In der gestrigen Mastery "Online Kurs" sollte jede:r einen Online Kurs konzipieren, bei über 200 TN ein breites Themenspektrum. Torsten Koerting hat mit der Demonstration präziser Annäherungsweisen an eine Fragestellung und Prompting-Techniken "mit einfachen Bordmitteln" mal wieder deutlich gemacht: DER SCHATZ IST DAS MENSCHLICHE VERMÖGEN, und damit ein Auftrag, die Rolle vom Human in the Loop nicht nur in der Schleife zur KI-Antwort, sondern bereits vorher einzunehmen. Warum nutze ich die KI? Was möchte ich von ihr? Was kann sie für mich tun? Und wann sind die 80% Erfüllungsgrad erreicht, nach kritischer Prüfung den menschlichen Feinschliff vorzunehmen? Das ist auch in mir das ganze Jahr über als staunender Beobachter des Hypes um die KI und angesichts des explodierenden Tool-Zaubers als tiefere Erkenntnis gereift. Mit meinem KI-Einsatz fühle ich mich eher wie ein grüblerischer Exot am bunten Spielfeldrand, der sehr bewusst auf KI-Antworten schauen muss (für wissenschaftliches Reviews, Contentanalysen und -generierung, Zielidentifikation, Konzepte, Strategien, und meine eigene Forschungsarbeit). Deshalb hat mich ganz besonders die Perspektive und das Konzept der KI ALS TRIADISCHER PARTNER angesprochen: als Herausforderung des bisherigen dialogorientierten Bewusstseins in der Klientenbeziehung, als eine neue Erkenntnisdimension mit unerforschten Potenzialen der kooperativen Kreation und Erneuerung, welche das individuelle Bewusstsein nicht nur fragt, "was kann die KI für mich tun?" Sondern umgekehrt fordert "was kann ich für die KI tun" mit der erweiterten Potenz "was können die KI und ich gemeinsam mit anderen zusammen tun?" Im Dialog. Im Trialog. Im Multilog. Ich habe das Gefühl, dass in Communities wie der KI-Lounge oder im AI Explorer Club die Kräfte der verantwortungsbewussten Erneuerung allmählich stärker werden, während unser Land wie verordnet weiterhin im Dornröschenschlaf dämmert. Ich teile, was Torsten in seinem Linkedin Post von vor drei Tagen forderte (Zitat blaue Pfeile):