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Schaut ihr Trailer bis zum Schluss? 🎬👀
David Reiter freut sich seit Wochen auf „Spider Man: Brand New Day“. Der erste Teaser hat für ihn genau das geschafft, was ein guter Teaser schaffen sollte: neugierig machen, ohne zu viel zu verraten. Der zweite Trailer dagegen zeigte bereits so viele Details, dass er den Klick sofort bereute. Sein Gedanke dahinter ist spannend: Wer entscheidet eigentlich, wie viel wir über einen Film wissen, bevor wir ihn zum ersten Mal sehen? Gerade heute erzählen viele Trailer schon einen großen Teil der Geschichte. Die Vorfreude bleibt, aber die Überraschung wird oft kleiner. Unsere Fragen an euch: Schaut ihr vor einem Film alle Trailer oder vermeidet ihr sie bewusst? 🤔 Und gab es einen Film, bei dem ihr euch im Nachhinein gewünscht hättet, vorher weniger gesehen zu haben? 👀
3 likes • Jun 30
Ich habe mir mittlerweile abgewöhnt, Trailer bis zum Schluss zu schauen. Meistens klicke ich sie nach der Hälfte weg, einfach um mir die Spannung zu bewahren. Sonst - und das sehe ich genau wie David - ist mir der Spoiler-Faktor doch einen Tick zu hoch!
Wann zückt ihr eigentlich die vollen fünf Sterne? ⭐
Unsere Autorin Leya Lourenco hat sich in ihrem aktuellen Staffellauf eine Frage gestellt, die wahrscheinlich jede Person beantwortet, die Filme bewertet, Listen führt oder Letterboxd nutzt: Wann ist ein Film wirklich gut? 🤔 Ist es das Handwerk? Die Kamera? Die Musik? Die Schauspieler*innen? Oder hat die Bewertung manchmal einfach damit zu tun, wann ein Film in unser Leben platzt? Leya beschreibt, wie unterschiedlich ihre eigenen Bewertungen ausfallen können. Je nach Stimmung, Lebensphase oder den Menschen, mit denen sie einen Film schaut. Und dann gibt es diese Filme, die objektiv vielleicht nicht perfekt sind, aber trotzdem einen festen Platz im Herzen haben, weil sie genau zur richtigen Zeit gekommen sind. ❤️ Wir fragen uns jetzt: - Wonach bewertet ihr Filme eigentlich? - Gibt es einen Film aus eurer Kindheit oder Jugend, den ihr heute noch mit fünf Sternen verteidigen würdet, auch wenn andere ihn vielleicht nicht so gut finden? - Und habt ihr schon einmal eure alten Bewertungen angeschaut und euch gefragt: Wie konnte ich dem damals nur fünf Sterne geben? Wir sind gespannt auf eure Antworten!
1 like • Jun 3
@Anja Schweda ich finde auch, dass Filmmusik einen großen Unterschied macht! Wenn man dabei Gänsehaut bekommt, ist’s auf jeden Fall ein gutes Zeichen.
0 likes • Jun 3
Bei mir hat es immer viel mit der Phase zu tun, in der ich mich gerade befinde. Trifft der Film einen Nerv oder berührt ein Thema, dass mich gerade sehr beschäftigt, dann bewerte ich ihn auch automatisch etwas besser würde ich sagen.
Schaut ihr eigentlich genug Filme von Regisseurinnen?
Nach einem Wochenende beim Frauen Film Fest merkt unsere Autorin Leya Lourenco, wie einseitig ihr eigener Geschmack geprägt ist. Viele ihrer Lieblingsfilme stammen von männlichen Regisseuren, undd das, obwohl sie bewusst andere Perspektiven sehen möchte. 👀 Der Grund liegt nicht nur im Angebot, sondern auch in unseren Gewohnheiten. Wir sind mit bestimmten Erzählweisen aufgewachsen und halten sie oft unbewusst für den Standard. Streaming verstärkt das zusätzlich, denn der Algorithmus zeigt uns vor allem das, was wir schon kennen. Er bestätigt also unseren Geschmack, statt ihn zu erweitern. 🤔 Hier deswegen zwei Fragen an euch: - Habt ihr schon mal nachgezählt, wie viele der Filme, die ihr wirklich geliebt habt, von Frauen stammen? - Wann habt ihr zuletzt einen Film bewusst wegen der Regisseurin ausgewählt? Und wie immer gilt: Hier wird niemand für seine Sehgewohnheiten gejudged. Wer den Staffellauf von Leya noch einmal nachlesen möchte, findet ihn hier.
