Danke, Jürgen, dass Du es thematisierst. Ein wichtiger Punkt, der mir auch am Herzen liegt. Zwei Beobachtungen: Zum einen wird Deutschland von allen Seiten - und damit meine ich nicht "die Medien", sondern vor allem auch von Boulevard-Presse und bestimmten Kreisen auf Social-Media - so schlecht geredet, wie nie. Viele Menschen in ihren Echo-Kammern glauben und verinnerlichen es, was die Gesellschaft bremst. Zum anderen geben immer mehr Menschen scheinbar ihre eigene Verantwortung ab, und schieben die Verantwortung auf "die Politik" oder andere. Diese typischen Stammtisch-Parolen gab es früher auch schon, nur leider - so scheint es - gewinnen diese Stimmen durch Social Media immer mehr Gehör. Davon profitieren nur diejenigen, die es nicht gut mit Deutschland meinen: Populisten, und alle, die geopolitisch von einem schwachen Deutschland profitieren. Ich erlebe immer mehr, dass selbst erfolgreiche Unternehmer in diesen Tenor einstimmen, anstatt die Chancen zu sehen und wieder die Initiative aufzunehmen. Aus meiner Sicht wird es höchste Zeit, dass wieder ein Gefühl von Verantwortung und Tatkraft durch das Land geht. Ein Weckruf a la "yes, we can!", um die Themen wieder aktiv anzufassen und nach vorne zu bringen, anstatt jammernd darauf zu warten, dass andere etwas verändern. Ich kann mir gut vorstellen, wie es wäre, wenn jeder wieder anpackt: Seinem Umfeld mit positiven Impulsen und Veränderungen zu Bereichern, sich und andere unterstützt, erfolgreich zu werden, und letztendlich eine Dynamik schafft, um Deutschland und Europa wieder ein Stück nach vorne zu bringen. Ich glaube, dass eine solche Transformation möglich ist. Vieles passiert auch bereits, auch wenn es nicht -oder noch nicht- wahrgenommen wird. Vieles aber muss noch passieren, und es liegt an uns - die, die eben nicht die Verantwortung abgeben, sondern ihre Existenz und ihr Umfeld aktiv gestalten, diesen Spirit zu leben und weiterzutragen.