Microsoft gibt zu, dass fehlerhafte Treiber über Jahre die Leistung von Windows 11 beeinträchtigt haben
Grundlegende Probleme wie schleichender Akkuverbrauch und Performance-Einbußen sollen mit den fehlerhaften Treibern von Drittanbietern zusammenhängen. Microsoft verschärft jetzt die Kontrollen und gelobt Besserung. Rauskopiert aus PC-WELT 18.5.2026 : Microsoft Von Laura Pippig Redakteurin. Es gibt kaum Ärgerlicheres als einen schwächelnden Akku oder einen langsamen PC, der seinen Nutzer in wichtigen Momenten im Stich lässt. Gerade Windows 11 kämpft immer wieder mit solchen Problemen, und nun hat Microsoft offiziell anerkannt, dass solche Probleme offenbar mit fehlerhaften Treibern zusammenhingen. Wie Windowslatest berichtet, hat sich Microsoft dieses jahrelang bestehenden Problems angenommen. Bei der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) 2026 kündigte das Unternehmen offiziell an, die Bewertung von Drittanbietersoftware von Grund auf neu anzugehen, um solche Fehler zukünftig zu vermeiden. Demnach sollen Treiber nicht mehr nur für verursachte Systemausfälle, sondern auch für die Beeinträchtigung des alltäglichen Benutzererlebnisses abgestraft werden. Bisher war das ausschlaggebende Kriterium also, ob ein Treiber zu Abstürzen führte, nicht aber, ob dadurch die Performance oder die Akkuleistung litt. Microsoft stützte sich dazu vor allem auf Telemetriedaten aus dem Windows Error Reporting (WER). Wenn ein Treiber also keine Totalausfälle verursachte, die dort gelistet werden, aber dafür andere Fehler enthielt, wurde er dennoch als stabil eingestuft. Blinder Fleck blieb über Jahre Laut Windowslatest blieb dieser “blinde Fleck” über Jahre in Windows bestehen. Er betrifft also nicht nur Windows 11, sondern auch ältere Versionen des Betriebssystems. Dennoch fällt auf, dass insbesondere in Windows 11 immer wieder Probleme mit Grafik-, Audio- oder sonstigen Treibern auftraten.