1 like • May 11
@Julia J ich achte auch wenig bis gar nicht darauf. Beziehungsweise geht’s mir da wie dir: Autorinnen oder Interpretinnen habe ich im Blick, aber die Regisseurinnen überhaupt nicht.
Warum gruselt uns das noch lange danach?
In ihrem Staffellauf beschreibt unsere Autorin Dobrila Kontić ein Gefühl, das viele kennen: Der Film ist vorbei, der Bildschirm längst schwarz, aber die Angst bleibt. Auf einmal spielen Bilder sich im Kopf ab, Geräusche wirken plötzlich bedrohlich, das eigene Zuhause fühlt sich kurz nicht mehr ganz sicher an. 👻 Dabei ist genau das Teil der Wirkung. Horror arbeitet mit unserem Kopf. Während des Schauens wechseln sich Anspannung und Erleichterung ab, danach versucht unser Gehirn das Gesehene zu verarbeiten. Manchmal schneller, manchmal langsamer. 👀 Spannend ist dabei weniger der Film selbst, sondern wie wir danach damit umgehen. Ablenkung suchen, sich bewusst machen, wie der Film gemacht ist, oder sich der Angst stellen und sie einordnen. Und genau da wird es interessant für unser Streaming Verhalten: 💬 Wie geht ihr mit Horror nach dem Stream um? Teilt gerne eure Gedanken dazu! - Schaut ihr Horror bewusst anders als andere Genres oder entscheidet ihr spontan nach Stimmung? - Habt ihr Strategien, um mit dem Gefühl danach umzugehen oder gehört das für euch einfach dazu? - Und gibt es bestimmte Arten von Horror, die euch länger beschäftigen als andere? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten! 🧟 ... und wer Dobrilas Anleitung zum Gruseln gerne nochmal nachlesen möchte, findet ihn hier.
0 likes • Apr 28
Ich bin ja ein gaaaaanz großer Horror-Fan. Aber würde es auch nicht jeden Tag machen - tatsächlich schaue ich Horrorfilme auch am liebsten gemeinsam mit Freund*innen. Das ist für mich dann besser aushaltbar! Und man hat danach und währenddessen jemanden zum Reden. Sowohl, um ein bisschen Spannung abzubauen als auch, um danach alles zu analysieren!
Wann wird aus Unterhaltung eigentlich Unbehagen?
Leya Lourenko hat diese Woche einen klaren Favoriten – und der stammt vom norwegischen Regisseur Kristoffer Borgli. Aber wir sprechen nicht von seinem aktuellen Hype-Film „The Drama“, sondern von einem viel früheren Meisterwerk: „Sick of Myself“ ist eine schwarze Komödie über eine Beziehung, in der es nur noch ums Übertreffen geht. Im Zentrum steht Signe, die für Aufmerksamkeit immer weitergeht. Was als bissige Satire beginnt, wird dann aber ganz schnell unangenehm und der Film beginnt ganz genau da zu drücken, wo es wehtut. Genau das macht „Sick of Myself“ auch so spannend – und herausfordernd. 💬 Deshalb unsere Frage an euch: - Haltet ihr solche Filme durch, auch wenn sie euch unangenehm sind? Oder ist das genau der Punkt, an dem ihr abschaltet? - Und wo liegt für euch die Grenze zwischen „spannend provokant“ und „zu viel“? Wer vor der Diskussion nochmal kurz einsteigen möchte: Leyas Lieblingsstream findet ihr in der aktuellen Shelfd-Ausgabe!
1 like • Apr 27
Same! Ich halte auf jeden Fall durch, skippen oder vorspulen geht für mich nämlich gar nicht. Aber manchmal muss ich dann aufstehen und laufe hin und her, wenn Szenen wirklich SO unaushaltbar werden 😅
1-10 of 12
Julia Mähl
2
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@julia-mahl-9776
Journalist, Reality-TV-Fan & Cineast

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Joined Feb 12, 2026