Nightmare, Reboot-Loops und Zombie Agents: Warum 2026 nach „mehr KI“ schreit – und nach weniger Naivität
Der Blogartikel basiert auf einer journalistischen Aufbereitung und thematischen Verdichtung der Inhalte aus Security Weekly News. Die zugrunde liegenden Informationen stammen aus der Sendung selbst sowie den dort referenzierten öffentlichen Sicherheitsmeldungen, Herstellerhinweisen und regulatorischen Stellungnahmen. „Nightmare“ – geschrieben mit einer Acht. Klingt wie ein EDM-Track, ist aber in Wahrheit eine Blaupause für das, was Security-Teams am meisten hassen: eine Schwachstelle ohne Bremse, ohne Zwischenstufe, ohne Gnade. Und sie kommt nicht allein. Reboot-Schleifen bei Switches, Prompt-Injection, bösartige Browser-Erweiterungen, Deepfake-Nacktbilder als Geschäftsmodell und Überwachungssoftware, die endgültig aus der Grauzone heraus vor Gericht landet. Wer 2026 in einem Satz zusammenfassen will, landet schnell bei: Wir bauen überall Systeme, die wir nicht mehr vollständig kontrollieren – und wundern uns, wenn sie genau so reagieren. 1) Nightmare: 10/10, remote, ohne Login – und mitten in deinen Automationen Eine 10-von-10-Schwachstelle ist nicht nur „kritisch“. Sie ist das Wort „kritisch“ ohne Ausrede. Bei „Nightmare“ betrifft es lokal betriebene Instanzen der n8n-Workflow-Automatisierungsplattform: Ein nicht authentifizierter Angreifer kann aus der Ferne die vollständige Kontrolle übernehmen. Keine Anmeldung, kein „erst mal Fuß in die Tür“, keine Vorstufe. Das Problem ist nicht nur n8n. Das Problem ist, wofür n8n steht: Drag-and-Drop-Automation, die Apps, APIs und Services zusammenklickt – und damit genau jene Verbindungen schafft, die in der Realität oft zu gut gemeint sind. Besonders kritisch wird es, wenn Workflows direkt mit LLMs verbunden werden. Dann wird aus „Automatisierung“ schnell ein Multiplikator: für Reichweite, Geschwindigkeit und Schaden. Die nüchterne Kernaussage: Der Angreifer kann Workflows ausführen, Dateien auf dem Server speichern und darüber letztlich vollen Zugriff erlangen. Die Entwickler sagen: keine Workarounds. Was bleibt, sind die pragmatischen Maßnahmen, die man nicht romantisieren muss, aber ernst nehmen sollte: