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4 contributions to Podcasting für Selbstständige
„Bin ich jetzt jemand, der Dinge nicht durchzieht?"
Diese Sorge kommt oft hoch, wenn du überlegst, deinen Podcast zu beenden oder zu pausieren. Aber: Durchziehen an sich ist kein Selbstzweck. Konsequent ist es nicht, immer das Gleiche zu machen. Konsequent ist es, sich selbst ernst zu nehmen. In meiner neuen Episode spreche ich darüber, warum ich Podcast-Helden pausiere – und was wirklich hinter der Angst vor dem Beenden steckt. 3 typische Mindfucks (und was dahinter steckt) 1️⃣ „War die ganze Zeit umsonst?" Nein. Jede Folge hat Spuren hinterlassen. Du hast Fähigkeiten aufgebaut, die bleiben. Du hast Leben verbessert, auch wenn du es nicht messen kannst. 2️⃣ „Wirkt das nicht unprofessionell?" Das Gegenteil. Unprofessionell wäre es, etwas fortzuführen, an dem du keinen Spaß mehr hast. Deine Zuhörerschaft merkt das. Eine klare Entscheidung wirkt reifer als ein langsames Sterben lassen. 3️⃣ „Was ist, wenn ich diese Entscheidung später bereue?" Du kannst dir Optionen offen halten. Beenden heißt nicht „nie wieder". Es heißt „vorerst nicht". Und wenn du nach einer Pause merkst, dass das Feuer wieder da ist? Dann machst du weiter. Die wichtigste Erkenntnis Du beendest ein Projekt nicht aus Schwäche. Du triffst eine neue Entscheidung auf Basis neuer Erkenntnisse. Das ist keine Niederlage. Das ist Entwicklung. Falls du mehr hören möchtest: https://open.spotify.com/episode/2FxMYH0HlXoSXSEKgGtOLA?si=e8e7705d6f0642b1 Und falls du gerade an diesem Punkt stehst: Nimm dir die Zeit für diese Entscheidung. Sie ist wichtiger als du denkst.
1 like • 27d
Vielen Dank, Gordon, für diesen Beitrag und die Transparenz. Ich habe sehr viele Pausen in meinem Podcast (aber immer mit schlechtem Gewissen). Ich glaube, so eine klare und gut kommunizierte Entscheidung (wie du sie machst) kann neben allem anderen auch sehr befreiend sein und Klarheit für alle Seiten bringen. Würde ich mir das nächste Mal als Vorbild nehmen, wenn ich wieder "struggele" mit dem Content-Erstellen.
Was ist dein Podcast-Setup?
Lass uns mal Technik-Neugier spielen. Nicht vergleichen. Nicht messen. Einfach zeigen. Ich mach den Anfang. Ich nutze aktuell das SE Dynacaster DCM8 als Mikrofon. Satter Broadcast-Sound, sehr präsent, sehr direkt. Von der Qualität mindestens auf Augenhöhe mit dem Shure SM7dB – aber nur etwa halb so teuer. Für mich ein echtes Arbeitstier. Aufnahme und Schnitt laufen bei mir komplett über Hindenburg. Unaufgeregt. Stabil. Fokus auf Inhalt statt Gefrickel. Und jetzt du. Was ist dein Setup? Mikrofon, Interface, Software – alles darf, nichts muss. Gerne mit einem Satz dazu, warum genau dieses Teil bei dir gelandet ist. Technik erzählt oft mehr über unseren Weg als über unser Budget.
Was ist dein Podcast-Setup?
2 likes • Jan 16
Ich nutze schon eine ganze Weile das Rode NT. Bin zufrieden damit. Aber habe ehrlich gesagt auch keinen Vergleich ;-) Software nutze ich Riverside zum Aufnehmen und bin sehr zufrieden damit.
Wenn dein Podcast etwas auslöst – was wäre es?
Stell dir deinen Podcast vor – oder den Podcast, den du starten möchtest. Welches Gefühl soll er bei den Hörer:innen auslösen? Zuversicht Erleichterung Ruhe Klarheit Mut Neugier Freude Verbundenheit Verständnis Hoffnung Ein Wort reicht. Oder ein kurzer Satz. Kein Marketing-Sprech. Nur Bauchgefühl.
2 likes • Jan 11
Sicherheit
Formuliere den Nutzen deines Podcasts in einem Satz
Wenn der Nutzen deines Podcasts nicht in einen Satz passt, ist er für dein Publikum nicht klar genug. Heute bringen wir ihn auf den Punkt. 🤓 Schreib genau eine Zeile im Format: „Mein Podcast hilft dir, indem er ___, damit du ___.“ Nutze Alltagssprache, bleib konkret und ziele auf ein greifbares Ergebnis. Maximal 20 Wörter. Poste deinen Satz als Kommentar. Test: Würde eine neue Hörerin auf Anhieb verstehen, warum sie bleiben sollte? P.S. Und wenn du schon einen Podcast hast, dann verlinke ihn gerne.
2 likes • Jan 9
Das ist sehr hilfreich, dass Du nachfragst. Ich glaube, ich verstehe auch, was du meinst. Hmm, ich muss darüber etwas nachdenken. So aus berufsethischen Gründen müsste ich natürlich eher sagen, dass die Coaches alle v.a. ihren Klienten dabei helfen wollen, nachhaltig an ihr Ziel zu kommen. Ich glaube aber, dass es meiner Zielgruppe (das sind v.a. Coaches, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder in den ersten Berufsjahren sind) auch darum geht, persönlich sicherer zu werden als Coach und in ihrer Coach-Persönlichkeit zu wachsen. Deshalb denke ich, dass der Blick auf sich selbst schon auch wichtig ist.
2 likes • Jan 9
@Gordon Schönwälder Das klingt sehr gut. Vielen Dank! :-)
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Oliver Teufel
2
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@oliver-teufel-6063
Ich bin systemischer Coach, Berater, Supervisor und Dozent in der Weiterbildung von systematischen Berater*innen und Therapeut*innen.

Active 27d ago
Joined Jan 8, 2026
Kassel