-menschhund-7248/about