2026: Webseiten sind tot (oder nicht?
Hallöchen ihr Lieben, früher war es recht einfach: Webseite bauen, Blogartikel veröffentlichen und *pling* du warst sichtbar. Später mussten Webseiten schneller werden, die Blogartikel optimierter auf bestimmte Suchbegriffe, etc und du hattest immer noch guten Chancen. Das ist heute definitiv anders. Webseiten sind nicht tot, doch sie sind nicht mehr das Zentrum, sie verlieren ihre Monopolstellung. Heute begegnen dir Menschen woanders: - auf YouTube, - über Suchmaschinen, - über Empfehlungen, - über KI-Antworten. Die Webseite ist oft nicht der erste Kontakt, sondern der Ort, an dem sich etwas bestätigt, vertieft oder bündelt. Gerade wenn man Angebote verkaufen will, die einiges an Vertrauen erfordern. Doch es kann auch ganz unkompliziert gehen, in dem man eine Webseite ist eher eine digitales Schaufenster gestaltet. Das kannst du technisch aufwändiger mit WordPress, Squarespace, Jimdo oder Wix machen. Oder ganz easy peasy mit Canva oder Google Sites. Webseiten sind mittlerweile ein Ort, an dem alles zusammenläuft, aber nicht mehr der einzige Weg hinein. Dazu kommt: Webseiten zu bauen ist einfacher denn je geworden. Neue Systeme, weniger Technik, weniger Hürden. Webseiten sind dadurch Commodity geworden. Fast jede kann heute eine bauen. Was nicht Commodity ist: - Haltung. - Beziehung. - Vertrauen. Google zeigt das sehr deutlich in der Google Search Console (ein MUSS, wenn du eine Webseite hast): Es geht nicht mehr nur um Webseiten, sondern um sogenannte Entities. Also um das, wofür du als Person, Marke oder Thema stehst. Anstatt: „Welche Seite hat das Keyword?“ Ist viel wichtiger: „Wer ist relevant für dieses Thema – egal wo?“ Die SEO Basics sind dafür heute immer noch gültig, denn auch KI funktioniert erstmal mit Texten, die es richtig interpretieren muss. Genau deshalb entscheide ich mich bewusst für weniger Webseiten und mehr klare Touchpoints: - YouTube, - Blog (nur meine Blogartikel bringen jedes Jahr einen vierstelligen Betrag ein), - Community, - Newsletter - Orte, an denen man mich als Mensch erlebt und zwar nicht nur oberflächlich.