Also heute war ein shity-scheiß Tag. Unsere Therme ist "übergelaufen" - der Hausmeister war dann da und kurz vorher beim aufräumen hab ich noch das Glas mit meinem Kaffee zerschmettert. Danach hingesetzt und gespielt: geweint, gefühlt - ich war mein inneres Kind, voll mit Scham und Schuld. So krass und dann in mich als Mama geschlüpft und mit ihr geredet, als wäre ich ihre Mama - leider kam dann ein Telefonanruf 😅 und ich bin am Ende rausgerissen worden, aber bis dahin war das Spiel sehr erhellend: Ich habe erkannt, dass mein Vater und meine Mama sehr mit mir gemeckert haben, wenn ich im Spiel etwas zerstört oder gekleckert habe. Dass ich mich geschämt habe, dass ich nicht aufgepasst habe. Und schuldig. Aber ich wollte es ja gar nicht. Es war in dem Moment nur die Möglichkeit eine Erfahrung zu machen als Kind. Als Mama konnte ich all das anerkennen. Mein inneres Kind hat es nie mit Absicht getan. Genauso wenig wie meine Tochter mit Absicht Unsinn macht oder mir mehr Arbeit (wenn ihr etwas ausläuft oder runterfällt). Ich darf mit einem liebevollen Blick auf mich und sie schauen. Und mich heute extra lang in den Arm nehmen 🥰 und sie auch Heute abend geh ich da auf jeden Fall nochmal rein um zu schauen, ob es noch etwas braucht. Ob da noch eine Enge ist.